Bye, bye Pro NRW

Markus Beisicht – Pro NRW Chef


Pro NRW wird nicht bei den Landtagswahlen antreten. Zeit, Abschied zu nehmen.

Hey, Pro NRW. Ja, wir haben uns lange nicht mehr um Euch gekümmert. In den vergangenen fünf Jahren habt ihr so stark an Bedeutung verloren, dass es einfach keinen Sinn machte, längere Artikel über Euch zu schreiben. Und nun ist es ganz vorbei. Eure Trümmertruppe tritt nicht zur Landtagswahl an. Nicht dass ihre eine Chance gehabt hättet, dort einzuziehen, aber ein paar Arbeitsscheue in Euren Reihen waren immer davon abhängig, dass ihr die 1-Prozent-Marke nehmt und in die Parteienfinanzierung kommt. 

Es hat schon spaß gemacht zu sehen, wie ihr Euch zerlegt habt, wie Euch ganze Fraktionen wegliefen, ihr Euch spaltetet und von Niederlage zu Niederlage wanktet. Ab und an hat man mit Kollegen noch ein wenig über Euch getratscht: Wer mit wem im Bett war, wer deshalb zu Hause Probleme bekam oder aus Dank für Liebesdienste ein völlig unbedeutendes Pöstchen. Eure Redner zu hören war immer unterhaltsam, auch wenn man meist nicht verstand, was sie einem sagen wollten. Mal lag es am  Genuschel, mal an der zu geringen Zahl aktiver Gehirnzellen.

Eure Demos waren oft amüsant. Es machte Spaß, sich das  kleine Häuflein von Mutanten anzuschauen, aber irgendwann wurde es öde. Und nun ist es vorbei. ein paar von Euch werden weiter machen – sie haben ja auch sonst nichts zu tun. Aber als Organisation seid ihr am Ende. Das heute erfahren zu haben, bereitet mir Vergnügen. Kein großes Vergnügen, aber immerhin ein kleines. Und das ist doch was.

 

3 Kommentare

Schön, dass es einen "rechten Namen" weniger gibt. Schlecht, dass dies jetzt sicher mit Kalkül passiert: Man wird geschlossen zur AFD wandern, um Stimmen im Block zu generieren.

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