BVB: Julian Schieber ist der Verlierer der Vorbereitung – Droht ihm nun ein weiterer Konkurrent im Sturm?

BVB-Stürmer Julian Schieber. Foto: BVB
BVB-Stürmer Julian Schieber. Foto: BVB

Er war erst im vergangenen Sommer zur Borussia gekommen, sollte dort auf Sicht der Nachfolger von Lucas Barrios werden. Doch Julian Schieber ist bisher noch immer nicht so wirklich hier in Dortmund angekommen.

In der vergangenen Spielzeit verzeichnete der ehemalige Stuttgarter und Nürnberger zwar über 20 Einsätze für den BVB, diese waren jedoch fast ausnahmslos Teileinsätze. Durchspielen durfte er nur selten. OK, beim aktuellen System der Dortmunder hatte er es zugegebener Weise auch schwer an Robert Lewandowski vorbeizukommen.

Ein wenig mehr als seine drei Saisontore (dazu kam noch ein Treffer in Pokal und einer in der Champions League) hätten es dabei aber durchaus sein können.

Mit der Ablösesumme von ca. 4,5 Millionen und einem Jahresgehalt von angeblich rund 1,3 Millionen Euro waren doch durchaus höhere Erwartungen verknüpft.

Auch in der bisherigen Vorbereitung blieb Julian Schieber äußerst blass, sogar komplett ohne eigenen Treffer. Selbst die eingesetzten Nachwuchskräfte vermochten da deutlich mehr zu überzeugen. Es wird schwer für den 24-jährigen in der kommenden Saison mehr Einsatzzeiten zu bekommen.

Zumal da jetzt auch noch ein neues Transfergerücht auftauchte: Die Internetseite ‚Transfermarkt.de‘ vermeldet ein angebliches Interesse der Dortmunder Borussia an José Salomón Rondón von Rubin Kazan. Der Marktwert des 23-jährigen Stürmers liegt aktuell bei rund 11 Millionen Euro.

Rondón wechselte im Sommer 2012 für 9 Millionen Euro vom FC Málaga nach Russland. Der venezolanische Nationalstürmer wäre beim BVB nach Pierre-Emerick Aubameyang der zweite Neuzugang für die Sturmspitze. Eine solche Verpflichtung würde die Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft von Julian Schieber bei den Schwarzgelben wohl erheblich senken. Ein Abgang einer Offensivkraft aus Dortmund dann wohl nicht unwahrscheinlich.

Nach dieser bisher so schwachen Vorbereitung dürfte es dann eben den ehemaligen U21-Nationalstürmer Julian Schieber treffen, der die hohen Erwartungen eines Spitzenclubs im vergangenen Jahr nicht erfüllen konnte und auch aktuell wenig Gründe liefert an eine bessere Zukunft für ihn beim Supercupsieger 2013 zu glauben.

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