BVB-Fans rufen zum Boykott des Montagsspiels gegen den FC Augsburg auf

Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat jetzt, wie ursprünglich bereits vor Monaten angekündigt, die ersten Montagsspiele dieser Fußball-Bundesliga-Saison angesetzt. Betroffene Erstliga-Klubs in den ersten Wochen sind Eintracht Frankfurt und RB Leipzig (am 19. Februar 2018), Borussia Dortmund und der FC Augsburg (am 26. Februar) sowie Werder Bremen und der 1. FC Köln (am 12. März).

Wie zu erwarten war, ist die Reaktion unter den betroffenen Fußballfans teilweise sehr negativ. Die zunehmende Zersplitterung des Spieltags aufgrund des neuen Fernsehvertrags hatte von den ersten Tagen an für Unmut bei vielen Fans gesorgt.

Auch wenn dieses Vorhaben bereits allgemein bekannt war, hat die genaue Ansetzung nun noch einmal für einen deutlich vernehmbaren Aufschrei des Entsetzens in der lokalen Fanszene gesorgt. Denn durch den ‚Abstieg‘ der Dortmunder aus der Champions- in die am Donnerstag zu spielende UEFA-Europaliga ist plötzlich auch der DFB-Pokalsieger von dieser umstrittenen Terminansetzung betroffen.

Und die ersten Boykottaufrufe kursieren in diesen Stunden auch schon im Fanlager der Stöger-Truppe. So wird auf der Facebookseite ‚BVB Away-Sups Werdohl‘ aktuell dazu aufgerufen das Spiel zwischen dem Ruhrgebietsclub und Augsburg im Westfalenstadion nicht zu besuchen.

Wörtlich heißt es dort:

„Nur wer gegen Augsburg NICHT ins Stadion geht, setzt ein klares Zeichen.

Nicht ins Stadion gehen, bedeutet dann aber auch, die Dauerkarte nicht an Andere zu geben und Sie diesmal ungenutzt verfallen zu lassen!“

Es wird spannend werden wie viele Gleichgesinnte sich diesem Aufruf am Ende tatsächlich anschließen werden. Traditionell sind Eintrittskarten für Heimspiele der Schwarzgelben ja nur schwer zu bekommen. Ob sich da am Ende tatsächlich eine deutlich sichtbare Anzahl von Unterstützern zusammenfinden wird bleibt daher abzuwarten.

36 Kommentare

Man muss natürlich grundsätzlich aufpassen, dass die Zerstückelung der Spieltage nicht zu weit geht, denke aber, dass man sich, um alle Interessen unter einen Hut bringen zu können, noch in einem vertretbaren Rahmen bewegt. Was da an Zerstückelung der Spieltage in einigen anderen europäischen Ligen geschehen ist, geht viel zu weit und wäre bei uns so nicht machbar.

Es finden insgesamt nur 5 Montagsspiele der 1. Liga in einer Saison statt und der BVB ist einmal betroffen, das auch nur, weil man aus der CL ausgeschieden ist und in der EL weiterspielt. Der Spieltermin am Montag dient ja auch dazu, die Klubs, die am Donnerstag in der Europa League spielen, zu entlasten, ihnen also eine längere Pause zwischen den Spielen einzuräumen. Rein sportlich gesehen, kommt das dem BVB also entgegen.

Dass ein Spiel an einem Werktag-Abend, auf den ein weiterer Werktag folgt, für einen Teil der Fans nicht ideal ist, lässt sich nicht bestreiten.
Aber aus den genannten Gründen wird mir dieses Thema zu sehr als Problem aufgeblasen. Nur 5 Spiele am Montag pro Saison und der BVB ist einmal betroffen, hat dadurch zwischen den Spielen länger Pause, wo ist da das ganz große Problem?

Das Problem liegt zum Beispiel darin, dass Gruppentreffen (Stammtisch, Sport, Kurse) immer schwerer zu organisieren sind, weil an Spieltagen bei vielen andere Prios gesetzt werdenund Fussball im Mittelpunkt steht.

Was fällt wohl alles in DO aus, wenn 80000 im Stadion sind und noch mehr auf der Suche nach der Live Übertragung.

Fussball war mal ein Sa Wochenendereignis, jetzt muss fast jeden Tag mit einem Spiel gerechnet werden.

@Ke zu #2
Grundsätzlich hast Du ja Recht, aber ich denke, dass die Spieltagsgestaltung einen zumutbaren Rahmen noch nicht überschritten hat. Das Problem ist u. a., dass die Bundesliga irgendwie noch wettbewerbsfähig bleiben muss. Denn in anderen europäischen Ligen ist die Übernahme der Klubs durch Investoren aus aller Welt zulässig und vor allem in England werden zusätzlich auch noch ganz erheblich höhere Erlöse aus der TV-Vermarktung erzielt. In mehreren europäischen Ligen sind die Spieltage weitaus mehr zersplittert als in Deutschland.
Der Kernspieltag in Deutschland ist immer noch der Samstag, fünf Spiele um 15.30 Uhr und eines um 18.30 Uhr. Ein Spiel findet jeweils am Freitag um 20.30 Uhr statt.
Für die Klubs, die am Donnerstag Europa League spielen müssen, werden einige Spiele auch am Sonntag terminiert und am Montag, wobei es am Montag 5 Spiele pro Saison sind, der BVB da z. B. einmal betroffen ist und das nur, weil er jetzt in der EL weiterspielt.

Es wäre natürlich schöner und besser, es würden alle Spiele am Samstag gespielt, aber die DFL musste einige Kompromisse schließen, um mit dem neuen TV-Vertrag die Bundesliga im europäischen Vergleich wettbewerbsfähig zu halten. Zudem wollte man den Teilnehmern der Europa League etwas mehr Pause zwischen den Spielen verschaffen, denn gerade die EL-Teams klagten ja über Wettbewerbsnachteile in der Liga. Und am Montag sind es eben nur 5 Spiele pro Saison. Es ist also nicht so, dass da Klubs mehrfach montags antreten müssten.

Wie gesagt, die Lösung ist für die Fans nicht ideal, aber aus den genannten Gründen aus meiner Sicht noch akzeptabel. Es ist damit aber auch eine Grenze erreicht, die nicht überschritten werden darf.

Teure tv Rechte setzen voraus, dass die Sender die Rechtekosten wieder einspielen. D.h., dass die Kunden teure Gebühren zahlen. Die Briten zahlen.

Ich habe Dazn, d.h. ich kann immer Sport schauen, mache es aber nicht und mehr als 10 EUr werde ich nicht mehr für die paar Spiele, die ich im TV schaue, zahlen.

In letzter Zeit war ich immer öfter bei den Trendsettern trotz meines Alter, d.h. ich gehe davon aus, dass ich nicht der einzige bin.

Die Dauerkartenbesitzer murren auch und "Die Mannschaft" mit ihren Pseudoqualis gegen schlechte Gegner zeigt, wie man ein Premium Produkt zerstört.

Na, die Grenze setzt jeder anders. Bei mir war sie vor ein paar Jahren überschritten. Die Zusammenfassung vom Freitagsspiel in der Sportschau war ok, ein Sonntagsspiel war zu ertragen. Den heute nötigen zeitlichen Aufwand zur Erfassung eines Spieltages leiste ich nicht und gucke folglich nichts mehr von dem Zeug. Wenn die Abokunden das unter dem Strich für die Liga interessant machen, dann bitte. Obwohl ich da seit neuestem auch miese Kommentare höre, seitdem man zwei Abos für eine Liga braucht.

Obwohl ich zu der Dauergucker-Gruppe gehöre was die Buli betrifft, kann ich den Unmut vieler Fans grundsätzlich verstehen. An einem Montag quer durch die Republik zu einem Auswärtsspiel zu fahren, das ist einfach übel. Am TV freuen mich die vielen Buli-Live-Spiele. Das hat allerdings inzwischen auch schon zur Folge, dass ich den Europa-Pokal häufig meide, da man ja auch nicht jeden Tag Fußball gucken will.

Was die Liga-2-Fans seit Jahren ohne größere Einbußen aushalten können, sollte doch wohl auch den Hochnasen ohne Probleme gelingen;-) Ich verstehe hier echt nicht das Problem für die ansonsten-immer-Hardcorer, denen es seit eh und je schei.egal ist, was ein imaginärer Arbeitgeber am nächsten Morgen zu nöhlen hätte.

Dieses Überangebot an Sport im TV, nicht nur im Fußball, hat bei mir dazu geführt, dass ich nicht nur nicht mehr kein Geld für Sky bzw. damals Premiere ausgebe, ich gucke nicht mal mehr regelmäßig die Sportschau, eigentlich nur, wenn die SGE gewonnen hat. Live bin ich meist nur noch per VT dabei, hin und wieder per Radio, noch seltener im Stadion. Länderspiele, CL und EL gehen mir am Ar…vorbei. Früher absolut undenkbar, da habe ich sogar, als ich für mehrere Jahre im Sendebereich des DDR-TV lebte, viele von deren Spielen angeschaut.

1.
"Wir" Fans entscheiden darüber, ob wir auch am Montagabend ins Stadion gehen, wenn z.B. "unser BVB" spielt oder nicht. Wenn Fans ein Spiel zu boykottieren gedenken, ist das ihre, und zwar eine naheliegende Sache.
Ebenso naheliegend ist allerdings auch die Annahme, daß nur sehr wenige Fans, jedenfalls gemessen an der Gesamtbesucherzahl von regelmäßig rd. 83.ooo Zuschauern einem solchen Boykott-Aufruf folgen wird.
Also…..

2.
Ich gehe zudem davon aus, daß die Ansetzung von Spiele der I.Liga auf Montagabend nur ein weiterer Schritt in Richtung einer möglichst breitgefächerten Ansetzung von Spielen der I. (und der II:) Liga ist -verschiedene Tage, verschiedene Anstoßzeiten-.
So lassen sich , wie jedem bekannt, die Einnahmen aus den sog. Übertragungsrechten -Fernsehen/Internet- weiter deutlich erhöhen. Und nur darum geht es den profitorientieren Wirtschaftsunternehmen in den I. Fußball-Ligen europaweit.
Und ich bin mir sicher, daß die Stadien an allen Spieltagen und zu allen denkbaren Anstoßzeiten weiterhin so voll sein werden wie bisher; zumindest gilt das für die sog. Spitzenclubs in Deutschland/in Europa. Denkbar, daß das Publikum nicht mehr das gleiche ist wie bisher, sondern sich mehr Menschen aus anderen Schichten der Bevölkerung ins Stadion begeben werden -nicht primär wegen eines Fußball-Spieles, sondern um ein Event genießen zu wollen.

Soweit ich mich erinnere, gibt es seit einiger Zeit in England sonntags um 13.oo Uhr ein Spiel der I.Liga, und zwar deshalb, weil dann nach chinesischer Uhrzeit die dortigen Fans das Spiel am besten verfolgen können. "Und das bringt Kohle" -dem Fernsehsender und den Vereinen.

3.
Ist es nur eine Vision oder demnächst Realität?
"Wir" Fans sehen uns ausschließlich via Fernsehen/via Internet die Spiele an. Im Stadion gibt es dank der digitalen Möglichkeiten nur noch "virtuelle Zuschauer" mit "virtueller" Geräuschkulisse.
Schon heute habe ich, wenn ich dann und wann noch 'mal im Stadion bin, vor allem in London bei Arsenal, das Gefühl, das dort gar keine "echten Fans" mehr zu finden sind, sondern nur noch Menschen, die an einem Event teilnehmen , die sog. Atmosphäre, die vorgeblich für den echten Fan nur im Stadion wahrzunehmen ist, existiert dort gar nicht mehr -es wirkt schon irgendwie "virtuell".

@Walter Stach zu #9
Was Du unter 3. schilderst ist leider bereits ein Stück weit Realität, insbesondere wenn man nach England blickt. Dort sind die Klubs ja im Eigentum von Investoren aus aller Welt, aus dem arabischen Raum, aus Asien, USA und Russland.
Die Eintrittspreise usw. sind viel zu hoch, so dass sich Mittel- und Kleinverdiener den Stadionbesuch gar nicht mehr leisten können. Es gibt ja auch nur Sitzplätze, die ohnehin mehr Geld einbringen als Stehplätze. Für die Fans wird auch ansonsten wenig getan, öffentliche Trainings oder so was gibt es sowieso nicht.
Die von Dir genannten Event-Fans, die sich das auch alles leisten können, bevölkern die Stadien, die Stimmung hat dadurch sehr gelitten. Du sprichst Arsenal an, aber in zahlreichen anderen Stadien ist es ähnlich oder sogar noch schlimmer.
Ein besonders krasses Beispiel ist Manchester City. Das war früher ein Arbeiterverein, der für Bescheidenheit stand. 2008 übernahm die Scheich Mansour gehörende Abu Dhabi Group den Klub und es war dann Gigantismus angesagt. Der neue Manchester City Campus liegt ja im Bereich eines sozialen Brennpunktes, wirkt wie ein Fremdkörper und wird von der Außenwelt abgeschottet, streng bewacht.
Ehemalige Normalo-Fans wurden aus dem Stadion verdrängt zugunsten wohlhabender Kunden. In den Logen herrscht sogar ein spezieller Dresscode.
Zuletzt wurde dort sogar der sogenannte "Tunnel-Klub" eröffnet, das heißt, die Inhaber dieser speziellen Eintrittskarten können die Spieler beim Gang durch einen Glastunnel auf das Spielfeld beobachten. Alleine der Zugang kosten 850,– Euro pro Person. Es gibt sogar einen sog. Zwölfsitzer Nähe Tunnel mit besonderem Service, Kosten dieser Buchung: 30.000,– Euro.
Die Stimmung im Stadion ist natürlich längst im Eimer, aber das ist dem Scheich egal. Ihn interessiert die weltweite Präsenz im TV und der Gewinn der Champions League.

In Deutschland sind die Fans, die die Stadien besuchen, noch keine Kunden und auch das Eventpublikum hat die Stadien noch nicht "übernommen", auch sind die Eintrittspreise im internationalen Vergleich noch moderat und es gibt vor allem nach wie vor viele Stehplätze, die auch deutlich preisgünstiger sind als Sitzplätze.

Was den Spielplan in Deutschland angeht, die Spieltage und die Anstoßzeiten, so hat sich im Zusaammenhang mit der neuen Rechtevergabe gar nicht mal so viel geändert, man kann durchaus von moderaten Anpassungen sprechen.
Bei der Rechtevergabe musste die DFL einen Kompromiss finden zwischen den Interessen der Fans und den Interessen der Klubs sowie der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga. Dabei muss man berücksichtigen, dass es in Deutschland nicht generell zulässig ist, dass Investoren aus aller Welt Klubs kaufen und Millionen da reinpumpen können und dass auch die astronomischen Summen der englischen TV-Vermarktung bei uns nicht erreichbar sind. Also muss man schauen, dass die Bundesliga, auch finanziell, international noch einigermaßen wettbewerbsfähig bleibt.

Der Samstag als Kernspieltag ist erhalten geblieben mit mehreren Partien um 15.30 Uhr und einer Partie um 18.30 Uhr. Freitag-Abend gibt es jeweils eine Partie um 20.30 Uhr.
Dann gibt es noch in einer Saison 5 Ausweichpartien am Sonntag und 5 am Montag. Die sind vor allem für die Teilnehmer der Europa League gedacht, denn die spielen am Donnerstag und hätten bei Terminierung am Samstag nur 1 1/2 Tage Pause. Spielen sie am Sonntag, können sie immerhin eine Pause von 2 1/2 Tagen in Anspruch nehmen und spielen sie am Montag-Abend, beträgt die Pause rund 4 Tage. Neben Vermarktungsgesichtspunkten stärkt das auch die Wettbewerbsfähigkeit der EL-Teilnehmer in der Liga, verhindert Wettbewerbsnachteile durch zu kurze Pausen.
Von 306 Spielen im Jahr finden also 5 am Sonntag und 5 am Montag statt, wobei ein Klub also nur ausnahmsweise und normalerweise nur einmal pro Saison am Montag spielt, falls er Teilnehmer der EL ist.
Das ist sicherlich für einen Teil der Fans nicht unproblematisch und auch ärgerlich und man muss auch an die Anreise der Auswärtsfans denken. Aber wenn der eigene Klub einmal im Jahr an einem Montag spielt, dann ist das noch irgendwo akzeptabel.

Man muss auch noch darauf hinweisen, dass diese Spielplangestaltung bis 2021 gilt, also bis dahin nicht verändert wird. Es besteht also in den nächsten Jahren nicht die Gefahr einer weiteren Zerstückelung des Spieltages.

Richtig schlimm ist es, wenn man in einige andere europäische Ligen blickt. Nehmen wir mal Spanien als Beispiel. Im Normalfall finden die Spiele der Primera División am Samstag, Sonntag oder Montag statt. Der Großteil der Spiele wird sonntags ausgetragen. Seit der Saison 2011/12 haben sich die Anstoßzeiten der Liga geändert, zur besseren Erschließung des asiatischen Marktes. So wird ab sofort ein Spiel sonntags um 12 Uhr angepfiffen. Zudem gibt es nun bis zu neun !!! verschiedene Anstoßzeiten.
In Spanien ist zumindest das "Problem" der Anreise von Auswärtsfans nicht so ausgeprägt, weil die Teilnahme von Auswärtsfans bei weitem nicht so umfangreich ist wie bei uns.

Leider kann sich die Bundesliga der genannten Entwicklung nicht komplett verschließen und es besteht natürlich die Gefahr, dass einige Fehlentwicklungen aus Sicht der Fans mit Verzögerung oder in abgemilderter Form auch Deutschland erreichen. Aus Sicht der "echten Fans" ist diese Entwicklung des Profifußballs in Europa sicherlich nicht das, was man sich vorstellt. Man kann nur hoffen, dass in Deutschland bestimmte Grenzen nicht überschritten werden, denn die Konsequenzen daraus wären absehbar.

Ist schon ganz schön abartig, dass für´n Malocher aus, sagen wir Liverpool,es billiger ist, bspw zu St.Pauli zu fahren, um Fußball live und mit Biertrinken zu sehen, als eben an der Anfield Road oder im Goodison Park zu sitzen. Konnte man letzt im TV bestaunen. Wird bei uns auch so kommen. Zu glauben, dass wir von den Entwicklungen aus dem Mutterland des Fußballs auf Dauer verschont bleiben, ist doch eher naiv.

@#11 thomas weigle: Unser Dortmunder Provinzflughafen lebt schon zum Teil von solchen Groundhoppern, die die geilste Stehplatztribüne der Welt erleben wollen;-))

@ Klaus Lohmann Ihr in Dortmund habt möglicherweise die größte Stehtribüne im ganzen bekannten Universum, im Waldstadion aber ist die geilste in Deutschland. TSTSTS, diese verwirrt-verirrten Engländer…..

Lukas N.,
ja, noch können all diejenigen, die den Fußball-Sport als ihren Sport lieben, für die er fester Bestandteil ihres Lebens, ihrer Lebenswelt war und ist, mit all den gravierenden Veränderungen der Rahmenbedingungen, die es für ihn gibt, "einigermaßen" leben, also vor allem mit seiner Nutzung als Produkt eines Wirtschaftsunternehmens , das wie jedes andere Unternehmen auch dem Zweck der Gewinnerzielung dient, und damit, daß ein Fußball-Spiel seinen Reiz für die Fans nicht mehr
in erster Linie im Spiel selbst hat, sondern daß der Reiz für die Stadion-Besucher zunehmend
primär in dem mit dem Spiel einhergehend Event zu liegen scheint.

Ja, Lukas N., insofern können die Fans auch noch damit leben, daß neuerdings einige I. Liga- Spiele am Montagabend stattfinden. Und ich bin, wie schon unter 9 angemerkt, davon überzeugt, daß trotz des Boykott-Aufrufes das BVB-Stadion auch am Montag-Abend voll sein wird.
Ich bin mir jedoch ebenso sicher, daß "demnächst"(?) die Fußball-Welt im sog. Profi-Bereich eine völlig andere sein wird als das derzeit der Fall ist. Und über das Wie dieses "Anders-seins" entscheiden nicht die Fans, sondern diejenigen, die direkt oder indirekt mit dem Fußball-Sport Geld, viel Geld verdienen wollen. Das gilt u.a. -und ich befürchte sogar ehe zweitrangig- für die Terminierung der Spiele.

Der Möglichkeiten sind noch so viele: Meet & Greet mit den Spielern für € 1.000.- (Schmelzer) – € 10.000.- (Aubemeyang). Oder Teilnahme am öffentlichen Training als Team-Building-Event für das mittlere Management. (€30. -50.000.-) Gemeinsames Duschen nach dem Spiel: Verhandlungssache.

Auch Sponsoren z.B. Sportartikelhersteller müssen das Geld wieder einspielen.

Zahlen bspw Versicherungen gerne die hohen Summen über ihre Gebühren?
Die Hausmarken der Discounter sind deutlicher häufiger zu sehen als in der Vergangenheit. Auch in den Randsportarten bei Olympia. Ich gehe nicht davon aus, dass das Gelddrucken weitergeht, wenn icht irgendwelche Superreiche ihre Mannschaft als Hobby pflegen.
Virtuelle Tribünen etc? Das ist gut möglich. Schon jetzt ist beim Bvb das Spielgeschehen kaum noch mit der Geräuschkulisse zu verbinden. Es gibt die meditativen Dauergesänge , und so einschläfernd wie der Gesang hat die Mannschaft immer schön um den Strafraum herum gespielt.

@thomas weigle: "diese verwirrt-verirrten Engländer" – das nennt man "Abstimmung mit der Bordkarte";-))

@Walter Stach zu #14
Zu zwei von Dir angesprochenen Punkten möchte ich noch folgendes anmerken:
Zumindest was die Terminierung der Spiele in der deutschen Bundesliga angeht, ändert sich bis 2021 ja nichts. Die Spieltagsgestaltung bleibt bis 2021 unverändert.
Die angesprochenen Veränderungen im europäischen Fußball sind da, werden sich noch verstärken. Entwicklungen wie im englischen Fußball (auch was Eigentümer / Geldgeber der Klubs angeht) sind aber in Deutschland auf absehbare Zeit nicht wahrscheinlich. Zum einen gibt es in Deutschland noch die 50 + 1-Regel und zum anderen wäre selbt bei Wegfall der 50 + 1-Regel eine Übernahme der Klubs durch Investoren nur mit Zustimmung von 66 % oder gar 75 % der Mitglieder der Vereine möglich und solche Mehrheiten sind bei fast allen Klubs ausgeschlossen.

@ke zu #16
Was Sponsoren der Klubs angeht, kann man am Beispiel des BVB z. B. folgendes sagen:

Sponsoren wollen vor allem von Bekanntheit und Sympathiewerten des gesponserten Vereins profitieren – also einen so genannten Einstellungstransfer erreichen, dazu müssen Sponsoren und Verein auch zusammenpassen, was nicht überall der Fall ist.

So gehört Opel laut einer Studie zu den großen Sponsoringgewinnern. Der Autokonzern konnte in seinen Sympathiewerten fast zum BVB aufschließen, was auch dank einer Kommunikationsstrategie gelang, die den Verein klar einband.
In den zurückliegenden Jahren habe es erkennbare Auswirkungen der Partnerschaft mit Borussia Dortmund auf das Unternehmensimage gegeben – eine Art „BVB-Effekt“, so der Opel-Chef.

Auch Evonik hat nach eigenen Angaben messbar von der Partnerschaft profitiert. So sei das 2007 als Konzernmarke neu gestartete Unternehmen anfangs nur 47 Prozent der Deutschen bekannt gewesen, erklärt ein Sprecher. Nun liege die Bekanntheit bei 64 Prozent, wobei jeder Zweite angebe, die Marke über den BVB zu kennen. Auch der Imagetransfer funktioniert laut Evonik. So nehmen diejenigen, die das Unternehmen in Verbindung mit dem BVB kennen, einer Befragung des Konzerns zufolge Evonik häufiger als „innovativ“, „kompetent“ und „vertrauenswürdig“ wahr. Das Engagement habe sich ergeben, weil beide Akteure in einer ähnlichen Verfassung gewesen seien, so der Sprecher. „Wir haben 2007 eine neue Konzernmarke eingeführt, der BVB hat zu dieser Zeit gerade einen finanziellen und sportlichen Neuaufbau in Angriff genommen.“

Die Verbindungen Opel / BVB und Evonik / BVB gehören also zu den positivsten Beispielen im Sportsponsoring, weil beide Seiten gleichermaßen davon profitiert haben. Der BVB finanziell und die Partner durch eine Steigerung von Bekanntheit, Image, Symphatie usw., was sich am Ende auch finanziell positiv für die Unternehmen auswirkt.

Und die Sportartikelhersteller profitieren eben durch den Verkauf von Trikots, Fußballschuhen usw.

Solche Partnerschaften sind ja positiv zu werten, weil der Klub eben das Steuerrad noch selbst in der Hand hat und Gelder der Sponsoren vereinnahmen kann, aber eben nicht durch einen Investor übernommen wurde, dem dann der Klub gehört und der bestimmen kann, was gemacht wird, wie das ja in England üblich ist.

Dass das Geschehen im Westfalenstadion kaum noch mit der Geräuschkulisse zu verbinden sei, kann ich nicht unterschreiben, wobei man berücksichtigen muss, dass der BVB einen Abwärtstrend über 2 Monate hinter sich hat, der zuletzt mit Stöger gestoppt werden konnte. Die Stimmung bessert sich aktuell wieder und bei einem erfolgreichen Start in die Rückrunde und wieder guten und erfolgreichen Auftritten im Tempel wird auch die Geräuschkulisse noch deutlich lauter werden 🙂

@Lukas N.
Nein, für mich ist bereits das Maß des erträglichen überschritten.
Freitags ein Spiel der ersten Bundesliga, Samstagsnachmittags sieben Spiele, Sonntags ein Spiel, in Ordnung, dann hätte ich auch Lust, Samstags am frühen Abend die Sportschau zu schauen.
Jetzt aber Samstagsnachmittags fünf Spiele (manchmal auch nur vier – mit dem Ergebnis einer ellenlang gehaltenen Sportschau), am Samstagabend noch eins (und dann die Sportreportage im ZDF irgendwann gegen 23:00 Uhr), nein danke. Dann gibt es eine Zusammenfassung der Sonntagsspiele auf irgendeinem dritten Programm irgendwann am späten Abend (auf allen dritten Programmen die selbe), mit dem Ergebnis, dass andere Sportarten in den dritten Programmen abends so gut wie nicht mehr sichtbar sind. Nein danke. Ich verzichte mittlerweile auf die 1. Bundesliga.
Noch schlimmer ist es bezüglich der 2. Bundesliga. Freitags zwei Spiele zu bescheuerten Zeiten (18.30 Uhr, da müssen viele Leute noch arbeiten, wenn ich ein Auswärtsspiel meiner favorisierten Mannschaft besuchen möchte, muss ich mindestens einen halben Tag frei machen), Samstags drei Spiele um 13:00 Uhr, Sonntags drei Spiele um 13:30 Uhr, Montags dann ein Spiel um 20:30 Uhr (ich muss am Dienstag wieder früh arbeiten, von dem Besuch eines Spiels mal ganz abgesehen). Da verliere ich mittlerweile den Überblick, wer wann spielt, und eine Zusammenfassung aller 2. Ligaspiele gibt es auch nicht mehr zu sehen. Weshalb dann noch Interesse für Bundesligafußball aufbringen, wenn es mir unnötig schwer gemacht wird, diesen zu verfolgen?

@Jürgen zu #19
Man sieht an Deinem Beitrag, dass es unterschiedliche Meinungen gibt und ich verstehe Deine Position auch. Was für die einen noch im Rahmen des akzeptablen liegt, ist für andere bereits eine Überschreitung von zumutbaren Grenzen.
Was die Bundesliga angeht, ist aber positiv, dass der Samstag (in der Regel 5 Spiele um 15.30 Uhr, 1 Spiel um 18.30 Uhr) auch weiterhin der Kernspieltag ist und das bleibt auch bis mindestens 2021 so. 1 Spiel findet immer bereits am Freitag um 20.30 Uhr statt.
Ansonsten muss man einfach auch Rücksicht auf die Teilnehmer an der Europa League nehmen, die ja Donnerstag-Abend spielen. Müssten die dann schon wieder am Samstag-Nachmittag spielen, wäre das nun wirklich Wettberbsverzerrung. Dass die EL-Teilnehmer dann am Sonntag oder Montag spielen dürfen, verschafft ihnen eine akzeptable Pause zwischen den Spielen und sorgt für mehr Chancengleichheit in der Liga, hoffentlich auch für wieder bessere internationale Auftritte der EL-Teilnehmer in den nächstne Jahren. Was die 1. Liga angeht, halte ich die Spielplangestaltung für noch akzeptabel und die ist ja bis 2021 festgeschrieben.

Was die 2. Liga angeht, hast Du mit Deinen Hinweisen auf die Terminierungen durchaus Recht, gerade wenn man sein Team bei Auswärtsspielen unterstützen möchte. Das gilt besonders für den Freitag und den Montag. Was die Termine an Samstagen und Sonntagen angeht, hat man dann immerhin noch den Abend zur freien Verfügung.

Was die TV-Berichterstattung angeht, möchte ergänzend und teilweise korrigierend auf folgendes hinweisen:
Die Bundesligaspiele werden live im Bezahlfernsehen übertragen, überwiegend bei Sky, teilweise auf Europsort.
Aber auch im Free TV findet ja noch einiges statt. Da ist zum einen die Sportschau am Samstag ab 18 Uhr in der ARD, das aktuelle Sportstudio des ZDF um 23 Uhr (mit Zusammenfassungen aller Spiele, die bis dahin stattgefunden haben) und zum anderen sind es die Spielzusammenfassungen der Sonntagsspiele immer um 21.45 bis 22.05 Uhr in allen 3. Programmen, also z. B. auch im WDR. Es ist nicht richtig, dass dann andere Sportarten nicht mehr sichtbar wären. Denn in der Zeit davor (in ARD, ZDF und RTL) und unmittelbar nach der Spieltagszusammenfassung in den 3. Programmen kommen ja am Sonntag noch weitere Sportsendungen, die über andere Sportarten berichten.

Was die 2. Liga angeht, hat der Bezahlsender Sky die Exklusivrechte erworben und zeigt alle Spiele live.
Aber Zusammenfassungen sind ja in der Sportschau, im ZDF-Sportstudio jeweils am Samstag und in den Sportsendungen der 3. Programme nach der Bundesliga-Zusammenfassung am Sonntag zu sehen.

Und dann noch ein Tipp, weil diese Sendung noch etwas übersehen wird:
Jeden Montag von 22.15 bis 0.15 läuft auf dem frei empfangaberen Sender NITRO die Sendung "100 % Bundesliga", die von Laura Wontorra und Thomas Wagner moderiert wird. Und da werden Zusammenfassungen aller Spiele der 1. und der 2. Bundesliga gezeigt. NITRO hat zudem das Erstverwertungsrecht des Montagsspieles der 2. Liga im Free TV. Zudem ist jeweils ein interessanter Studiogast da. Die Sendung ist recht gut gemacht.

Die Wintersportarten sind bei den ÖR gut bis bestens vertreten, Dart, Billard, Leichtathletik, Radsport sind bei ES und Sport1 gut vertreten. Letzterer tw. auch bei den ÖR, sogar in den 3.

@Lukas N.
Sie schreiben sehr schön und sehr ausführlich. Die Länge ihres Textes korrespondiert mit der Verzerrung der Spieltage der 1. und insbesondere der 2. Bundesliga. Abgesehen davon wiederholen Sie die Termine der Sportsendungen im Fernsehen nochmal, nur etwas ausführlicher. Was habe ich jetzt davon? Nichts.

Ihre Verweise darauf, dass bis 2021 erst mal alles so bleibt wie es ist, hilft mir und vielen anderen Fußballinteressierten nicht weiter. Wer hat wirklich Lust und auch die Zeit bis Montag um 22:15 Uhr zu warten, um eine Zusammenfassung im Fernsehen zu sehen, die völlig aufgebläht ist? Wer kann sich das von der arbeitenden Bevölkerung ruhigen Gewissens antun?

So, wie es ist, ist es aus meiner Sicht scheiße. Dafür verantwortlich sind DFL, Fernsehunternehmen und das Bundeskartellamt. Die DFL sollte zusammen mit DFB und den Fußballvereinen überlegen, wie man aus diesem Schlamassel wieder rauskommt.

Ach, noch eine Anmerkung zu den Spielen deutscher Mannschaften in den beiden europäischen Wettbewerben. Ist das wirklich noch interessant? Es wundert mich nicht, dass beispielsweise zu einem Heimspiel der Hertha an einem kalten Abend im Dezember nur rund 15.000 Leute kommen, Anstoßzeit 21:00 Uhr. Wer soll da eigentlich hingehen? Aus meiner Sicht sollte man hier eine Verknappung des Gutes durchführen, um das Ganze wieder interessanter zu machen. Das käme auch den Fußballern entgegen und schafft die Möglichkeit der Konzentrierung der Spieltage. Der Montag als Spieltag der 1. Bundeliga dient ganz sicher nicht der Entlastung der Fußballer, sondern ist allein aus finanziellen Überlegungen eingeführt worden.

Gibt es eigentlich auch Leute wie mich, die die Zerstückelung des Spieltages toll finden, weil man so mehr Spiele sehen kann? Ich kann diese Negativität nicht nachvollziehen. Warum sollen alle Spiele samstags stattfinden?

@Jürgen zu#22
Ich finde, wir sollten hier im Forum beim "Du" bleiben, klingt einfach besser und angenehmer, aber solltest Du auf das "Sie" Wert legen, verwende ich auch das gerne.
Es stimmt ja nicht, dass ich die Termine der Sportsendungen einfach nur wiederholt habe, sondern ich habe die TV-Berichterstattung mal im Zusammenhang dargestellt, woraus sich ergibt, dass Du mit Deinen Ausführungen dazu nicht komplett richtig gelegen hast.

So schreibst Du unter #19 unter anderem:
"Dann gibt es eine Zusammenfassung der Sonntagsspiele auf irgendeinem dritten Programm irgendwann am späten Abend (auf allen dritten Programmen die selbe), mit dem Ergebnis, dass andere Sportarten in den dritten Programmen abends so gut wie nicht mehr sichtbar sind. Nein danke. Ich verzichte mittlerweile auf die 1. Bundesliga."

Diese Darstellung ist aber so nicht richtig.
Die ARD sendet auf allen dritten Programmen, z. B. auch im WDR, von 21.45 Uhr bis 22.05 Uhr Zusammenfassungen der Sonntagsspiele der 1. Liga. Da es sich um eine Zusammenfassung der ARD des Spieltages handelt, ist der Inhalt der Sendung natürlich auf allen dritten Programmen gleich.
Es ist auch nicht zutreffend, dass andere Sportarten dann nicht mehr sichtbar seien. Darauf hat schon @thomas weigle unter #21 hingewiesen. ARD und ZDF berichten den ganzen Tag über ausführlich über Wintersport, im Sommer z. B. auch über Leitathletik usw. Darts, Billard, Radsport, Basketball, Boxen usw. sind u. a. auf Sport1 und Europsport im Free-TV vertreten. Die Formel 1 läuft auf RTL.
Und auch die 3. Programme kümmern sich in den Sportsendungen am Sonntag nach der Bundesligazusammenfassung auch um andere Sportarten als Fußball, ebenso die Sportreportage und die Sportschau am Sonntag-Nachmittag.

Und die 1. Liga wird ja in Zusammenfassungen in der Sportschau samstags gezeigt und im aktuellen Sportstudio des ZDF ab 23 Uhr. Die Sonntagssspiele zeigen alle dritten Programme ziwschen 21.45 und 22.05 in ausführlichen Zusammenfassungen und auf NITRO jeden Montag von 22.15 bis 0.15 Uhr werden alle Spiele der 1. und der 2. Liga nochmals in Zusammenfassungen gezeigt.
Selbst wenn man kein Sky-Abo und / oder Eurosport-Abo buchen möchte oder es ablehnt, als Zuschauer beim Bezahlfernsehen einzusteigen, gibt es immer noch eine Reihe von Angeboten im Free-TV.
Deiner Feststellung, dass alles etwas problematischer ist, wenn es um die 2. Liga geht, stimme ich ja durchaus zu.
Was die 1. Liga betrifft, halte ich das ganze, wie ausführlich erläutert, für akzeptabel und so wie es ist, ist es bis 2021 festgeschrieben, das heißt, eine weitere Zerstückelung kann es in den nächsten Jahren nicht geben.

Genrell gesehen ist aber auch unmöglich, es allen Fans rechtmachen zu wollen. Auch die Zeiten des TV-Konsums bewerten die Zuschauer aus eigener Sicht völlig unterschiedlich. Falls Du dienstags sehr früh zur Arbeit musst, kann ich verstehen, wenn Du den Sendetermin auf NITRO als nicht günstig ansiehst. Aber für die meisten dürfte die Sendezeit von 22.15 Uhr bis 0.15 Uhr kein Problem sein. Auch Samstag 23 Uhr und Sonntag 21.45 Uhr sind für die meisten gerade am Wochenende durchaus angenehme Zeiten. Außerdem kann man sich Sendungen ja auch aufzeichnen, Mediatheken nutzen, mobile Geräte usw.

In anderen Ländern gibt es die Spiele gar nicht mehr im Free-TV zu sehen, z. B. in England. Dort haben die Bezahlsender dreimal soviele Nutzer als in Deutschland, obwohl Deutschland erheblich mehr Einwohner hat als England.

Dass zu Hertha-Spielen in der EL nicht viele Zuschauer kommen, wundert ja nicht und das hat nicht vorwiegend etwas mit dem Spieltermin zu tun. Hertha hat generell ein Problem mit dem Zuschauerinteresse und das in der größten Stadt Deutschlands. Das ist natürlich auf einige Besonderheiten zurückzuführen und auch auf das Stadion. Deshalb plant Hertha ja derzeit auch eine Stadionalternative, echtes Fußballstadion, etwas kleiner.
Auch Hoffenheim ist z. B. nicht gerade ein Zuschauermagnet, auch im eigenen Stadion nicht. Ähnliches gilt für Wolfsburg.

Wenn Bayern, BVB, Schalke, Gladbach, Köln usw. international spielen, sieht das schon ganz anders aus.
Was die Spiele der CL und EL angeht, muss man sich ja an die europaweit festgelegten Zeiten halten und da spielen die Klubs der CL am Dienstag und Mittwoch und die der EL am Donnerstag.
Sollen dann die Klubs der EL schon am Samstag erneut spielen, nach nur 1 1/2 Tagen Pause? Natürlich hilft es den Klubs, wenn sie erst am Sonntag oder Montag spielen müssen und das verhindert eine Wettbewerbsverzerrung in der Liga und sportliche Nachteile für die EL-Klubs, weil die ansonsten zu wenig Pause hätten. Am Montag sind es nur 5 Spiele im Jahr und sollte der eigene Klub EL spielen, ist er einmal im Jahr am Montag dran.
Was Deine Forderung nach Verknappung des Gutes Profifußball generell angeht, stimme ich Dir durchaus zu. Man denke nur an die Aufblähung der EM oder WM oder die überflüssige Klub-WM. Das wird aber leider in anderen Ländern anders gesehen als in Deutschland und Deutschland kann das nicht bestimmen oder ändern.
Wichtig wäre auch eine Aufwertung der EL, auch finanziell, denn die UEFA hat die CL zu stark aufgewertet und in diesen Wettbewerb fließt unverhältnismäßig viel Geld.

@#24 LukasN
Wissen Sie, dass ihre Beiträge immer länger werden und jeweils nur wenig neue Erkenntnisse hinzukommen? Und irgendwie kommt mir ihre Argumentation so passiv reagierend vor? Dabei sehr ausdauernd.
Aber trotzdem noch mal kurz zur Sache, das Montagsspiel der 1. Bundesliga wurde doch nicht eingeführt, um die Spieler der besonders belasteten Mannschaften zu schonen. Hier stehen die selben Ziele zur Erhöhung der Einnahmen im Vordergrund wie bei der Einführung des Montagsspiels der 2. Bundesliga.

@Jürgen zu #25
Offenbar haben Sie Schwierigkeiten, längere Beiträge inhaltlich zu erfassen 🙂
Ich bin zufällig ganz konkret auf Ihre Argumente eingegangen und habe mich damit auseinandergesetzt, habe Ihnen teilweise zugestimmt und zu einem etwas größeren Teil auch mit Begründung widersprochen, auch falsche Darstellungen oder Behauptungen klargestellt.
Offenbar haben Sie Spaß an einem kleinen Ping-Pong-Spiel, aber das sollte man dann auch beherrschen 🙂
Ich habe doch oben schon ausgeführt, dass das Montagsspiel sicherlich auch Vermarktungsgründe hat, aber eben auch dazu beiträgt, die Teams, die in der EL am Donnerstag zuvor spielten, zu entlasten. Sie hätten es ja am liebsten, wenn alle Teams am Samstag spielen würden, also wenn die EL-Teams nur 1 1/2 Tage Pause hätten und damit einen klaren Wettbewerbsnachteil hinnehmen müssten. Es trifft also beides zu, Vermarktung und Entlastung. Und mit nur 5 Montagsspielen in einer kompletten Saison kann man leben.
Aber jetzt soll es auch gut sein, zumindest von meiner Seite, wir haben unsere Argumente ausgetauscht.

BVB-Zwischenbilanz…..?

Pokals-Aus und Aus in der Champ.lig -bedauerlich, aber zu erwarten.
Nach Tuchel und Bosz in kürzester Zeit der 3. Trainer -problematisch-.
Zur Zeit Platz 3 in der Liga -erfreulich!

Verfassung der Mannschaft?

Über rd. 60 Minuten hat die Mannschaft gestern beim FCB eine erschreckend schwache Leistung gezeigt, aus der ich auch angesichts der bedenklich schwachen Leistung gegen Hoffenheim (glücklicher Sieg für den BVB ) folgere, daß nach wie vor eklatante Mängel gegeben sind – "Einstellung" einzelner Spieler -Zweikampfhärte, Konzentration von der ersten bis zu letzten Minute??-. Taktik und darauf bezogen die Frage nach dem Ob und dem Wie einer konsequenten Verfolgung der taktischen Vorgaben des Trainers?.

Wenn der FCB gestern 3 gelbe Karten kassiert, der BVB keine, könnte das ein Indiz für die von mir vermuteten Mängel in Sachen Zweikampfhärte/Kampfbereitschaft sein.

Kann der Trainer das von mir kritisch Hinterfragte in der sog. Winterpausen zum Besseren wenden? Bedarf es deshalb einiger kampferprobter neuer Spieler -mit internationaler Erfahrung?
Ich bin mir bezüglich der Antworten auf diese meine Fragen nicht sicher.

Trainer und Mannschaft haben zumindest weiterhin eine Chance (!!), konstant das Spielniveau und die Erfolge in der 2.Serie der Spielzeit 2017/2018 deutlich zu verbessern bzw. zu steigern. "Wetten" würde ich allerdings nicht, daß diese Chance so genutzt werden wird, daß es " trotz allem" doch noch gelingen könnte, ein Champ.platz zu erreichen , also mindestens Platz 4.

Das Ergebnis gestern in München habe ich letztendlich sogar "noch" als zufriedenstellend gewertet, denn ich hatte vor dem Spiel auf ein 5: 1 der Bayern gesetzt. Nach dem Spielverlauf vor allem in der ersten Halbzeit hatte ich die Befürchtung, mit meiner Prognose richtig liegen zu können. Zum Schluß war dann sogar noch ein Ausgleich möglich, der dem Spielverlauf über 9o Minuten "total" widersprochen hätte.
Wenn Paris beim FCB mit 3:1 verliert, der BVB "nur" 2:1 mag man als BVBer auch daraus "Trost schöpfen", jedenfalls für den Moment.

Insgesamt eine Zwischenbilanz, die die Pessimisten unter den BVB-Fans mit Blick auf das Ende der Spielzeit 2o17/2o18 Schlimmes befürchten lassen könnte und für die Optimisten unter ihnen Anlaß bieten dürfte, eine Platzierung für die Champ.lig zu prognostizieren. Ich wage keine Prognose!

Schürrle…..
Lese und höre so eben, daß Schürrle über einen Wechsel nachdenkt. Verständlich aus seiner Sicht und m.E. in keiner Weise für den BVB Anlaß, eine dadurch denkbare Schwächung der Mannschaft zu bedenken.
In dem Zusammenhang fällt mir ein, daß dieser Schürrle vor ca. 1 1/2 Jahren für 3o Mio vom BVB "eingekauft" wurde -von Wolfsburg-. Ein Fehleinkauf und nicht der einzige in den letzten 2 Jahren. Ich befürchte, daß der BVB Schürrle nicht für 3o Mio € "loswerden kann". Ein weiterer Mosaik-Stein in einem Bild voller Fehlleistungen des BVB-Managerments? Nicht unbedingt, aber m.E. zumindest ein weiterer Anlaß für die Vereinsführung ihre Leistungen "dann und wann" selbstkritisch zu hinterfragen!

@Walter Stach zu #27 und #28
Ich denke, wer das realistisch eingeschätzt hat, konnte in München kaum einen Sieg des BVB erwarten. Dennoch ist in einem K. O.-Spiel grundsätzlich alles denkbar und Isak hätte kurz vor Schluss tatsächlich fast noch das 2 : 2 gemacht.
Als vor dem Spiel bekannt wurde, dass Aubameyang nicht spielen kann, waren die Hoffnungen auf ein Weiterkommen nur noch gering.

Du weist zu Recht darauf hin, dass der BVB innerhalb von Monaten den 3. Trainer hat, so dass sich auch ständig die Ausrichtung, die Ansprache, Trainingsinhalte usw. verändern. Was der BVB braucht, sind jetzt Ruhe und Kontinuität.
Unter Bosz ging es mehr als 2 Monate abwärts, es ist einfach kein Sieg mehr gelungen, die Mannschaft war total verunsichert, das Selbstvertrauen weg. Eine Spielstruktur hat man kaum noch erkannt. Irgendwann hatte die Mannschaft kein Vertrauen mehr in das riskante und fehleranfällige Bosz-System, mehrere Spieler fühlten sich in diesem System überhaupt nicht wohl und / oder wurden auf für sie ungeeigneten Positionen eingesetzt. Bosz versuchte dann ständig was anderes und msichte auch die Mannschaft regelmäßig durch, schenkte einzelnen Spielern auch kein Vertrauen, was denen nicht gut getan hat.
Nach dem desaströsen Auftritt gegen Bremen ging es nicht mehr, die Trennung war überfällig.

Stöger ist noch nicht mal 2 Wochen da und in dieser kurzen Zeit kann man nichts grundlegendes bewirken. Für Stöger ging es zunächst mal darum, Feuerwehr zu spielen und den Brand einzudämmen, sozusagen Notmaßnahmen zu ergreifen. Das hat er getan, stellte die Mannschaft tiefer und kompakter auf, stellte Spieler nicht mehr auf Positionen, auf denen sie sich nicht wohl fühlen und veränderte die Aufstellung von Spiel zu Spiel kaum. Damit und mit etwas Glück sind zwei Siege in der Liga gelungen, so dass der BVB wieder auf einem CL-Platz steht.

Aber die Aufgabe in München kam zu früh, man kann auch sagen, zu einem ungüstigen Zeitpunkt. Die Mannschaft war erst notdürftig stabilisiert und dann ist auch noch Auba ausgefallen. Reus und Philipp fehlten zudem in der Offensive. Im Mittelfeld standen Castro, Götze und Rode nicht zur Verfügung, in der Abwehr wird Piszczek schmerzlich vermisst.
Hinzu kommt, dass Spieler wie z. B. Guerreiro und Yarmolenko derzeit nicht in Form sind.
Der BVB kann in München nur etwas erreichen, wenn man mit nahezu der besten Elf auflaufen kann, wenn die Mansnchaft in einer guten Verfassung ist und wenn nicht ausgerechnet die besten Stürmer fehlen.
In der letzten Pokalsaison ist der BVB mit mehr Selbstvertrauen nach München gefahren, war auch unterlegen, der FCB hat Chancen vergeben, aber damals hatte man einen Dembele, der mit Einzelaktionen das Spiel entschieden hat und Auba stand auch auf dem Platz, hat getroffen.

Mehrere Spieler haben zugegeben, dass sie in der Anfangsphase und überhaupt in der 1. Halbzeit zuviel Respekt vor dem Gegner hatten, dass etwas der Mut fehlte und man es nicht geschafft habe, die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Aus den genannten Gründen überrascht das auch nicht und der Ausfall Aubameyangs hat sicherlich auch noch dazu beigetragen.
Immerhin hat Stöger aktiv gecoacht, hat frühzeitig eingegriffen und auch in der Halbzeit nochmals an Stellschrauben gedreht und offenbar auch eine gute Ansprache gehalten. Es war sehr wichtig, dass die Mansnchaft dann auch eine Reaktion zeigte, sich steigerte und bis zum Schluss alles versuchte.

Die Pause jetzt wird allen gut tun und in der Vorbereitung auf die Rückrunde kann Stöger endlich mal intensiv mit der Mannschaft arbeiten und einige verletzte Spieler kehren auch zurück. Stöger kündigte an, dass er selbstverständlich eine offensive Ausrichtung wählen werde, für die der BVB auch stehe, aber (im Gegensatz zu Bosz) mit Einbau einer Grundabsicherung.

Stöger macht einen guten Eindruck, ist auch ein guter Typ, der zum BVB passt und er ist jemand, der sich flexibel an das anpassen kann, was er vorfindet, also nicht stur einen bestimmten Weg verfolgt, egal ob der passt oder nicht.
Er hat einen Vertrag bis Saisonende, was auch richtig ist, soll dem BVB in dieser schwierigen Phase mit seiner Erfahrung helfen und kann jetzt beweisen, dass er in der Lage ist, auch einen europäischen Topklub wie den BVB sportlich erfolgreich zu coachen, kann sich also für eine Vertragsverlängerung empfehlen.

Ich gehöre zu denjenigen, die der Rückrunde eher optimistisch entgegenblicken. Der BVB hat nach wie vor den zweitstärksten Kader der Liga und wird in der Rückrunde nahezu alle Spieler wieder zur Verfügung haben. Zudem sollten aus langen Pausen zurückgekehrte Spieler wie Guerreiro wieder zu ihrer Form finden können.
Stöger traue ich es zu, die Mannschaft wieder mehr als Einheit, mit einem klaren Konzept und mit mehr Selbstvertrauen auf den Platz zu bringen. Dass man zuletz zweimal gewonnen hat in der Liga, wieder auf einem CL-PLatz steht und in München nur knapp verloren hat, in der zweiten Halbzeit gute Ansätze da waren, sollte auch helfen.
Gespannt darf man sein, ob sich am Transfermarkt noch etwas tut, sowohl was Abgänge als auch Zugänge angeht. Schürrle hat nach seiner Verpflichtung gut angefangen, war dann immer wieder verletzt und konnte nicht mehr überzeugen. Tuchel wollte ihn unbedingt beim BVB sehen, arbeitete schon in Mainz erfolgreich mit ihm zusammen, aber diese Rechnung ist nicht aufgegangen.
Wenn er einen Wechsel überlegt, wäre das zu begrüßen. Allerdings fällt Philipp noch lange aus und wird Reus zur Rückrunde wohl noch nicht fit sein. Ob der BVB da einem Wechsel jetzt schon zustimmen würde?
Weitere Kandidaten für einen Wechsel sind wohl erneut Subotic und der wiedergenese Durm sowie Rode.
Wird evtl. noch ein Innenverteidiger geholt? Im Wintertransferfenster, also mitten in der Saison, ist es immer schwierig, noch Spieler mit guter Qualität zu bekommen, die die Mannschaft wirklich sofort verstärken können.
Das Führungsspieler- und Kapitänsproblem lässt sich aber bis auf weiteres nicht beheben. Aber wenn sowohl Reus als auch Piszczek zurüc ksind, hat man zwei weitere Spieler auf dem Platz, die das sportliche Niveau heben und deren Stimme im Team Gewicht hat.

War das Spiel nicht eine Kopie der Duelle zur Klopp Zeit? Dieses Mal hat aber Bayern früh angegriffen und gepresst. Nach 60 Minuten waren sie K.O., konnten aber noch die Führung retten.
So hat vor ein paar Jahren noch det BVB gespielt.

Es ist erschreckend wie wenig die Abwerspieler vom Standort der Gegenspieler mitbekommen. Jeder Rebound an Bayern. Kopfbälle klappen irgendwie gar nicht. Für mich ist das eine Konzentrations und Willenssache. Wenn ich unkonzentriert bin und nicht den unbedingten Wille habe, reagiere ich zu spät.

Aber die letzten Pokal Spiele in M waren auch eher glücklich für den BvB gelaufen. Gestern rettete ein Bayer das 1:0, letztes Jahr gab es die Wahnsinnstat auf der Linie von Bender?.

Mal sehen, was nächstes Jahr kommt.
Warum spielen bspw die Talente nicht, wenn die Stammspieler verletzt/ausser Form sind? Wurden sie alle total überschätzt bzw fehlt das Know how, sie an die Mannschaft heranzuführen?

@Ke zu #30
Man muss ja sehen, dass der BVB aus einer mehr als 2 Monate anhaltenden Abwärtsspirale, aus einer Krise kommt, die auch noch nicht bewältigt ist, dass erneut ein Trainerwechsel stattgefunden hat, der neue Trainer gerade mal 10 Tage da ist, in dieser Zeit schon 3 Spiele stattgefunden haben, wenig trainiert werden konnte, Auba kurzfristig ausgefallen ist, Reus, Philipp, Götze, Castro, Piszczek usw. ohnehin noch fehlten.
Du hast Recht, dass man in München auch Glück braucht. In der letzten Pokalsaison hatte man das, es gab diese Wahnsinnsaktion von Bender auf der Linie, der FCB verballerte weitere Chancen und Dembele hatte zwei geniale Momente, zudem war das Team in besserer Verfassung und auch Auba war auf dem Platz.

Wie oben schon geschrieben, bin ich zuversichtlich, dass die Pause jetzt mal gut tut und dass wir nach gezielter wenn auch kurzer Vorbereitung auf die Rückrunde durch den neuen Trainer Stöger wieder einen besseren BVB sehen werden.
Ich bin überzeugt, dass der BVB erneut einen CL-Platz schaffen wird und dann gibt es das neue Ziel, in der EL möglichst weit zu kommen. Die EL hat der BVB übrigens noch nie gewonnen, ist aber derzeit auch nicht Favorit auf diesen Titelgewinn.

Junge Talente wie Pulisic und Toljan standen ja auf dem Platz, Dahoud wurde eingewechselt und überzeugte erstmals im BVB-Trikot, Isak kam in der Schlussphase. Philipp ist ja verletzt, der sehr junge Sancho noch nicht ganz soweit und dass man Zagadou bei solch einem Spiel nicht in die Innenverteidigung stellt, ist auch verständlich.

Auch wenn es nicht zum Boykotthema passt: SGE-Präsi Fischer: SGE-Mitgliedschaft und AfD wählen geht gar nicht. "Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt." Der Sport müsse angesichts gesellschaftlicher Fehlentwicklungen "ganz klar politisch sein". Natürlich verkennt Fischer nicht, dass es Wähler der AfD unter den SGE-Mitgliedern gebe, doch müsse diesen "sehr klar" gemacht werden, dass die Eintracht für andere Werte stehe.

Naja@ Klaus Lohmann, er kriegt schwer Gegenwind auf bspw Welt.de und sport.de. Lauter höchst besorgte Freunde der AfD, die die Demokratie bedroht sehen, wenn mal wer der AfD den Spiegel vor die Augen hält.

Aktionen, Aussagen im Fußball gibt es viele. Die "Respect" … Aktionen laufen ständig.

"Entscheidend ist auf'm Platz" und natürlich davor/danach.

Da habe ich den Eindruck, dass die Vereine kein Interesse/Engagement zeigen, Straftaten, Geschmacklosigkeiten etc. zu verhindern/aufzuklären.
Dafür passiert in einem gut überwachbaren/eingezäunten Bereich unter den Augen von HD Kameras einfach zu viel, ohne dass Konsequenzen kommuniziert werden.

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