Demo in Düsseldorf: Gegen Antisemitismus und für das Recht auf militärische Selbstverteidigung Israels

israel_demo_ddorf

Auf Deutschlands Straßen werden wieder Juden gejagt. Islamisten, Nazis und Teile der Linken sind sich einig, wenn es gegen den gemeinsamen Feind geht: Israel. Ebenso erbärmlich wie das Treiben des antisemitischen Mobs sind die Reaktionen weiter Teile der Öffentlichkeit: In Lippenbekenntnisses äussern sich Politiker gegen den Hass auf den Straßen, aber ein “Aufstand der Anständigen” ist nicht zu erkennen.  Morgen soll in Düsseldorf  eine Zeichen gegen die Hetze gesetzt werden:

Wir stehen zu Israel! Genau diese Botschaft werden wir am 24.07.2014 an die Öffentlichkeit senden.
Nach hunderten Raketen auf die Zivilbevölkerung reicht es! Israel nimmt sein Recht auf Selbstverteidigung und Schutz seiner Bevölkerung war!!!
Solidarität mit Israel!
Gegen antisemitischen und islamistischen Terror!

Gerade jetzt – nach all´ den antisemitischen Kundgebungen und Ausschreitungen in Dortmund, Wiesbaden, Göttingen, Köln, Essen, Berlin, Hamburg, Wuppertal und vielen Orten mehr müssen wir aufstehen und der Öffentlichkeit zeigen, wer die Zivilisierten sind!!!

Seit Beginn dieses Jahres sind hunderte Raketen vom durch die Hamas kontrollierten Gazastreifen auf den Süden Israels abgeschossen worden. Mehr als drei Millionen Israelis müssen mit diesem täglichen Terror leben. Mittlerweile erreichen die Raketen dank der finanziellen und militärischen Unterstützung des Iran für die Hamas und andere Terrorgruppen, sogar Jerusalem, Haifa und Tel Aviv. Somit ist nun ein Großteil der israelischen Bevölkerung dem Raketenterror ausgesetzt.

Angesichts dieser Tatsachen ist es umso empörender, wenn deutsche Politiker, sekundiert durch die einschlägigen Medien, von der israelischen Regierung verlangen, die Hamas als Partner für den Frieden anzuerkennen, jener Organisation, deren einziges Ziel es ist, Israel zu zerstören. Damit unterstützen sie den Terror gegen den jüdischen Staat, der in dieser Situation, wie so oft, keine andere Wahl hat, als seine Bürger und Souveränität mit militärischer Gewalt zu verteidigen.

Die vergangen Wochen haben außerdem angesichts von antisemitischen Übergriffen in Berlin, Hamburg oder Wuppertal auch gezeigt, dass die Gefahr für Juden in Deutschland wieder gestiegen ist. Stichwortgeber für diese antisemitische Gewalt finden sich auch in den Redaktionsstuben. Von dort wird Israel immer wieder als Grund allen Übels denunziert und die legitimen Sicherheitsinteressen des jüdischen Staates und seiner Bürger werden zum Hindernis für den Frieden erklärt.

Dagegen wollen wir gemeinsam mit allen Freunden Israels ein deutliches Zeichen setzen:

– Gegen den antisemitischen Terror der Hamas und anderer Terrorgruppen

– Für das Recht auf militärische Selbstverteidigung des jüdischen Staates

Die Kundgebung findet morgen, den 24. Juli, um 18.00 Uhr in Düsseldorf auf dem Heinrich-Heine-Platz / vor dem Carschhaus statt.

52 Kommentare

Kann man den Konflikt nicht mal differenziert betrachten? Ich bin gegen Antisemitismus ohne die israelische Politik super zu finden. Ich bin gegen Terror der Hamas ohne den Palästinensern das Recht auf einen eigenen Staat abzusprechen.

Ich weiss gar nicht mehr wer das vorgeschlagen hatte, aber ich glaube das beste wäre es, wenn wir Jerusalem unabhängig machen und unter Kontrolle der UN stellen würden. Den Rest des Landes aufteilen. Vielleicht hilft es.

solidarische grüße nach düsseldorf!

btw: den entsprechenden FB post hat ein nazi kommentiert. bitte löschen.

@Donngal: ich glaube nicht dass “wir” irgendetwas aufteilen sollten – schon gar nicht andere Länder. Am Ende des Tages müssen sich Israelis und Palästinenser einigen. Nur gemeinsam werden sie Lösung finden können. Unser Thema hier ist auch weniger der Nahost-Konflikt und schon gar nicht seine Lösung, sondern Antisemitismus in Deutschland. Darüber berichten wir, das können wir beurteilen und in dieser Frage haben wir eine klare Position: Dieses Blog steht gegen Antisemitismus.

Mit wir meinte ich übrigens “Wir Menschen”, nicht dass das falsch rüber kam. Aber eigentlich habe ich auch keine genaue Position zum Nahost Konflikt. Dafür ist das Thema zu komplex.

Ich bin mit euch 100% auf einer Linie gegen Antisemitismus. Ich finde es nur schade, dass zum Beispiel bei dieser Demo die Kritik am Antisemitismus sofort mit einer Legitimierung der israelischen Politik einhergeht, die ich – zum Teil auch aus mangelnder Fachkenntnis – nicht unterstützen kann. Ich maße mir nicht an berurteilen zu können, ob das, was der Staat Israel praktiziert noch legitime militärische Selbstverteigung ist. Das kann gut sein, dass das so ist, aber ich kann das wirklich nicht beurteilen. Trotzdem bin ich gegen jeden Antisemitismus. Auf dieser Demo könnte ich aber nicht mit ruhigem Gewissen mitlaufen. Schade.

Donngal: “Ich finde es nur schade, dass zum Beispiel bei dieser Demo die Kritik am Antisemitismus sofort mit einer Legitimierung der israelischen Politik einhergeht, die ich – zum Teil auch aus mangelnder Fachkenntnis – nicht unterstützen kann.”

Wäre die andere Seite auch so selbstkritisch und differenziert, die “FreeFrankenstein”-Demos der letzten Wochen wären leer gewesen.

Gibt es eigentlich eine veganische “Nein zum Antisemitismus, aber Ja zu Israel, aber Nein zum Schächten”-Demo? Ich bin differenzierter Veganer, der Israel richtig findet, aber das Schächten ableht.

@Donngal: Auch mit einem “Wir Menschen” hört es sich weiter nach “..außer natürlich Israelis und Palästinenser selbst” an. Und zumindest ich würde mir nicht anmaßen, irgendetwas “schade” oder mit meinem Gewissen unverantwortbar zu finden, wenn ich wie Du keine Ahnung davon hätte.

Hamas isolieren, neutralisieren und entwaffnen, schon wäre ein großer Teil des Problems gelöst, der Rest inkl. Abwahl der Regierung Netanjahu wäre leicht umsetzbar.

Ich maße mir nicht an berurteilen zu können, ob das, was der Staat Israel praktiziert noch legitime militärische Selbstverteigung ist. Das kann gut sein, dass das so ist, aber ich kann das wirklich nicht beurteilen. Trotzdem bin ich gegen jeden Antisemitismus.

Finde ich nachvollziehbar und kann mir vorstellen, dass das vielen Leuten so geht.

Was das “Aufteilen” angeht: Die Palästinenser sind mehrheitlich gegen eine Zweistaatenlösung und für einen Palästinenserstaat ganz ohne Israel.

Hintergründe, so ungefähr:
* Khartoum-Doktrin, siehe Wikipedia
* UN-Special des ewigen Flüchtlingsstatus von Palästinensern u.a. in Libanon und Syrien (gibt es sonst nirgends)
* palästinensische Forderung eines Rückkehrrechts für Millionen ins israelische Kernland
* Islamismus (auf dem Terrain des ehem. Osmanischen Reiches darf es keinen jüdischen Staat geben / hier könnte man auch mal genauer schauen, was Erdogan über Zypern von sich gibt)
* Antisemitismus
* Youth Bulge

@Klaus Lohmann:

Ich finde es nur schade, dass Menschen wie ich, die den Nahost Konflikt für zu komplex halten um ihn zu verstehen (Zumindest in der Zeit die ich habe um mich damit zu beschäftigen) Ihre Abneigung gegen Antisemitismus nicht losgelöst von dem Konflikt zeigen können. Mehr nicht.

Vielleicht sollte ich meine unbedachte Äusserung zum Konflikt dementsprechend auch einfach zurücknehmen, eben weil ich weiss, dass ich darüber viel zu wenig weiss. Ich werde mich einfach überall und immer gegen Antisemitismus wehren. Mehr kann ich zur Zeit nicht tun.

@ Dongal
Hör bitte auf, Dich zu entschuldigen. Wie dir geht es vielen, die sich über diesen Konflikt Gedanken machen. Lass Dir von den Stammtischlern und Schwarzweißmalern, die ihre festgefügten Meinungen mit Zähnen, Klauen und verbaler Aggressivität verteidigen, das differenzierte Denken nicht verleiden. Das ist immer noch besser, als irgendeiner Herde hinterherzulaufen und sich am nächsten Tag auf einem Zeitungsfoto wiederzuerkennen – gemeinsam mit Leuten, mit denen man ums Verrecken nichts zu tun haben möchte. Den einen tut die palästinensische Bevölkerung leid. Sie finden sich in Gesellschaft von Antisemiten wieder. Die anderen gehen gegen Antisemiten auf die Straße und sind umgeben von Israelfahnen-Schwenkern, die in ihrer politischen Grundeinstellung oft ebenfalls fragwürdig sind, weil sie keinerlei Kritik an israelischer Politik zulassen. Teilnehmer einer Demo vereint im Allgemeinen ein gemeinsamer Nenner, der die Unterschiede ihrer individuellen Überzeugungen überdeckt. Diesmal ist der gemeinsame Nenner jedoch verdammt klein – zu klein für jemanden, der nicht nur in Schwarzweiß-Schablonen denkt. Du hast also gute Gründe.

Hey Ulf, Hey Donngal, ihr müsst hier nicht jedem erklären wie moralisch edel, geistig differenziert und natürlich superantisemitisch ihr seid. Bleibt einfach zuhause wenn ihre meint, dass ihr bei einer Teilnahme an dieser Demo am nächsten Tag auf einem Zeitungsfoto gemeinsam mit Leuten erscheinen könntet “mit denen man ums V e r r e c k e n nichts zu tun haben möchte”.

Warum die unnötige Aggressivität? Kann man nicht mal in Frage stellen, ob man nicht losgelöst vom Nahostkonflikt gegen Antisemitismus protestieren könnte?

Auf dem Niveau diskutiere ich nicht. Wer keine Kritik am eigenen Vorgehen akzeptiert, kann nicht mit grösstmöglicher Unterstützung aller Menschen rechnen, die Antisemitismus verabscheuen.

Das ist doch Unsinn, Jos. Organisieren sie einfach zusammen mit Ulf und Donngal eine Demonstration mit Parolen die ihnen differenziert und angemessen erscheinen, anstatt hier rumzujammern, dass das in Deutschland nicht geht.

Es sagt doch niemand, dass das in Deutschland nicht geht. Alles was ich angemerkt habe ist, dass die Resonanz bei einer Demonstration gegen Antisemitismus grösser sein könnte, wenn man es abgekoppelt von der Aussenpolitik Israels durchführen würde. Und eine große Resonanz sollte doch bei einem so wichtigen Thema unser aller Ziel sein. Dieses passiv-aggresive Verhalten, dass Sie an den Tag legen, ist jedenfalls kontraproduktiv.

@ Donngal # 17

Was für ein Niveau meinen sie? Dass sie zwar meine Position kritisieren dürfen, ich aber nicht ihre? Dass ich sie nicht auffordern darf, statt Fragen zu stellen, selbst was zu tun?

Das Niveau, bei dem Sie mir ironisch mitteilen, dass ich mich für ” moralisch edel, geistig differenziert und natürlich superantisemitisch” halte und das der Welt präsentieren möchte. Ihre Position ist mir nichtmal klar, weswegen ich nicht weiss, ob und wie ich sie kritisieren könnte.

Sorry, Donngal, ich kenne keinen der gegen Antisemitsmus ist. Zumindest hat hier in diesem Blog, in den langen Jahren wo ich hier mitmache, sich noch nie einer als Antisemit bekannt. Alle die hier kommentieren sind, egal ob unter Deck- oder Realnamen, überzeugte Antisemiten. Auch die die keine sind. Das ist, mit Ausnahme von ein paar Neonazis, offensichtlich der deutsche Standard.

Daswegen zählen für mich Taten und nicht (nur) Worte. Deswegen habe ich sie aufgefordert etwas zu tun. So wie die Leute die hier zur einer Demonstration aufrufen. Wenn sie da nicht mittun können oder wollen, dann machen sie eben was eigenes, anstatt hier mehrfach klar zu stellen, dass sie an dieser Demo nicht teilnehmen können, weil ihnen die Parolen nicht differenziert genug sind, bzw. sie ihre Richtigkeit nicht einschätzen können.

Wir kritisieren hier übrigens die isralische Politik immer wieder, aber wir sind hier für das unbedingte Existenzrecht Israels und das gibt es nicht ohne militärische Verteidigung gegen militärische Angriffe. Ist meine Position jetzt klar genug?

@ Donngal # 20

Das klingt im ersten Moment überzeugend. Aber Israel steht in den letzten Jahren unter Dauerbeschuss der Hamas. Ein Demonstration die sich völlig vom Nah-Ost-Konflikt lösen könnte, müsste erst einmal den Zeitpunkt finden in dem dieser wirklich zur Ruhe gekommen ist.

Für die Menschen die das Existensrecht Israels durch die Hamas gefährdet sehen wäre es aber geradezu ein Witz genau dann nicht dafür zu demonstrieren,
wenn diese Bedrohung akut ist. Die Raketen der Hamas erreichen mittlerweile fast alle Städte Israels und wenn dieses Land seinen Raketenabwehrsystem nicht hätte, gäbe es mittlerweile auch auf israelischer Seite eine Menge Tote.

Der Vernichtungswille der Hamas ist also ungebrochen und stärker militarisiert denn je. Jetzt, wo sich Israel dagegen wehrt und damit gleichzeitig in Deutschland einen antisemitischen Furor sondergleichen auslöst, sollen also die, die das Existenzrecht Israels für gefährdert halten, mit ihren Demonstrationen warten bis der Krieg vorbei ist?

@ #12 | Donngal sagt am 23. Juli 2014 um 14:55
“Ich finde es nur schade, dass Menschen wie ich, die den Nahost Konflikt für zu komplex halten um ihn zu verstehen (Zumindest in der Zeit die ich habe um mich damit zu beschäftigen) Ihre Abneigung gegen Antisemitismus nicht losgelöst von dem Konflikt zeigen können. Mehr nicht.”

Das geht mir auch ganz ähnlich. Eine Demo gegen den Antisemitismus, der sich derzeit auf den Anti-Israel-Demos zeigt, fände ich ganz hervorragend – wenn solche Demos nicht gleichzeitig eine völlig einseitige und kritiklose Solidarisierung mit der Politik der derzeitigen israelischen Regierung bedeuten würde.
(Und, @ Arbold Voss: Wenn ich so etwas kritisiere, mus ich genauso wenig sofort selbst eine eigene Demo organisieren, wie ich Bäcker werden muss, um sagen zu dürfen, dass das Brot verbrannt ist.)

Auch in diesem Aufruf wird der Konflikt, statt ihn als komplexen politisch-militärischen Konflikt mit historischen, gesellschaftlichen etc. Ursachen zu sehen, auf einen angeblichen Kampf zwischen Zivilisation und Barbarei reduziert: hie soll gezeigt werden, “wer die Zivilisierten sind” auf der anderen Seite sollen dann wohl die reinen Barbaren sein. Das sehe ich auch mindestens an der Grenze zum Rassismus, den es in Israel eben auch gibt (gibt! – dass heißt nicht, dass Israel rassistisch wäre!), wenn dort auf Demos “Tod den Arabern” gerufen wird, einzelne Politiker gleich alle Araber aus den besetzten Gebieten vertreiben wollen u.dgl. mehr.

@ Donngall

Ach ja noch was Generelles. Widerspruch ist nicht passive Aggressivität, sondern einfach nur ein Teil einer engagierten Diskussion. Mag sein, dass sie nicht dran gewohnt sind. Hier müssen sie sich dran gewöhnen. 🙂

Danke erst einmal für die konstruktive Antwort.
Leider deckt sich Ihre Erfahrung, fass es in Deutschland Konsens ist gegen Antisemitismus zu sein nicht mit meinen Erfahrungen.
Ich kann garantieren dass ich nicht nur rede sondern auch handele. Ich versuche allerdings auch Antisemitismus losgelöst vom nahost Konflikt zu bekämpfen um nicht den Fehler zu begehen allen Juden eine homogene Meinung zum Konflikt zuzuweisen.
Generell liegen wir wohl gar nicht so weit auseinander in unseren Meinungen. Ich gestehe Israel ein uneingeschränktes Existenzrecht inkl. Militärischer Verteidigung zu. Einzig die Wahl der mitärischen mittel sehe ich als potenziell kritisch an. Mangels Expertise urteile ich darüber nicht.
Ihre weiteren Ausführungen zum Zeitpunkt der Demonstration und deren Gründe sind einleuchtend. Das akzeptiere ich so.
Meine Metakritik betraf nicht den Inhalt sondern nur die Form ihres Widerspruches. Aber eventuell habe ich auch überreagiert.

Ich wohlmöglich auch, Donngall. Entschuldigen sie also bitte meinen anfänglichen bitter-ironischen Unterton.

@Arnold Voss
Antisemitismus ist keine Position, zu der man sich explizit bekennt. Aber ich kenne genug Leute, die mit einer “Die Juden” Position argumentieren. Das ist schon antisemitisch.
Solche Positionen werden aber gestärkt, wenn wie “hier” Anti-Antisemitismus mit unbedingten Pro-Israel Positionen verknüpft werden, oder Kritik am militärischen Vorgehen mit Antisemitismus.

@ Paule T. # 26

Paule, demonstrieren kann jeder, Bäcker sein nicht. Deswegen muss zwar nicht, kann aber, Kritik an einer Demonstration in eigenes Tun, also z.B. zu einer anderen Demonstration führen. Vor allen Dingen dann, wenn der Kritiker seine Kritik äußert, weil er etwas tun will, bzw. der Meinung ist, dass dringend etwas getan werden muss.

Aber noch eine paar konkrete Frage zu deiner Kritik am obigem Aufruf: Findest du die Hamas zivilisiert? Fandest du die antisemitischen Ausschreitungen ihrer deutschen Anhänger und Gefolgsleute auf den Demonstrationen der letzten Tage zivilisiert? Findest du den Schlachtruf “Jude verrecke” zivilisiert?

Da du dich selbst zu den Differenzierten zählst, wäre ich an deiner Stelle also etwas vorsichtiger mit den diesbezüglichen Rassismusvorwürfen und das unabhängig von der Tatsache, dass es natürlich auch in Israel Rassimus gibt. Es leben dort aber auch über eine Millionen arabischer Muslime (20% ! der israelischen Bevölkerung) die dort offensichtlich nicht weg wollen.

@ Klaus Bender # 30

Ich kann mich nicht erinnern, dass hier Jemand Kritik am militärischen Vorgehen der Israelis als antisemitisch bezeichnet hat. Wenn diese Kritik aber z.B. nicht einbezieht, dass die Hamas absichtlich ihre Raketenstellungen in Wohngebiete gesetzt hat, es also äußerst schwierig ist, den Tod von Zivilisten zu vermeiden, dann ist diese Kritik ausgesprochen einseitig.Erst recht wenn die Hamas-Raketen erst gar keine Erwähnung finden.

Es gibt hier auch keine u n b e d i n g t e Pro-Israel Position. Wenn die israelische Armee Kriegsverbrechen begeht, dann sind wir hier die Letzten, die das verschweigen, oder einer entsprechenden Untersuchung und Bestrafung nicht gut heißen würden. Wir haben an andere Stelle hier auch schon ausführlich die Siedlungspolitik kritisiert.

Die einzige Unbedingtheit unserer Position ist das Existenzrecht Israels, das natürlich eine militärische Gegenwehr einschließt und als Zukunftsoption die 2-Staaten-Lösung. Alles andere ist bei den Ruhrbaronen nachweislich diskutierbar und kritisierbar. Auch zwischen den Ruhrbaronen selbst. Hier kommentieren übrigens auch immer wieder Leute, die uns ihren Blogs niemals schreiben lassen würden.

Wer sich durch uns in seinem Antisemitismus gestärkt fühlt, der ließt hier nur das, was ihm in den Kram passt. Dagegen können wir nichts tun. Im übrigen halten wir uns für nicht so einflussreich, dass wir uns einbilden, wir könnten die Volksmeinung verändern, geschweige denn tiefsitzende antisemitische Einstellungen ins Gegenteil verkehren.

@#30 | Klaus Bender: Im Gegenteil ist es verräterisch, wenn hier von Einigen permanent von palästinensischer Bevölkerung versus israelische Regierung geschwafelt wird – ganz so, als ob es die Hamas und die israelische Bevölkerung, die permanent in der Angst vor Hamas-Bombenhagel oder -Anschlägen lebt, überhaupt nicht gäbe.

@ #31 | Arnold Voss sagt am 23. Juli 2014 um 21:28
“Findest du die Hamas zivilisiert? Fandest du die antisemitischen Ausschreitungen ihrer deutschen Anhänger und Gefolgsleute auf den Demonstrationen der letzten Tage zivilisiert? Findest du den Schlachtruf “Jude verrecke” zivilisiert?”

Ich finde es – wie ich es oben schon beschrieben habe – problematisch, einen politisch-militärisch Konflikt zu einem Konflikt zwischen Zivilisation und Barbarei zu stilisieren. Diese Essenzialisierung – hier gut und zivilisiert, da böse barbarisch – ist erstens höchst problematisch, insofern sie die ganz konkreten historischen, politischen und gesellschaftlichen Umstände des Konflikts vernebelt; zweitens die Begriffsgegenüberstellung Zivilisation vs Barbarei leicht ethnisch verstanden werden kann (von den alten Griechen bis zum Kolonialismus) und man dann, ja, verdammt leicht in Rassismus-Nähe kommt; und das drittens mit der absolut einseitigen Solidaritätserklärung hier und Schuldzuweisung da korreliert, die auch niemandem weiterhelfen, indem sie der Komplexität des Konflikts nicht gerecht werden und Fronten verhärten.

Ganz bestimmte, konkrete Handlungen – den Raketenbeschuss, Entführungen, Terroranschläge durch die Hamas, die antisemitischen Parolen und Aussschreitungen hier usw. – als unzivilisiert zu bezeichnen, ist etwas völlig anderes. Solche Wertungen würde ich unterschreiben und, ja, in der Tat sehe ich auch die Hamas in diesem Konflikt negativer als die israelische Regierung; für die derzeitige Eskalation halte ich auch primär die Hamas für verantwortlich.

Aber so eindeutig Israel das Recht auf Selbstverteidigung hat, fällt es mir dennoch schwer, Hunderte Tote auf der anderen Seite nun ausgerechnet als Ausdruck von Zivilisiertheit zu verstehen (auch wenn man keinen anderen Weg sieht, sind Militärschläge deswegen noch lange nicht “zivilisiert”). Dazu kommt dann noch, dass es in der ganzen Geschichte des Konflikts natürlich auch Handlungen von israelischer Seite und Äußerungen in der israelischen Gesellschaft gibt, die alles andere als zivilisiert sind. Deswegen ist diese schwarz-weiß-malende Gegenüberstellung einfach falsch und in ihrer Falschheit in Rassismusgefahr.

Wobei das natürlich um mehrere Grade weniger schlimm ist (weswegen ich ja auch nur von einer Gefahr rede!) als die völlig unerträglichen antisemitischen Ausfälle bei den Demos der letzten Tage. Vor allem, da dieser Aufruf hier – was ich ihm trotz aller Kritik wirklich zugute halte – konsequent von der Hamas als Schuldigem spricht und eben nicht den Palästinensern oder den Arabern; was es aber, und da sind wir wieder bei der Unmöglichkeit Zivilisiertheit so klar der einen Seite zuzuschreiben, anderswo auf der Pro-Israel-Seite durchaus auch gibt.

Disclaimer: Ich habe mich jetzt mit meiner Einschätzung sehr viel weiter vorgewagt, als ich es bei meinem auch bescheidenen Kenntnisstand normalerweise tun würde. Aber ich musste meine Haltung bzw. mein Unbehagen daran, wenn eineitig Partei ergriffen wird, ja anscheinend begründen.

Was ist denn so abwegig an dem Hinweis, dass man auf Pro-Israel-Demos auch unangenehmen Gestalten über den Weg laufen kann, vielleicht auch vereinnahmt werden? Ein aktuelles Beispiel aus München:
http://schlamassel.blogsport.de/2014/07/18/partei-die-freiheit-blamiert-sich-bei-israeldemo/

Der penetrante Stürzenberger hat die ganze Demo abgefilmt. Da war es mir schon ganz recht, dass ich vor allem als knipsender Zaungast auf dem Gehweg unterwegs war und folglich nicht im Bild.

Viele Infos über das Land-inkl. Kommentare von Arabern(auch PLO und HAMAS) die sagen das es keine Palästinenser gibt.Sie sollen nur als Stachel im A… dienen …

http://tangsir2569.wordpress.com/2010/11/10/wem-gehort-das-land-israel/

Der Generalsekretär der Arabischen Liga bemerkte 1951, dass sein Vorgänger Azzam Pasha „den Arabischen Völkern versicherte, dass die Besetzung von Palästinas und Tel Aviv so einfach sei wie ein Spaziergang … und dass die Millionen, welche die Juden für den Landerwerb ausgegeben hätten und in die Entwicklung der Wirtschaft investiert hätten, eine leichte Beute sein würden, denn es würde ein Leichtes sein, die Juden ins Mittelmeer zu werfen.“ /Arutz Sheva_29.02.2004/

„Unsere Führer sind verantwortlich für die Flucht der Dorfbewohner, weil sie falsche und über­triebene Gerüchte von jüdischen Verbrechen und Greueltaten wie Mord an Frauen und Kindern verbreiteten, um die Araber aufzuhetzen … Die Araber in Palästina wurden so lange in Furcht und Schrecken versetzt, bis sie flohen und ihre Häuser, Hab und Gut dem Feind überließen“ /Jordanische Tageszeitung AL URDUN, 9.4.1953, aus /Fa/

„seit 1948 fordern wir die Rückkehr der (paläs­tinensischen) Flüchtlinge, obwohl wir es sind, die sie zur Flucht zwangen ..“ /Khaled al-Asm, ehem. syrischer Premierminister, in seinen Memoiren 1973, Haschiwah 4-1993/

Nach einem Bericht des arabischen Instituts für Palästinensische Studien in Beirut (1969) wurde die Mehrheit der arabischen Flüchtlinge 1948 nicht vertrieben und 68% hätten das Land verlassen ohne einen israelischen Soldaten gesehen zu haben. /Pe S.13/

„Die Palästinenser, die geflohen sind oder [von den arabischen Ländern] aufgefordert wurden, Israel zu verlassen – viele von ihnen waren als Arbeit suchende Nomaden erst eingewandert – diese Menschen hätten die von den Juden in den arabischen Ländern zurückgelassenen Plätze über­nehmen können. Es hätte zu einer humanitären Lösung des Flüchtlingsproblems kommen können, wie auch anderswo in der Welt. Es gab viele internationale Kommissionen. Es gab viele Vor­schläge seitens der Präsidenten der USA und ander­er Staatsoberhäupter, um das arabische Flüchtlings­problem zu lösen. [Aber es ist so, wie] die Araber in der Arabischen Liga jener Zeit sagten, „Wir wollen das als eine offene Wunde halten und die Menschen als Pfand gegen Israel gebrauchen.“ /Joan Peters (s.u.) in WorldNetDaily.com, zitiert in ARAB NATIONS PERPETUATED THE REFUGEE PROBLEM /Arutz Sheva-4.Febr.2001/

Walid Shoebat, ein früherer PLO Terrorist erkannte, dass er für eine Lüge kämpfte:

“Wir betrachteten uns selbst als Jordanier bis die Juden nach Jerusalem zurückkehrten. Dann waren wir plötzlich Palästinenser. Sie entfernten den Stern von der jordanischen Flagge und ganz plötzlich hatten wir eine palästinensische Flagge.”

So etwas wie Palästina gibt es nicht. ‚Palästina‘ ist ein Begriff, den die Zionisten erfanden. Es gibt in der Bibel kein Palästina. Unser Land war Jahrhundert lang Teil von Syrien. ‚Palästina‘ ist uns fremd. Es sind die Zionisten, die es einführten.“ – Auni Bey Abdul-Hadi, syrisch-arabischer Führer vor der britischen Peel-Kommission, 1937

„Es gibt so etwas wie Palästina in der Geschichte nicht, absolut nicht.“ – Professor Philip Hitti, arabischer Historiker, 1946

„Es ist allgemein bekannt, dass Palästina nichts anderes ist als Südsyrien.“ – der Repräsentant Saudi-Arabiens bei den Vereinten Nationen, 1956.

Bezüglich des Heiligen Landes erklärte der Vorsitzende der syrischen Delegation bei der Pariser Friedenskonferenz im Februar 1919: – „Die einzige arabische Vorherrschaft seit der Eroberung im Jahr 635 n.Chr. dauerte als solche kaum an, gerade einmal 22 Jahre.“

Paradoxerweise war es während des britischen Mandats von 1920 bis 1948 keine arabische Gruppe, die als Palästinenser bekannt war, sondern die Juden!

Doch lesen Sie, was andere Araber nach dem Sechstage-Krieg erklärten:

„Es gibt keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrer und Libanesen. Wir sind alle Teil einer Nation. Nur aus politischen Gründen unterstreichen wir unsere palästinensische Identität… ja, die Existenz einer separaten palästinensischen Identität dient einzig taktischen Zwecken. Die Gründung eines Palästinenserstaates ist ein neues Mittel im fortgesetzten Kampf gegen Israel.“ – Zuhair Muhsin, Militärkommandeur der PLO und Mitglied des PLO-Exekutivrats

„Vergessen Sie nie dies hier: So etwas wie ein palästinensisches Volk gibt es nicht, es gibt kein palästinensisches Wesen, es gibt nur Syrien. Ihr sein ein integraler Bestandteil des syrischen Volkes, Palästina ist ein integraler Teil Syriens. Daher sind wir es, die syrischen Behörden, die die wahren Repräsentanten des palästinensischen Volkes sind.“ – der syrische Diktator Hafez Assad gegenüber PLO-Führer Yassir Arafat.

„Als ich in Palästina lebte, konnte jeder, den ich kannte, sein Erbe bis zum Ursprungsland zurückverfolgen, aus dem seine Urgroßeltern kamen. Jeder wusste, dass er nicht von den Kanaanitern abstammte, aber ironischerweise ist das die Art von Zeugs, die zu unserer Bildung im Nahen Osten gehört. Fakt ist, dass die heutigen Palästinenser Einwanderer aus den umliegenden Staaten waren! Ich wuchs auf und kannte die Geschichte und Herkunft der heutigen Palästinenser aus dem Jemen, Saudi-Arabien, Marokko, Christen aus Griechenland, muslimische Scherkas aus Russland, Muslime aus Bosnien und den Jordaniern von nebenan sehr genua. Mein Großvater, ein Würdenträger in Bethlehem, verlor beinahe sein Leben durch Abdula Qader al-Husseini (den Führer der palästinensischen Revolution), nachdem er beschuldigt wurde Land an Juden zu verkaufen. Er erzählte uns gerne, dass sein Dorf Beit Sahur (die Hirtenfelder) im Kreis Bethlehem leer war, bevor sein Vater sich in der Gegend mit sechs anderen Familien niederließ. Die Stadt ist heute auf 30.000 Einwohner angwachsen.“ – Walid Shoebat

Ich finde es sehr Lobenswert , wenn einige von Euch sagen, “möchte keine nähere Stellungnahme , da ich zu wenig Fachkenntnisse habe.” – Das ist wirklich zu akzeptieren, wenn auch sehr Schade. Ich versuche Links zur Info senden, damit Ihr versteht, das Israel nicht darum geht Kriege zu führen, sondern um sich zu verteidigen.-Das dabei auch Zivilisten drauf gehen, liegt es an HAMAS der die Zivilbevölkerung missbraucht, um Israel auszubremsen

http://www.cicero.de/weltbuehne/trugbilder-im-gazakrieg-die-blutige-guerrilla-taktik-der-hamas/57966

Es gibt Unmenge Infomaterial

http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Chalid-Maschal-der-Terrorist-im-Anzug-article13272521.html

Bitte leset die Infos, und dann werdet ihr verstehen, worum es hier geht.

@Klaus Lohmann
Was soll das jetzt zu tun haben mit der Frage Verknüpfung von Antisemitismus mit Position im Nahostkonflikt.

@Arnold Voss #32
Das ist alles nicht Antisemitismus.
Eine Pro-Palästinenser-Position nicht.
Auch eine einseitige Position nicht.

Shalom Ihr LIeben. Danke für Euren Support! God bless Israel. Stefan Laurin, danke. Endlich mal Deutsche, die nicht den Israelkonflikt lösen wollen. Würde mich gerne mit Euch zusammentun. Der Redebeitrag des zweiten von rechts im Bild auf der Demo in Essen = Bravo!!!

Ich finde das auch fair und wichitg das die israelischen Mitbürger sich einsetzen für Ihr recht aber leute vergesst bitte nicht die Menscheit selber….. ich bin auch Moslem und sehe die sache so es sollte meiner meinung nach die handbremse gezogen werden und nicht noch mehr recht fur das Militär zugesprochen werden auf beiden Seiten leute es ist ein Krieg der niemandem hilft wieso teilen sich die Länder nicht das land einfach es geht um rein wirtschaftliche Zwecke die mit den Tüchern des Glaubens gedeckt werden Leute wacht auf wenn es euch oder eure liebsten trifft ist es zu spät wir dienen als Werkzeug schaut euch die medien an es sieht wie in nem videospiel aus nur dass es real ist Leben und Leben lassen bittet fördert den Weltdrieden fur euere Kinder denn das Ausmaß und die Härte nimmt mit der zeit und Entdeckung neuerr Technologien immer weiter zu und iwann kommt der punkt dass selbst wir angst haben mussen

@ Klaus Bender # 39

Sie machen es sich aber sehr einfach, KLaus. Eine Pro-Palästinenser-Position, die zugleich die Vernichtung alles Jüdischen, bzw. der Juden mit einschließt, bzw. dazu auffordert ist natürlich antisemitisch. Genau das tut z.B. die Hamas. Wer unter dieser Fahne marschiert, ja sie nur in einer propalästinensichen Demo duldet, unterstütz den Antisemistismus, oder ist selber ein Antisemit.

Ein einseitige Position, also ein pro israelische oder pro palästinensiche, kann natürlich auch rein politisch motiviert sein. Muss aber nicht. Wenn einseitig z.B. bedeutet, dass es nur einen palästinensichen Staat geben soll, dann heißt das nichts anderes als das das Existenzrecht des Staates Israels in Frage gestellt wird. Wer das tut nimmt unter den gegeben Verhältnissen die Vernichtung der israelischen Juden billigend in Kauf.

Will aber umgekehrt Jemand, dass es auch in Zukunft nur bei einem israelischen Staat bleibt, dann ist das zwar aus der Natur der Sache her nicht antisemitisch, aber es läuft nicht nur auf die Verwewigung des Konfliktes sondern auch auf eine dauerhafte politische Benachteiligung der Palästinenser hinaus. Eine Einseitigkeit bezüglich der politischen Staatenlösung ist deswegen jenseits anti- oder prosemitischer Einstellungen auf jeden Fall abzulehnen.

Sehen sie diese Zusammenhänge nicht, Klaus, oder wollen sie sie nicht sehen?

@ Paule T # 34

Ein Krieg ist nie zivilisiert. Deswegen sollte man ihn, wenn man irgendwie kann, vermeiden. Die Hamas will ihn aber nicht vermeiden, sondern fordert ihn heraus und forciert ihn. Gerade ist der 2. Vermittlungs-, respektive Waffenstillstandsversuch an ihr gescheitert. Erinnern sie sich noch? Nach der Räumung der jüdischen Siedlungen in Gaza haben sie ihre Raketenbeschusse nicht eingestellt sondern vervielfacht und seitdem nie ernsthaft damit aufgehört.

Wer den Krieg so sehr will wie die Hamas und wer sie dabei unterstützt, der will keinen zivilisierten Umgang zwischen Menschen, Völkern und Staaten. Wer den Krieg so sehr will wie die Hamas, der muss sich gefallen lassen, dass man ihn nicht (mehr) zur zivilisierten Welt zählt. Wer den Krieg so sehr will, der muss irgendwann mit einer Gegenwehr rechnen, die dafür zu sorgen versucht, dass seine Angriffe ein für alle Mal aufhören.

Dass das eine Menge Opfer und Leid kostet, wissen die Führer der Hamas. Dass dabei viele Unschuldige umkommen auch. Wer unter diesen Bedingungen einen Waffenstillstand ablehnt, der will dieses Leid und diese Opfer. Dem sind die Toten und Verletzten, trotz der öffentlich zur Schau getragen Tränen, egal. Und das kann man sehr wohl als Barbarei bezeichnen, Paule.

Aufruf aus Berlin: Kein Al Quds-Tag 2014!
Gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands!

Solidarität mit den Opfern von antisemitischer, rassistischer, islamistischer, frauenverachtender und trans- und homosexuellenfeindlicher Politik!
Gegen jegliche Vernichtungsdrohungen! Solidarität mit Israel und seinen Bewohner*innen!

Solidarität mit allen nach Freiheit strebenden emanzipatorischen Kämpfer*innen!
Kein Al Quds-Tag am 25. Juli in Berlin und anderswo!

Hier könnt ihr auch hingehen, wenn ihr pazifistisch eingestellt seid oder euch die aktuelle Lage in Nahost zu unübersichtlich ist.

Der ganze Text: http://noalquds.blogsport.de/aufruf/

Aufruf aus Berlin: Kein Al Quds-Tag 2014!
Gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands!

Solidarität mit den Opfern von antisemitischer, rassistischer, islamistischer, frauenverachtender und trans- und homosexuellenfeindlicher Politik!
Gegen jegliche Vernichtungsdrohungen! Solidarität mit Israel und seinen Bewohner*innen!

Der ganze Text: http://noalquds.blogsport.de/aufruf/

Hier könnt ihr auch hingehen, wenn ihr pazifistisch eingestellt seid oder euch die aktuelle Lage in Nahost zu unübersichtlich ist.

Fassen wir mal zusammen: Kritik an Seite A vermengt sich mit Solidarisierung mit Seite B, ohne ein Wort der Kritik oder sogar mit expliziter Unterstützung der religiös-faschistischer Ideologie von Bs Führung. Das ist offensichtlich inakzeptabel, also kritisieren wir B und rufen gleichzeitig zu Solidarisierung mit Seite A auf, ohne ein Wort der Kritik oder sogar mit expliziter Unterstützung der religiös-faschistischer Ideologie von As Führung. Sounds reasonable…

ich bin gegen Antisemitismus aber das was gerade in gaza passiert ist nicht zu verharmlosen.Es sind Menschen die keine Fluchtmöglichkeit haben.verdammt zu sterben das ist sehr traurig und hat wenig von Selbstverteidigung zu tun

wie schon tausendfach kommentiert wurde, nochmals für Menschen die sich nicht informieren können.

Es ist ausserordentlich bedauerlich das Menschen sterben müssen, egal ob Kinder, Frauen oder Männer.
Israel versucht das die Welt auch mitzuteilen. Deshalb wollte auch einwilligen in d. Waffenstillstand. Wer es nicht wollte , war HAMAS –

Also bitte die Reklamationen direkt an HAMAS richten, und an d. Horde von Pöbel, die die Hetzturen und Lügen-Videos und div. verbreiten.

Und nochmals!:
Die Hamas FORDERT sogar die Menschen auf, bzw. VERLANGT von denen, sich auf die Häuserdächer zu stellen, die schiessen ihre Raketen von Kindergärten und Schulen usw. gerade um diese Reaktionen hervorzurufen. So dass Israel gar nichts übrig bleibt, das zu tun wozu er provoziert wird!!

Sagt mir bitte wo habt ihr schon gehört, das d. verletzte Feinde in eigene isr. Krankenhäuser gepflegt werden, das Essen Kolonen von Israel trozt allem nach Palästina transportiert werden. – Darüber schweigen die Menschen und auch die MEDIEN!!!!!!

Denkt erstmal nach , bzw. informiert euch nicht nur von d. hiesige Presse. Leider die Medien haben sehr viel Schuld , das die meisten Menschen hierzulande , bewusst falsche Eindruck bekommen, bzw. falsch informiert werden.
Liegt es evtl. daran, das Israel kein Öl hat????????

Also was mir seit längerem auffällt: eine nicht zu unterschätzende Anzahl von bestenfalls ultrakonservativen Apologeten befindet sich unter den sogenannten Mitbürgern mit Migrationshintergrund. Ich verstehe nicht, warum das nicht so wahrgenommen und auch aktiv bekämpft wird. Jahrzehntelang haben wir uns bemüht, dieses alles zu bekämpfen/verdrängen/vergessen und keiner hat bemerkt, daß in unserem Rücken und im Schutze unserer Bemühungen eine viel größere Gefahr heranwächst !! Es wird Zeit, daß man die Scheu davor verliert und Roß und Reiter benennt. Der “Islamismus” und seine Schergen nutzt diese Scheu schamlos aus und wir glotzen nur verschüchtert. Auf geht’s, fangen wir nochmal von vorne an …!!

@#49 | binibilli: “…(blabla) nutzt diese Scheu schamlos aus und wir glotzen nur verschüchtert” – sagt der Neonazi, um endlich mal ‘ne Richtung für seinen Ausländerhass zu definieren. Weil der Islamist, der hasst auch die Juden, und dann ist ja alles wieder im Lot. Oder, Brauner?

Hass muss man entgegentreten, egal von welche Seite das kommt. Links oder Rechts, nur die Objektivität muss man behalten. Allerdings muss man zugeben, das hierzulande wirklich schwer ist für junge Menschen, aber auch für ältere die sonst nicht viel mit Politik am Hut haben, – mit der einseitige Berichterstattung zu Gunsten d. Hamas umzugehen.

Wenn man ausländischen Zeitungen nicht liest, womöglich auch die israelische Zeitungen auf Englisch z.B. schwer zu verstehen was dort in Wirklichkeit passiert.

Zitat: M. W.
“”Abschreckende Bilder oder der Tod eigener Soldaten und Zivilisten. Das ist die Alternative, vor der Israel, wie jedes gegen eine Guerilla kämpfende Militär steht. Im Klartext:
Guerillagruppen, also auch die Hamas, missbrauchen die eigene Zivilbevölkerung als Geisel. Auf diese Weise wird der militärisch Überlegene, hier: Israels Soldaten und alle Bürger Israels, psychologisch und moralisch verunsichert. Die Guerilla aber, hier die Hamas, erobert durch die Schreckensbilder das Herz der fernsehschauenden Welt.

Diese Bilder sind von hohem politischen Wert. Sie sind von der Hamas, wie von allen Guerillagruppen zu allen Zeiten, gewollt. Das ist die Strategie der Guerilla. Sonst geht auch sie unter. Sonst gäbe es auch keinen politischen Druck auf ihren Feind, also auf Israel.””
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@Kolpitzer: Interessanterweise behaupten die Antisemiten ja über unsere Presse, dass sie nur zu Gunsten Israels berichtet. Ist vielleicht also doch neutraler als es sich anfühlt.

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