Demo gegen Pro NRW Landesparteitag In Gelsenkirchen

Alle Klagen der Stadt Gelsenkirchen waren umsonst: Morgen findet der Landesparteitag von Pro NRW in Gelsenkirchen statt.

Grafik: Malte/Hometown Glory

Begleitet wird er von ganztägigen Protesten: Von 9.00 bis 16.00 Uhr finden auf dem Markplatz von Horst Aktionen und Demonstrationen gegen Pro NRW statt. Der Markplatz liegt genau gegenüber vom Schloss Horst, dem Ort des Landesparteitages. Mehr Infos hier.

Wer mehr über die Hintergründe von Pro NRW lesen möchte und was für Verbrecher sich dort rumtreiben, kann diesen Artikel von David aus dem April zum Thema lesen.

Vor ein paar Tagen habe ich Flugblätter von PRO NRW gesehen. Die hatten irgendwelche Typen in die Briefkästen der Stadt gesteckt. Auf den Flugblättern war ein roter Kreis, mit einem roten Querbalken. Im Kreis, eine Moschee. Darüber der Spruch "Nein zu Minaretten und Muezzinruf" Darunter: "Islamistische Terrorgefahr bekämpfen:"

Mit dieser Rechts-Propaganda versucht PRO NRW Stimmen bei den kommenden Kommunalwahlen zu gewinnen.

Alle Klagen der Stadt Gelsenkirchen waren umsonst: Morgen findet der Landesparteitag von Pro NRW in Gelsenkirchen statt.

Grafik: Malte/Hometown Glory

Begleitet wird er von ganztägigen Protesten: Von 9.00 bis 16.00 Uhr finden auf dem Markplatz von Horst Aktionen und Demonstrationen gegen Pro NRW statt. Der Markplatz liegt genau gegenüber vom Schloss Horst, dem Ort des Landesparteitages. Mehr Infos hier.

Wer mehr über die Hintergründe von Pro NRW lesen möchte und was für Verbrecher sich dort rumtreiben, kann diesen Artikel von David aus dem April zum Thema lesen.

Vor ein paar Tagen habe ich Flugblätter von PRO NRW gesehen. Die hatten irgendwelche Typen in die Briefkästen der Stadt gesteckt. Auf den Flugblättern war ein roter Kreis, mit einem roten Querbalken. Im Kreis, eine Moschee. Darüber der Spruch "Nein zu Minaretten und Muezzinruf" Darunter: "Islamistische Terrorgefahr bekämpfen:"

Mit dieser Rechts-Propaganda versucht PRO NRW Stimmen bei den kommenden Kommunalwahlen zu gewinnen.

Pro NRW. Das ist ein rechtsdrehender Verein, der mit übler Propaganda versucht, Dummköpfe zu ködern. Der Verfassungsschutz beobachtet die Bande. Fast wie unter einer Tarnkappe schleichend will die Truppe landesweit bei den kommenden Kommunal- und Landtagswahlen antreten. Ortsverbände gibt es schon in Gelsenkirchen, Bottrop, Nettetal und Warendorf.

Hinter Pro NRW steckt die fast gleichnamige Gruppe Pro Köln. Hier in der Domstadt, da haben die Populisten ihren ersten Erfolg gefeiert. Sie sitzen im Stadtrat. Dank ihrer verquasten Hetz-Sprüche.

Die „Pro Köln“-Aktivisten nennen sich "seriös“ und „demokratisch“. Es soll scheinen, als gehöre man zur politischen Mitte, sei sogar die „Stimme der schweigenden Mehrheit der einheimischen Bevölkerung“. Kritik wird als „billige propagandistische Masche“ des Establishments abgetan. „Werden Sie misstrauisch, wenn irgendjemand den Eindruck zu erwecken versucht, Pro Köln würde mit Rechtsextremisten gemeinsame Sache machen“, heißt es auf der Pro-Köln-Homepage.

Tatsächlich aber laufen im Umfeld der Gruppe und ihres politischen Vorläufers der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“ haufenweise dubiose Figuren herum.

Da ist der glühende Hitler-Verehrer Thomas Adolf etwa.

Adolf fuhr den damaligen Liga-Aktivisten und heutigen Pro-Köln-Stadtrat Manfred Rouhs zu Veranstaltungen. Später machte er als „Killer von Overath“ von sich reden. Mit einer Schrotflinte erschoss er einen Anwalt, dessen Frau und Tochter.

Manfred Rouhs selber ist auf einem Foto zu sehen, wie er auf einer Demo für die Jungen Nationaldemokraten redet.

Jungen Nationaldemokraten – hinter dem Titel verbirgt sich die Jugendorganisation der rechtsextremen NPD.

Der Neonazi-Führer Axel Reitz gab schon mal als Berufswunsch „SA-Standartenführer“ an. Seine politischen Gegner wollte er mit eigenen Worten eines Tages auf den „Marktplatz stellen und erschießen."

Für Pro Köln hat Reitz nach eigenen Angaben eine Kundgebung organisiert – was die Kölner Rechten bestreiten.

Das sind die Kumpane, mit denen sich der Jupp Scholand oder Kevin G. Hauer,eingelassen hat.

Jupp Scholand, Ex-Bergmann, Diplom-Ingenieur, 53 Jahre, baut mit offenem Bezug auf die Kölner Truppe den Kreisverband der Neodumpfer in Bottrop auf. Kevin Hauer, Bummelstudent, sitzt den dubiosen Rechtsauslegern in Gelsenkirchen vor.

Scholands Thema ist: "In Köln und Duisburg hat die Bevölkerung massive Kritik am Bau von Groß-Moscheen geäußert. Schon morgen kann es Bottrop treffen."

Hauer und Scholand sind nicht mehr als Hetzer im "seriösen" Kleid.

4 Kommentare

Was soll der kindische Blödsinn nit der Faust???Seid Ihr nicht mehr in der Lage, Euch inhaltlich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen?? Ihr stellt Euch selbst ein Armutszeugnis aus !!

@ Bernd

Wir sind sehr gut in der Lage uns mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen. Nur bei dem rassistischen und rechtstriebigen Unsinn, den PRO NRW blöckt, wie dumme Schafe, da helfen keine guten Argumente. Die Holzköpfe verstehen das nicht. Zu lange in der Schule gefehlt, nehme ich an. Jedenfalls ist es absolut richtig und korrekt, diese Unveranstaltung zu verhindern. Mit passiven Widerstand. Das soll die faust symbolisieren.

Dieses Argumente-Statt-Verbote-Gegröhle, kann nicht verbergen, dass die rassitischen Ausbrüche nur noch schlimm sind und keiner Widerlegung bedürfen. Sie disqualifizieren sich auch sich selbst heraus.

In diesem Sinne Bernd, steckt Dir Dein Armutszeugnis an die Brust.

Was diese Grafik schon für Diskussionen ausgelöst hat, hätte ich das nur vorher gewusst! Sogar mit einer Anzeige wurde mir gedroht, da ich zu Gewalt aufrufen würde!? So ein Quatsch.

@Tacitus (der Schweigsame?) Inhaltlich haben wir genug gesagt, jetzt gibt es einfach nichts mehr zu sagen, außer das, was morgen von der Demo im Schloss zu hören sein wird “wir wollen euch hier nicht”! Und zwar genau so wenig wie alle anderen Nazis, Faschisten und rechtspopulistischen Parteien!

Steckt euch eure Phobien sonst wo hin oder heult ins Kissen, aber lasst uns damit in Ruhe!

Aufstehen für Freiheit und kulturelle Vielfalt! Sonntag in Gelsenkirchen!

Sonntag in Gelsenkirchen? Selbstverständlich! Am Josef-Büscher-Platz. Schloß Horst steht nämlich in keinem Stadtplan, das mußte mühsam ergooglt werden.

Ansonsten, es macht einen Unterschied, ob man sich mit konservativen Demokraten argumentativ auseinandersetzt oder einen Scheißhaufen seziert. Ersteres ist in der Regel mühsam aber von gegenseitigem Respekt getragen und kann sogar durchaus den Beteiligten etwas bringen. Zweiteres ist ein Fall für die entsprechenden Fachleute, für Laien ist es schlicht und ergreifend ekelhaft.

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