Das Pack ist im Pott angekommen

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In Bottrop gingen heute bis zu 1200 Menschen bei einer Demonstration von “Müttern” auf die Straße. Das Label der “besorgten Mütter” wird genutzt um rassistische Stimmungsmache zu betreiben und Menschen gegen die liberale Demokratie aufzuhetzen. Einen regionalen Vorfall der die Menschen auf die Straße brachte gibt es nicht.

Wirklich bemerkenswert am Aufmarsch in Bottrop ist, dass es einen Schulterschluss zwischen normalen Bürgern, AfD-Funktionären, Hooligans und Neonazis gibt. Das ist im Ruhrgebiet und in ganz NRW in den letzten Jahren nicht gelungen, obwohl es mit Pegida und den Demos nach der Kölner Silvesternacht genug Versuche gab.

Nebenbei, die Gegendemonstration ist nicht einmal halb so groß wie das Treffen der Rassisten.

 

2 Kommentare

Selbigen Schulterschluss erleben wir derzeit in Kandel: Besorgtbürger, Afd, IB mit gewaltbereiten Rechtsextremen und Hooligans als 'Ordner '.

Das Bündnis gegen Rechts in Bottrop bildet dafür einen Schulterschluss aller demokratischen Kräfte gegen die Rechten. Ob die Gegendemonstration "noch nicht mal halb so groß war", weiß ich nicht. Allerdings gab es seit Wochen Aufrufe des Bündnis gegen Rechts, sich daran zu beteiligen. Da muss man dann auch schon mal hinfahren.

Zumindest wurde sehr deutlich, welche rechten Kräfte sich bei dem "Mütter"marsch mobilisierten. Sogar die Prominenz wie Siegfried Borchardt war vor Ort.

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