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Ruhrgebiet: Revier will den Fairen Handel fördern…Der Westen

Bochum: „Israel muss sich verteidigen“…Der Westen

Dortmund:  Focus-Bericht zu Nazimord soll nach Angaben der Polizei  unwahr sein…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Fußballmuseum unter Kostenkontrolle…Der Westen

Dortmund III: SPD gegen radikale Rauchverbote…Der Westen

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11 Kommentare

Die „grünen Volkserzieher“ wollten den Menschen ihren Lebensstil aufzwingen“, klagt etwa Dr. Marita Hetmeier von der SPD Dortmund….. Doof nur, dass die eigene SPD-Ministerpräsidentin sich dafür ausgesprochen hat. Wäre doch mal eine Schlagzeile: “SPD Dortmund fordert Rücktritt von Kraft wegen Nichtraucherschutz-Gesetz..”

@Mao: Lustig finde ich auch die Forderung nach getrenntem Unterricht für Mädchen und Jungs. Sind sich “Hanni und Nanni”, wie Du Kraft und Löhrmann gerne nennst, auch in dieser Frage einig? Und zum Thema Rauchverbote gibt es in der SPD nun einmal verschiedene Ansichten und eine kontroverse Diskussion. Die Grünen sind da ein fester Blog der Volkserzieher. Zumindest öffentlich. Hinter vorgehaltener Hand regen sich dann sogar hochrangige Landtagsabgeordnete darüber auf. Aber öffentlich trauen sie sich das nicht mehr. Die SPD offener als die Grünen – wer hätte das vor zehn Jahren gedacht?

@Stefan: “offen” ist eine schöne Umschreibung für die SPD in dieser Frage. Man könnte auch sagen: “elastisch wie ein Bambus, der im Wind der Meinungsumfragen biegt….”. Bin auf den SPD-Parteitag gespannt.

Getrennter Unterricht: Keine Ahnung. Weiß auch nicht, von dem das kam.

@Mao: Der getrennte Unterricht kam von Löhrmann. Ich glaube die hat in der Regierung was mit Schule zu tun. Aber da gibt es ja auch eine Homöopathiefan als Gesundheitsministerin 🙂

Zum „getrennten Unterricht“ und seinem Hintergrund: Zurückgehende Schüler(innen)zahlen führen dazu, dass viele der bisherigen Mädchenschulen (meist konfessionell geprägte Gymnasien) auf Koedukation umgestellt haben bzw. das noch tun werden (z.B. auch die Schule, die Sylvia Löhrmann als Schülerin besucht hat). Das trifft vor Ort auf Widerstand, nicht nur weil lieb gewordene Traditionen aufgegeben werden, sondern gerade weil einige Mädchenschulen im Hinblick auf ihr Bildungsniveau auch vergleichsweise gut da stehen. Diese Schulleitungen möchten Eltern künftig zusichern können, dass es zumindest nach Geschlecht getrennte Klassen oder Kurse an ansonsten koedukativen Schulen gibt. Das Ganze ist also eher ein Übergangs- und Anpassungsphänomen.

Warum wird nicht mal ein Alltagsradler grüner Minister in NRW? Dann würden endlich alle nicht zumutbaren Radwege Vergangenheit werden und es gäbe genug Fahrradabteile in Zügen (die reichen bisher solange es nicht ein schöne Sommerwochenende ist) meist, aber dann überhaupt nicht. 🙂

@Norbert: Super, da geht ja jedem Freund der Regulierung das Herz auf…
Schade, dass die Regulierer von den Grünen da nicht darauf gekommen sind.
Jetzt werden sie schon von der CSU in Sachen Volkserziehung überholt.

Es ist immer besser, man liest erst mal das Orginal, bevor man Kommentare schreibt. Sylvia Löhrmann hat nie vorgeschlagen, Klassen nach Geschlechtern zu trennen. Sie hat darauf aufmerksam gemacht, dass es Lernsituationen und Lerninhalte gibt, in denen es sinnvoll sein kann, Lerngruppen zeitweise nach Geschlechtern zu trennen. Das ist erstens was völlig anderes, macht zweitens deutlich, dass das nichts mit dem von DH aufgeworfenen Problem der Mädchenschulen zu tun hat und ist drittens wissenschaftlich völlig unbestritten richtig. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

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