Dortmund: 50 Nazis im Nieselregen

Foto: Felix Huesmann
Foto: Felix Huesmann

Im Dortmunder Stadtteil Hörde fand heute die vierte Nazi-Demonstration in Dortmund innerhalb von zehn  Tagen statt.  Von Stefan Laurin und Felix Huesmann.

Nach Polizeiangaben 50 Rechtsradikale hetzten gegen Asylbewerber und beschworen in Reden im Nieselregen die Reinheit des deutschen Blutes. Ihnen hatten sich 100 Gegendemonstranten des Bündnis Blockado entgegengestellt, die schon vor Beginn der Nazi-Veranstaltung die “Schlanken Mathilde” besetzt hielten. Die Nazi-Kundgebung konnte so nur am Rand des Platzes stattfinden. Durch Auflagen hatte die Polizei Parolen wie “Deutschland den Deutschen” sowie Hetze gegen Nazi-Opfer wie Anne Frank den Neonazis untersagt.

Nach einem kurzen Marsch durch Hörde  war alles gegen 14.30 Uhr beendet.  Für den 3. Januar kündigten die Rechtsradikalen eine erneute Demonstration in der Dortmunder Nordstadt an – dort scheiterten sie am vorletzten Sonntag an erfolgreichen Blockaden.

 

10 Kommentare

Warum zeigt man das Nazi-Banner hier unzensiert?

Zieht doch bitte einen Balken über diese unerträgliche Hetze !!!!

STefan Laurin wie man ihn kennt: völlig kritikresistent. Kaum noch auszuhalten. Es war doch eine ganz normale Frage von #1, warum so eine dumme Antwort darauf?

@#3 Warum so eine dämliche Frage?

PS: Klebt doch einfach ‘n bissken Tape übern Monitor, dann ist’s weg.

@Klaus Lohmann:

Kleb doch einfach noch mehr Tape über den Monitor, dann sind auch die Nazis weg.

Ja, geht´s noch?

Die Fragen oben halte ich auch für berechtigt…

@#6 Hinschauen NICHT Wegschauen:
Angesichts Ihres Nicks werden diese Fragen immer seltsamer…

Einmal weg von dem “beeindruckenden” Kommentar, dass man das Banner hätte zensieren sollen… Realitäten kann man nicht wegblenden, d.h. das Gedankengut dieser Nazis, obwohl auch die Politik dies nach wie vor “erfolgreich” aussitzt!

Irgendwie herrscht Ratlosigkeit bis Schweigen, gebetsmühlenartiges Beschwichtigen und Angriffslust von der Opposition nur vor. Ändern, besonders für die Betroffenen, Aufklären über das Schicksal derjenigen, die flüchten ist eher rar.
Es läuft einiges schief….

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