Der Ruhrpilot

AfD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0
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NRW:
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2 Kommentare

Zu: Verteidigung der Elite…Cicero
Es handelt sich um eine Replik von Constantin Wißmann auf einen ebenfalls bei Cicero erschienen Artikel von Alexander Grau mit dem Titel "Kulturkampf von oben". Man muß also beide lesen. Schade daß der zugrunde liegende Artikel nicht bei den Ruhrbaronen erschienen ist. Da geht es nämlich um den Versuch, den zunehmenden Einflußverlust der sogenannten Eliten zu verstehen. Es gibt zwischen beiden Autoren darin Einigkeit, wer zu diesen Eliten dazugehört, nämlich diejenigen, die in Politik und Medien dauerpräsent und dominant sind, und ich denke auch, daß es für die weitere Betrachtung zunächst einmal nicht so sehr wichtig sein wird. Aber diese Definitionsmenge stimmt so trotzdem nicht.
Wenn man nämlich wie Wißmann erklären will, warum man Eliten benötigt, greift man auf das Beispiel von Ärzten zurück, obwohl die wiederum nicht zu denen gehören, die Meinungen machen.
Das Problem der zitierten Eliten ist aber, daß ihnen immer mehr Menschen im politischen Sinne nicht mehr zuhören will. Und da liegt mir Grau näher als Wißmann, weil er bemerkt, daß es sowohl Lebensumstände, als auch Lebensstil sehr von dem der zu beobachtenden Bevölkerungsschicht abweicht. Vermutlich kann man genau deshalb nicht verstehen, wie die ticken.
Wenn man Wißmanns Artikel liest, stellt man aber fest, daß seine Replik keine Gegenposition darstellt, sondern als Lösungsvorschlag gemeint ist. Nur dauerte diese Erkenntnis eine Weile, zumindest bei mir, vielleicht weil ich seine Aussage: "Doch der einzige Weg, die Führungsqualitäten der Eliten beizubehalten, ohne den demokratischen Geist der Nation zu schaden, besteht darin, mehr Menschen in die Elite zu bringen." kaum richtig einordnen kann. Denn zur Zeit haben wir pro Jahrgang eine Abiturquote von mehr als 50%, und es ist jetzt schon leicht zu erkennen, daß davon nur ein eingeschränkter Teil einen adäquaten Job im Rahmen der Eliten bekommen wird. Der Rest wird eben Unten bleiben. Und das führt automatisch dazu, daß die unteren Schichten einen immer höheren Bildungsgrad bekommen und bekommen werden. Weil das jetzt schon im Ansatz so ist, ist auch die Vorstellung, daß es immer die bildungsfernen Schichten sind, die den Brexit verursacht haben, die Trump oder andere Polpulisten wählen, die Lügenpresse schreien usw. einfach falsch. Und ich glaube auch, daß die Meinungsforscher noch sehr weit von den Erkenntnissen entfernt sind, die sie vorgeben, enthüllt zu haben. das konnte man bei der Wahl Trumps gut sehen. Es bleibt also so stehen, daß die Eliten an Einfluß verlieren. Aber warum genau?

Ein Grundproblem dürfte wohl sein, das die Führungs- und Meinungsbildungsansprüche der "Eliten" mit ihrem Verantwortungsgefühl, ihren Fähigkeiten und Kompetenzen nicht kongruieren.
Das andere Grundproblem ist dann, das ein Großteil der sich selbst als "Elite" verstehenden, volkswirtschaftlich nur Parasiten sind.
Was soll einem bitte ein ÖR Funktionär, ein Sozialwissenschaftler, ein vom Staat bezahlter Gefälligkeitsgutachten ausstoßender Institutspräsident wie z.B. Fratzscher als "Elite" ?
Das sind Menschen, bei denen wirklich jedem klar ist, das sie üppig von fremden, mit produktiver Tätigkeit erwirtschafteten Steuergeldern und Abgaben leben, und absolut nichts leisten.

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