CDU-Ruhr will Abgeordnetenkonferenz über das Ruhrgebiet

Oliver Wittke
Oliver Wittke

Es wird wieder über das Ruhrgebiet diskutiert. Der Initiativkreis Ruhr und die Ruhrgebiets-SPD sind in den vergangenen Tagen mit Stellungnahmen zur wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung des Ruhrgebiets an die Öffentlichkeit gegangen. Nun regt Oliver Wittke, der Chef der CDU-Ruhr eine Konferenz aller Abgeordneten des Ruhrgebiets an. 

Wittke hat in einem Brief an Ruhr-SPD-Chef Frank Baranowski und Grünen-Ruhr-Vorsitzenden Börje Wichert angeregt, die 44 Bundestags-, 58 Landtags- und 6 Europaabgeordneten, Landräte und Oberbürgermeister von CDU, SPD und Grünen zu einer Abgeordnetenkonferenz   über das Ruhrgebiet zusammen zu holen um “ein Papier mit konkreten Forderungen an Bundes- und Landesregierung zu verabschieden. Vorbereitet wird dieses Papier von kleinen Arbeitsgruppen, die sich aus den Abgeordneten der drei Parteien, wiederum unter Einbeziehung der Oberbürgermeister und Landräte, zusammensetzen. Diese stellen sicher, dass die einzelnen Forderungen in den Verfahren in Berlin und Düsseldorf  mit höchster Intensität verfolgt werden.”

Die Konferenz soll nach Wittkes Vorstellungen Anfang 2015 stattfinden, erste Ergebnisse dann im Sommer diskutiert werden.

7 Kommentare

Eine durchaus bedenkens- und anerkennenswerte Inittiative. von O.Wittke.
Aber….
Leider hat Olive Wittke -sh.zuletzt seine öffentliche Positionierung gegen die “Karikatur Erdogan” in einem baden-w.Schulbuch- sich selbst den Ruf erarbeitet, ehe für sich und seine öffentliche Wahrnehmbarkeit zu arbieten als sich der Sache wegen zu engagieren. Ein Handikap für ihn und für seine Initaitive!

..,. dann gründe einen Arbeitskreis!

Es ist aber gut, dass sich ein Politiker daran erinnert, dass es auch Menschen in den Wahlkreisen gibt, die etwas von den Ihnen zugeordneten Vertretern erwarten.

Was wurde eigentlich bisher für die Menschen erreicht?

Bisher hatte lag die Priorität der Arbeit wohl eher bei Schulbüchern mit Hundeabbildungen.

Reden fürs Ruhrgebiet schwingt man seit Beginn der Kohlekrise und sie wiederholen sich genauso wie sich Karneval wiederholt. Insofern ist es egal, ob man als Oberbürgermeister, Verkehrsminister, Generalsekretär, Bundestagsabgeordneter oder türkischer Schulbuchautor in die Bütt steigt.

Insofern: Vorhang auf meine Damen und Herren und einen dreifachen Hallamasch für Stan und Olli aus Gelsenkirchen

Ich kann die Initiative Wittkes nicht kritisieren, auch dann nicht, wenn völlig klar ist, dass er sich hierdurch lediglich profilieren möchte. Man darf ihm halt nicht die Regie überlassen! Miteinander zu reden ist nun wirklich nicht das Verkehrteste…

Ein Forderungskatalog soll also erstellt werden. Das werden sie hinkriegen. Wie wäre es denn mal mit einem gemeinsamen Maßnahmekatalog zum Thema: Was wollen wir selber tun und wo könnten wir dabei Hilfe gebrauchen. Nur Fordern, das hat doch die Bettelrunde der OBs in Berlin bewiesen, holt auf Bundesebene keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Egal ob die Bundestagsabgeordneten des Ruhrgebiets dabei mit trommeln oder nicht.

Links anne Ruhr (12.11.2014)

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