Der “Honigmann” ist tot [2 updates 4/3/18]

Ernst Köwing, besser bekannt als der „Honigmann“, ist wohl tot. Dies vermelden verschiedene Aluhutblogs (hier und hier – aber die Seiten sind echt, naja, eigen). Eine unabhängige Bestätigung war bisher nicht möglich. Allerdings ist auch die Schwurbel- und Hetzseite des “Honigmanns” nun down, was ein Indiz für die RIchtigkeit der Meldung ist.

Mit seinem Blog war der “Honigmann” ein fester Bestandteil der Aluhutszene. Er hetzte und falsch vermeldete, was das Zeug hielt, wobei er mitunter eine unfreiwillige Komik ausstrahlte. Gleichwohl waren es dabei oft genug rechtsextreme und holocaustleugnende Inhalte, die der Mann aus Varel verbreitete, wofür er im Letzten Jahr dann auch auf Staatskosten in eine JVA ziehen musste.

Ausgehend von der Meldungslage zum Haftantritt dürfte Köwing nun mit Anfang 70 Jahren verstorben sein. Ausgehend von seiner Passion als Imker ist davon auszugehen, dass er ein trauendes Volk, ein Bienenvolk, hinterläßt.

UPDATE (4/3/18, 12.18 Uhr)

Anders als von mir angegeben, die Schwurbelseite zuletzt unter https://t.co/iznN5id1cM zu erreichen.  Doch auch diese Seite ist derzeit nicht erreichbar. Ich bitte den Fehler zu entschuldigen.

UPDATE (4/3/18, 19.27 Uhr)

Mittlerweile wird es auf der Seite des “Honigmann” selbst bestätigt.

Oder wie man sagen könnte: Der Honigmann sagt… nix mehr.

11 Kommentare

Habe mich früher mal aus Recherchegründen mit dem völkischen Blogwart befasst. Dagegen sind die „Protokolle der Weisen von Zion“ beinahe kalter Kaffee. Spielte in der Liga der Verschwörungstheoretiker, Antisemiten und Rassisten leider keine ganz unbedeutende Rolle… Muss man sich glücklicherweise nicht mehr drum kümmern.

Aber: Was wird nun aus seiner Bienenvolksgemeinschaft?

RIP Honigmann? Nö. Der war der erste Aluhut auf den ich gestoßen bin, da kannte ich das Wort noch gar nicht. MannohMann.

Auf PRISM ist der Fakt schon eingefügt. Sind echt auf Zack, die Jungs dort.

https://www.psiram.com/de/index.php/Ernst_K%C3%B6wing

Ernst Köwing (geb. ca. 1947, aus Varel bei Oldenburg, gest. am 24.02.2018) war ein Buchautor, Kleinverleger, Reichsideologe, Rechtsesoteriker und Truther (Verbreiter von Verschwörungstheorien). Er betrieb den Immenverlag[1], der Werke über Imkerei und Bienenprodukte (siehe dazu Apitherapie, Gelée Royale, Bienengift, Propolis), die medizinischen Außenseiterhypothesen von Walter Mauch und die Braune Esoterik von Jo Conrad verlegt.

Auch die Hetzer welche meinen einer gerechten Sache zu dienen wird das Zeitliche einmal segenen , sie wollen es jetzt nur noch nicht wahrhaben.

Aufgrund eines ungläubigen Kommentares von einem Köwing-Jünger unter der Todesmeldung, habe ich mir mal die letzten "Honigmann-Nachrichten" auf You-Tube angetan.

Auffallend:
Der Tod von E. Köwing wurde seinem "Bienenvolk" etwa eine Woche lang verschwiegen.
Seit seinem Haftantritt in der JVA Oldenburg wurden die "Honigmann-Nachrichten" von einer Frau, "Biene", verlesen.
"Zufällig" um die Zeit, als er wegen seiner schweren Erkrankung im St. Bonifazius Krankenhaus Lingen gewesen sein könnte,, war auch diese "Nachrichtensprecherin" so erkrankt, dass sie keine Honigmann-Nachrichten verlesen konnte.
Nachdem er dort in Lingen gestorben war, hat sie wiederum die Honigmann-Nachrichten noch zweimal verlesen und dabei kein Wort darüber verloren, dass der Honigmann da schon gestorben war.
In der dann veröffentlichten Todesnachricht, machen die Autoren "Arshan" und "Kräutermume" der Justiz vage Vorwürfe betreffs des Gesundheitszustandes beim Haftantritt.
Nach den Daten (Acht-Monatige Freiheitsstrafe im November angetreten) könnte E. Köwing auch durchaus in der Haft schwer erkrankt sein.

Rechter Hetzer oder nicht: Das Gesundheitswesen in deutschen Knästen wird vielfach von sehr "seriösen" Autoren stark kritisiert.

[…] Tony Schnurrpfeil Das Verunglimpfen gerade Verstorbener zeigt wie weit die geistige Verwahrlosung in manchen Köpfen voran geschritten ist. Es erfüllt mich mit Eckel und Abscheu wenn erneut die niedrigsten Formen menschlichen Denkens gesellschaftsfähig werden. Menschen nach ihrem Tod nur wegen ihrer Meinung herabzuwürdigen war das letzte mal im 3. Reich der Fall. Es ist primitiv, unzivilisiert und dumm. Aurelia Selhorst Diabolisch. Joachim Manski Es ist schon erstaunlich wie gegen Menschen vorgegangen wird die vorgegebene „Tat“sachen hinterfragen…..wer nichts hinterfragt schluckt was ihm von „Oben“ vorgesetzt wird … hinterfragen ist wichtig … .immer wieder ….und nichts als ewige Wahrheit anerkennen…..sonst “ würde “ sich die Sonne noch immer um die Erde drehen…..früher nannte man soche Leute Ketzer…..heute werden sie gewürdigt.. Quelle: https://www.ruhrbarone.de/der-honigmann-ist-tot/152104# […]

die freude das jemand gestorben ist, sagt mir, dass ich 100 mal lieber mit einem
politisch unkorrekten ein gespraech fuehren wuerde als mit leuten die, die korrekt sein wollen,
korrektheit mit herzlosigkeit in verwechseln.

@ David, Du musst mal die Seiten a la Honigmann besuchen, dann verstehst vielleicht, warum der Tod dieses Holocaustleugners bspw. bei mir keinerlei Betroffenheit verursacht.

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