Der Ruhrpilot

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3 Kommentare

Wir brauchen keine Ruhrstadt.

“Frau Geiß-Netthöfel, warum ist es so schwer, einen Nachfolger für RVR-Direktor Heinz-Dieter Klink zu finden?

Karola Geiß-Netthöfel: Man hat ein Gesicht für das Ruhrgebiet gesucht. Aber daran schieden sich die Geister. Nun soll es nicht der große Name sein, kein Fritz Pleitgen, kein Christoph Zöpel, sondern jemand, der sich kompetent für die Sache einsetzt.”

Ich dachte immer, Fritz Pleitgen würde sich kompetent für das Ruhrgebiet einsetzen. Was erzählt die Frau da? Da wird der “Fritze” aber schäumen.

Au weia, Frau Geiß-Netthöfel, ganz schwaches Interview. Es fängt an mit einer indirekten Beleidigung von Pleitgen und Zöpel, siehe Kommentar oben. Dann geht es weiter mit einer Liste dessen, was die gute Dame alles nicht will: keine Ruhrstadt, kein Ruhrbezirk, keine Direktwahl des Ruhr-Parlaments. Warum sie dies ablehnt, lässt sie offen; sie ist ganz einfach nur dagegen. Statt dessen: regenerative Energien fördern und sich für den Klimaschutz einsetzen. Mal abgesehen davon, dass das ziemlich abgedroschen klingt und getrost als hohle Phrase abgehakt werden kann, mutet es fast lächerlich an zu glauben, diese Probleme könne ein kleines Regionalparlament angehen und lösen.
Stefan Laurin hat in seinem Beitrag recht: keine Visionen für das Ruhrgebiet, kein Veränderungswille. Einfach nur den Mangel weiter verwalten, damit das Ruhrgebiet weiter ungebremst gegen die Wand fahren kann.

Das Interview klingt nach Jemanden der sich mit Niemanden anlegen will. Mal schauen, was sie wirklich tut.

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