Das Jahr der schlechten Nachrichten

Ein Drehbuch, das wär jetzt gut,

wie man die Krise überstehen tut.

Doch statt der Kladde mit nem Plot,

labern Konsumankurbler, Steuersenker, Beraterschrott.

 —

Sie rufen: Erleichterungen müssen her

 für Mittelstand, Arbeiter und Handwerker!

Erleichterungen, die jeder merkt,

 drums Geld nicht spart und nicht vermehrt.

Foto: Ruhrbarone.de

Ein Drehbuch, das wär jetzt gut,

 wie man die Krise überstehen tut.

Doch statt der Kladde mit nem Plot,

 labern Konsumankurbler, Steuersenker, Beraterschrott.

 —

Sie rufen: Erleichterungen müssen her

 für Mittelstand, Arbeiter und Handwerker!

Erleichterungen, die jeder merkt,

 drums Geld nicht spart und nicht vermehrt.

 —

Ist die Binnenkonjunktur erst im Wanken,

 wird es auch schwer für Informanten.

Bürgerpflicht ist jetzt der Einkauf:

 Begrüßungsgeld Zwonull und Lauf!

Beim Lautpolitgetöse noch vor Sylvester

 gehts natürlich nur um biggest Zaster,

Werbewirtschaft und Verlegerlein,

 wollen weiter Werbeträger sein.

Fehlen Planetats und das Kampagnengeld,

 ist die Pressewelt kaltgestellt.

Und dann wird 2009, da hilft kein Dichten,

 wirklich das Jahr der schlechten Nachrichten.

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