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Thomas Kutschaty Foto: JustizNRW
Thomas Kutschaty Foto: JustizNRW

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6 Kommentare

Es ist doch toll, dass sich unser NRW-Justizminister für die Bürger einsetzen will.
Auf dem ersten Blick hatte ich mit schnellerer Bearbeitung in der Justiz oder auch dem Durchsetzen von Gesetzen auf EU-Ebene gerechnet (Schengen, Dublin, Maastrich).

Aber es geht dann doch nur darum, dass eBooks und Bücher vertragsrechtlich gleichwertig sein sollen.
Warum klappt das dann bei der MwSt nicht?
Warum soll die Preisbindung gelten?

Die NRw-Regierung ist wieder dabei, in Randbereichen zu bevormunden, während die großen Probleme nicht interessieren.

BTW: Mir reichen Nutzungsrechte vollkommen aus und ich würde mich freuen, wenn ich diese Nutzung günstiger bekäme.

Ich find es gut, wenn die ganze DRM Bevormundung der Unternehmen ein Ende hätte. Also auch gesetzlich. Praktisch entfernt man das DRM halt und gibt seine eBooks halt so weiter im Freundeskreis wie man es mit physischen Büchern machen würde. Selbiges gilt für mp3s…

Spiele mit Steam sind dann noch ein großer DRM Markt, bei dem der Verbraucher weniger Rechte hat als bei physischen Spiele-CDs. Immerhin sind dafür die Spiele auch günstiger.

Die Bevormundung durch DRM und proprietäre Firmware geht aber auch noch weit darüber hinaus. Glühbirnen, die nach Firmwareupdae nicht mehr benutzbar sind… Elektro-Autos, deren Akkus bei Ratenverzug abgestellt werden…
Man besitzt keine Gegenstände mehr, sondern erwirbt nur noch das Nutzungsrecht, das einem der Hersteller eingesteht. Während dieser Änderungen vornehmen kann wie er lustig ist.

wäre ein mega großes Thema, wenn sich da mal jemand mit beschäftigen würde… v.a. auch noc ein Thema, was halbwegs rechtzeitig angegangen wird und nicht erst ein Jahrzehnt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, weil man sich mit allem Digitalen nicht beschäftigt… Inwieweit man da rechtlich eingreifen kann, um gegen diese Dystopie anzugehen, müsste man dann auch schauen… ich bezweifel nur, dass der Justizminister wirklich mehr als eBooks meinte.

Ist es nicht so, dass das grundlegende Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts aus (imho) April diesen Jahres zur Weitergabe von ebooks noch nicht so ganz rechtskraftig und außerdem noch eine holländische EuGH-Klage in Brüssel wg. Urheberrechte-Schutz für ebooks anhängig ist??

Dass der Buchhandel die gleichen Fehler wie die Musikindustrie wiederholt und sich gegen moderne Entwicklungen stemmt, aber sich einen Dreck um eine mögliche Attraktivität des Produkts "gedrucktes Buch" schert, sollte nicht populistisches "Behandlungsziel" eines ansonsten nicht gerade erfolgreichen NRW-Ministers werden.

Vermutlich hat Kutschaty zu Weihnachten einen eBook-Reader bekommen und macht jetzt erstmalig Erfahrungen mit dem Blödsinn. Das kann Meinungen schon mal beeinflussen, wenn man plötzlich Betroffener ist.

@4:
Die Bezahlung kann dann aber nicht mit Online Banking erfolgt sein. Das ist dem Minister zu gefährlich.
http://www.rp-online.de/nrw/justizminister-hat-angst-vor-online-banking-aid-1.3971929

Naja, die Staat könnte im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung natürlich auch etwas erfolgreicher sein. Dass die NRW-Justiz Probleme mit dem Internet hat, hat ja nicht erst der Porno-Abmahnskandal Ende 2013 gezeigt.

Die German Angst ist auf dem Vormarsch, aber im Vergleich zur
NRW Angst, ist Rest-Deutschland wohl noch ein Heldenland, das die Zukunft umarmt.
Ich gehe dann mal zur Kräuterhexen-Person (Genderwahn beachten) meines Vertrauens und werde ein paar Beruhigungskräuter eintauschen.

Verdammtes Neuland Internet!
Kutschaty ist jünger als ich, ich darf mich also als Internetnutzer dank ihm irgendwie jugendlich und hip fühlen. Ist doch auch was.
(Beruhigungskräuter gibt's bei der Zaubereiministerin. Von der hat man auch lange nichts mehr gehört.)

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