Der Vulkan und das iPad…

Ein schöner, blauer Himmel ohne Kondensstreifen und weniger Lärm. Für die meisten von uns waren die Folgen des der Vulkanausbruchs auf Island eher angenehm. Aber was ist wenn Eyjafjallajökull nicht aufhört Ärger zu machen und seine Vulkankumpels anfangen ihm nachzueifern?

Die Folgen der Dauereruption von Eyjafjallajökull sind beängstigend: Im beginnenden Aufschwung ist der Export bedroht, Tausende hängen in Urlaubsparadiesen fest und man sieht Niki Lauda im Frühstücksfernsehen. Alles Kleinigkeiten im Vergleich zu dem was droht, wenn sich die isländischen Vulkane nicht schnell erholen und der Frachtverkehr zwischen den Kontinenten nicht wieder in Schwung kommt: Die Markteinführung des iPads in Europa könnte sich weiter verzögern, weil Lebensmittellieferungen und Ersatzteile für medizinische Geräte im Falle der Dauerkrise bevorzugt transportiert werden. Und das vielleicht für Monate.

Diese katastrophale Konsequenz des Vulkanausbruchs haben die  Medien bislang verschwiegen. Wahrscheinlich aus Verantwortung der Gesellschaft gegenüber: Wer will schon für eine Massenpanik verantwortlich sein?

Foto: Apple

17 Kommentare

OMG! Habe heute schon Mails von amazon bekommen, dass meine Bestellungen, die über Marketplace Händler gemacht wurden, womöglich verzögert werden.
Aber DAS wäre ja wirklich schrecklich. Schlimm genug, dass die Markteinführung (wahrscheinlich durch eine andere Verschwörung, vermute auch die Isländer dahinter) schon in den Mai verschoben wurde.

Herr Laurin, danke für diesen wertvollen Beitrag. Jetzt fliegen Ruhrbarone endgültig aus meinem Google Reader.
Ihnen dennoch anhaltend viel Erfolg!

@all: Ich weiß immer noch nicht ob ich mir ein iPad holen soll. Von daher war ich ganz dankbar über die Verzögerung. Ich schwanke und wechsle jeden Tag meine Meinung. Am Samstag hab ich mich sogar bei Saturn vor dem Netbookregal erwischt.

Schade, aber das wäre ein interessanterer Ruhrbarone-Artikel geworden:

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/wesel/nachrichten/wesel/Polizei-vertuscht-brutalen-Angriff-auf-Beamten_aid_847157.html

Polizei vertuscht brutalen Angriff auf Beamten

Ein 16-Jähriger hat im Weseler Bahnhof einen Bundespolizisten brutal zusammengeschlagen. Der Beamte in Zivil hatte ihn auf Rauchverbot in Zügen hingewiesen. Die Weseler Polizei hat den Vorfall drei Wochen lang verschwiegen – wegen des Sicherheitsgefühls.

@ David Schraven

Maik Rodewald ist auf jeden Fall jemand der mit Ironie nicht viel anfangen kann.

Die Jesus-Windel oder das Cupertino-(Grab)tuch sorgen eben für Wirbel… wenn auch nicht in der Atmospäre, denn dann hätte sich die Wolke ja schon lange aus Ehrfurcht verflüchtigt, um den Nachschub zu gewährleisten.

In der gedruckten Ausgabe hat die ja sogar die TAZ die Verschwörung als genialen scoop des Marketing aufgedeckt… es gibt für alles eine App, wenn man gerade mal sein Land per iphone vom Flughafen aus regieren muss (hoffentlich ist das Land dann auch bluetooth-fähig).

Uni-Rektoren der Ivy-league hätten sich jedenfalls gewünscht, daß der Wind die Wolke nicht nach Osten geblasen hätte, sondern zu ihnen, und es deshalb zu verspäteten Auslieferungen gekommen wäre, dann hätten sie ihre Campus-Wlan-Netze nicht für pads, welcher Art auch immer, sperren müssen, egal…

@Stefan

Spar die Kohle für das pad… nachdem die ersten Videos des 4G-iphones aufgetaucht sind. Das Ding ist echt schnuffelig… und Du wirst wahrscheinlich jeden sauer ersparten Cent brauchen 😉

@ Stefan
Wie oft surfst Du auf Deinem iPhone auf dem Sofa oder sonstwo in der Wohnung, weil Du zu faul/wasauchimmer bist, zum Rechner zu gehen bzw Deinen Laptop zu holen und denkst dabei dann noch “meine Fresse, könnte das nich nen Ticken größer sein?”?

Das iPad ist doch die absolut sinnfreiste Erfindung. Irgendwas zwischen Netbook und iPhone. Nur dass man mit dem iPhone wenigstens noch telefonieren kann. Und ein Netbook ist wesentlich flexibler nutzbar.

@Martin scheinbar wollen viele Leute “flexibel” nicht, sondern sind mit einem großen iPhone ohne Phone nicht so überfordert wie mit einem vollwertigen Rechner.
Gibt auch Leute, die den “Focus” im Abo haben, vermutlich aus ähnlichen Gründen. Sowas verwundert mich auch immer… 😉

wie eyjafjallajökull die welt rettete (und den mond)

atta wollt ins flugzeug steigen
teppichmesser nah am hoden
da erschien ein aschereigen
cockpitspruch: “wir bleim am boden”

armstrong saß in der rakete
hat als ziel den mond verortet
dann geschahs, die asche wehte
nasafunk: “mission aborted”

hindenburg, kurz vor der landung
blitz und donner machten bumm
doch dann drohte luftversandung
“leinen los! wir kehren um”

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