BVB gegen Bayern: Beckenbauer und Klopp zeigen den streitenden Führungsriegen wie schön eine gesunde Rivalität sein kann

Franz Beckenbauer und Jürgen Klopp. Foto: Sky/Carsten Fork
Franz Beckenbauer und Jürgen Klopp. Foto: Sky/Carsten Fork

Wenn heute Abend der BVB beim FC Bayern München antritt, dann hat das Spiel die wohl geringste sportliche Wertigkeit seit Jahren. Bayern hat sich bereits die Meisterschaft vorzeitig gesichert, der BVB braucht zwar noch ein paar Punkte, ist aber auch auf einem guten Weg in Richtung erneuter Champions League-Qualifikation.

So kommt es dann, dass die größten Aufreger der vergangenen Tage abseits des Fußballplatzes stattfanden. Es rauschte mal wieder kräftig im Blätterwald, als sich die Führungsriegen beider Clubs in Sachen eines alten Darlehens aus dem Jahre 2004 in die Haare gerieten. Unnötige ‚Nebenkriegsschauplätze‘!

Im Studio. Foto: Sky/Carsten Fork
Im Studio. Foto: Sky/Carsten Fork

Da tut es gut, wenn man mal wieder auf die heitere Seite des Fußballs verwiesen wird. Dies schafft ein Werbespot des Pay-TV-Senders ‚Sky‘ welcher mit herrlich ironischen Tönen zwischen ‚Kaiser‘ Franz Beckenbauer und BVB-Coach Jürgen Klopp daherkommt und einem bei aller Rivalität auf die spaßige Seite des Geschäfts aufmerksam macht.

Da reicht der ‚Kaiser‘ dem Kulttrainer ein symbolisches Fernrohr, damit dieser die Bayern, welcher in der Tabelle erneut weit enteilt sind, überhaupt noch sehen kann. Kloppo kontert locker, in dem er Beckenbauer, wenn dieser denn mal wieder schönen Fußball sehen möchte, lächelnd auf den BVB verweist.

Herrlich gemacht!

Das produziert, zumindest bei mir, viel mehr Vorfreude auf zukünftige Duelle zwischen dem Rekordmeister und dem Double-Sieger 2012 als es alle kindischen Streitereien der Führungskräfte jemals könnten.

3 Kommentare

@Robin: Dass ein BvB so’n bissken Interesse daran haben könnte, die Saison *vor* den halbviertel-gebildeten Gelsenkirchnern abzuschließen, kommt Dir nicht in den Sinn? Ok, dann ist natürlich auch ein Punktestand sinnlos.

Klaus, klar kommt einem soetwas in den Sinn. Aber wenn es immer nach soetwas ginge, dann hätten ja auch die Bayern ihre historische Heimserie unbedingt fortsetzen wollen müssen, in der Vorwoche ihre Serie von unbesiegten Spielen fortsetzen wollen usw.. Im heutigen Profifußball reicht aber häufig ein Nachlassen von nur wenigen Prozent um als Verlierer vom Platz zu gehen. Hat man ja gestern auch wieder gesehen. Nur zum Glück auf der anderen Seite 😉

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