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Protest gegen ThyssenKrupp/Tata Fusion im Frühjahr


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5 Kommentare

ZU: An deutschen Unis werden Banalitäten skandalisiert…Welt
in all den beschriebenen Fällen wurden Tribunale , nicht demokratisch legitimierter, selbstherrlicher Scharfrichter gebildet, die dann meist sogar anonym ihre Professoren mit absurden Anschuldigungen an den Pranger stellen. Ein Verfahren, das inquisitorischen Charakter hat, macht sich unter den Augen der Öffentlichkeit breit, ohne daß diese Öffentlichkeit laut aufschreit.
Die Postmoderne schlägt zu.

Da macht sich ein Prof über das GENDERN lustig, kritisiert es? Sofortige Suspendierung ist ja wohl das Mindeste. Über weiteres entscheidet dann der "Weiberrat" am nächsten 30.April, auf dem Brocken!!!

# Helmut Junge,
Die Klamotte der Frau Prof. Müller-Brandeck-Bocquet war daneben.
Befremdlich erscheint mir der unaufhaltbare Geiferfluß ihrer Inquisitoren, die nach direkter und öffentlicher Entschuldigung immer noch "Blut" sehen wollen. Das ist nicht postmodern, das ist der gute alte Mob.

@Wolfram, in meinem Kopf geht Postmoderne und Mob (guter alter Mob) mehr und mehr zusammen.
Nicht jeder postmoderne Gedanke ist gemeint, aber das, was wir von außen, beobachten können. Ich arbeite nicht mehr an der Uni, wo ich am Duisburger Campus in den letzten Jahren nach der Fusion sowieso kaum Gesellschaftswissenschaftler angetroffen hatte. Aber als ich noch welche kannte, waren die noch anders als diese Typen. Und das hängt nach meinem Eindruck mit dem zusammen, was diese Typen an Stoff vorgesetzt bekommen. Es ist doch aufällig, daß sich nur selten jemand aus diesem Klientel hier zu uns verirrt. Hier arbeitet sich niemand an Wortlisten ab, sondern hier kann sich nur behaupten, wer fähig ist, komplexen Zusammenhängen zu folgen, und selber welche zu entwickeln.
Und das ist so Megaout, daß das was übrig bleibt, leicht als Mob eingestuft werden kann. Aber es sind angehende Akademiker. Und die werden ihr Studium schaffen, weil sie z.B. die Macht haben, um sich vor dem Lesen von Kant herumzudrücken, indem sie sagen, daß der ein schlimmer Rassist war. Und dann wird der auch nicht mehr als Prüfstein gelten dürfen, weil die Professoren sonst als Mittäter rassistischen Gedankenguts an den Pranger gestellt werden.
Ja, die Klamotte der Frau Prof. Müller-Brandeck-Bocquet war daneben, aber viele Beispiele waren nicht daneben. Wenn die Professoren feige sind, bleiben die Studierenden blöde.

Ich weiß nicht, ob die Professoren feige sind, die solche Defizite durchgehen lassen.
Mich erinnert der bunte Strauß der Hysterien, der sich m.E. vor allem aus Bildungslücken speist, frappant an die Idiotien der zweiten Hälfte des 19.Jh.. Es sind dies die Bildungslücken bezüglich hermetischer sozialer Millieus und die resultierenden Irrationalitäten von Fachidioten, die sich außerhalb ihres semantischen Schnipsels namens Fachgebiet bewegen.
Ich denke wir sehen schlicht und einfach Desorientierte.

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