Bundesliga: Mehr technische Hilfsmittel – Jetzt!

TV-Kamera. Foto: Robin Patzwaldt
TV-Kamera im Stadion. Foto: Robin Patzwaldt

Eigentlich wollte ich mich ja an diesem Sonntag an dieser Stelle dem morgigen Ende des laufenden Transferfensters, dem mittlerweile zum ‚Deadline Day‘ ernannten, Ende des Wechseltheaters in der Fußball-Bundesliga widmen. Doch der aktuelle Spieltag hat meine Pläne dann doch mal wieder durcheinandergewirbelt. Denn unzweifelhaft sind die erneut ins Kreuzfeuer der Kritik geratenen Schiedsrichterentscheidungen, und die damit verbundene Diskussion um die mögliche Einführung technische Hilfsmittel im Profifußball das Thema dieses Fußball-Wochenendes. Den ursprünglich für heute geplanten Beitrag zum ‚Deadline Day‘ gibt es daher erst am morgigen Montag hier im Blog.

Denn heute muss jetzt, wie geschildert, erst einmal etwas raus, was durch den äußerst umstrittenen Sieg der Dortmunder über Ingolstadt ganz aktuell mal wieder viel neue Nahrung erhalten hat:

Gebt den Schiedsrichtern und uns Fußballfans, welche wir Diskussionen rund um unseren Lieblingssport zwar grundsätzlich mögen, jedoch auch klare und von möglichst jedem nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen bevorzugen, endlich mehr technische Hilfsmittel an die Hand, damit die Unparteiischen endlich aufgrund dieser sehr leicht einzurichtenden technischen Hilfsmittel im Sinne des Sports (bei dem es inzwischen ja auch an der Spitze um so viel geht) gerechter entscheiden können! Und zwar möglichst kurzfristig!

Diese Diskussionen sind beileibe ja auch nicht neu. Sie kommt in regelmäßigen Abständen eben immer wieder auf. Nur getan hat sich in diesem Bereich seit jeher wenig.

Zwar gab es inzwischen immerhin das Zugeständnis in der ersten Liga dieses Landes die sogenannte Torlinientechnologie einzuführen, welche dem Schiedsrichter ein Signal zukommen lässt, wenn ein Ball die Torlinie mit vollem Umfang überquert hat, dieser daher auf ‚Tor‘ zu entscheiden hätte, doch ist die Diskussion in anderen Bereichen des Spiels dadurch nicht verstummt.

Es gibt noch immer etliche, eigentlich technisch leicht zu lösende Problemfälle, die für viel unnötigen Unmut unter den Beteiligten sorgen. Warum tut sich dort nichts? Warum muss es erst immer wieder solch drastische Fehlentscheidungen wie gestern geben, damit das Thema diskutiert wird? Warum wird nicht endlich entschlossen etwas an der grundsätzlichen Situation im Profifußball geändert?

Das fälschlicher Weise gewertete Abseitstor von P.E. Aubameyang gestern zur späten 1:0-Führung des BVB gegen Ingolstadt, welches am Ende eine bis dahin völlig offene Begegnung zu Gunsten des Favoriten vorentschied, emotionalisiert Fußballdeutschland in diesen Stunden. Selbst die davon in diesem Falle profitierenden Dortmunder forderten gestern nach dem Spiel den Videobeweis. Allen voran Trainer Thomas Tuchel, der in die auf ihn gerichteten Kameras sagte, dass er schon immer ein leidenschaftlicher Verfechter der technischen Hilfsmittel sein, gar grundsätzlich jedes Tor in der Bundesliga auf seine Regelkonformität überprüft sehen möchte. Kapitän Mats Hummels stieß in das gleiche Horn. Ein Trost war das für die benachteiligten Gäste aus Ingolstadt freilich nicht.

Die dazugehörigen Diskussionen werden uns wohl auch noch am heutigen Sonntag, u.a. in den einschlägigen TV-Diskussionen ‚Doppelpass‘ auf ‚Sport1‘ und ‚Sky90‘ (u.a. auch unter Mitwirkung von BVB-Boss Aki Watzke) beschäftigen.

Dabei wäre diese Diskussion leicht zu vermeiden gewesen. Selbst im Stadion in Dortmund war auf der (dummer Weise?) dort eingespielten Videoaufzeichnung leicht für jedermann in Sekunden zu sehen, dass der Treffer nicht hätte zählen dürfen.

Nur hat Schiedsrichter Guido Winkmann dieses Hilfsmittel nicht berücksichtigt, auch nicht berücksichtigen dürfen. Er zog sich auch nach dem Spiel auf die sogenannte Tatsachenentscheidung zurück. Korrekt nach aktueller Regel, aber eben völlig unsinnig und auch ungerecht.

Wer sich, wie ich, zum Beispiel mal intensiver mit dem US-Sport beschäftigt, der weiß, dass es durchaus verschiedene Möglichkeiten gibt den Schiedsrichter mit Hilfe technische Hilfsmittel zu unterstützen. Sei es per Videobeweis, den ein Schiedsrichter im Zweifelfall auf seine Veranlassung hin zurückgreifen kann, oder auch per ‚Challenge‘ die ein Team, die ein Coach, ein oder zweimal pro Halbzeit ‚verlangen‘ darf, um so eine strittige Entscheidung vom Schiedsrichter auf eigenes Verlangen hin überprüfen zu lassen. Geht alles innerhalb weniger Sekunden. Und Kameras gibt es in den Stadien des Profifußballs ohnehin. Warum diese Möglichkeiten also nicht endlich auch dafür nutzen?

Selbst die erst vor Saisonbeginn eigenführte Torlinientechnologie, wo es immer hieß die bräuchte man ja eigentlich nicht wirklich oft, hat gestern unauffällig aber zuverlässig ihren Dienst getan. Der 1:0-Führungstreffer des VfB Stuttgart gegen den HSV war so zweifelsfrei und sofort als korrektes Tor zu identifizieren. Mögliche Proteste der Hamburger entfielen. Das hätte sich auch manch ein Ingolstädter in diesem Falle durch einen Videobeweis gewünscht.

Natürlich kann eine solche Technik nicht alle Diskussionen beenden. Elfmeter oder nicht, Abseits, oder nicht? Das Alles wird man nicht immer zu 100% klären können. Es wird also immer Diskussionen und Zweifel geben, wenn man das Spiel nicht zu oft unterbrechen will. Und das ist grundsätzlich ja auch gut so, sind Diskussionen ja auch etwas Notwendiges im Sport. Doch zumindest bei spielentscheidenden Szenen sind solche Hilfsmittel ohne Zweifel doch ein Gewinn für alle. Und den Charakter des Spiels würden sie auch nicht wesentlich verändern. Man muss sie nur endlich auch für diese Zwecke nutzen, so wie die Torlinientechnik jetzt auch schon.

Details wären dabei vorab noch zu diskutieren. Doch an der grundsätzliche Nützlichkeit kann und darf es keine Zweifel geben. Also: Einführen! Möglichst bald!

45 Kommentare

Ich mag keine Timeouts, keinen Videobeweis.

Sie bringen selten eindeutige Ergebnisse. Außerdem lebt Sport auch vom Glück.
Im Rodeln sind die Abstände oft so gering, dass vermutlich Wind, Eisqualität etc. mehr Einfluss haben als die Leistung des Sportlers. Das gilt auch für Skispringen etc.
Beim Fußball kann auch ein Landesligaspieler an einem guten Tag aus 30 Metern treffen oder ein Ball kann unglücklich durch den Strafraum "flippern".

Es kann also nur darum gehen, ein Spiel durch deutliche Führungen von den Glückseinflüssen unabhängig zu machen und klar auf Sieg zu spielen. Was sollte bspw. ein Videobeweis bei den Aktionen von Hummels bringen? Das war grau und im Ermessungsspielraum.

Ist es eine Katastrophe, wenn ein Stürmer im Lauf 20 cm vor einem anderen steht? Wäre der Pass ein paar ms vorher gekommen, hätte es kein Abseits gegeben. Auch beim Tennis waren viele Schläge in Richtung Netzkante bzw. Linie dabei. Im Tennis wird sehr selten diskutiert, im Fußball ist der Weltuntergang nahe.

Warum nicht einfach deutlich auf Sieg spielen. Mit 2 oder 3 Toren Abstand ist man relativ sicher vor zufälligen Einflüssen. Als Sportler muss man mit Zufall und dazu zähle ich auch Unachtsamkeiten des Schiedsrichters leben. Das macht ihn auch so spannend.

wenn am Ende alles perfekt ist – worüber schreibst Du dann noch ?

wie ein Fußballroboter gegen den anderen gewonnen hat – in der Computersimulation ?

Ich bin mir sicher, dass wir auch nach der Einführung des Videobeweises, wie man das auch immer im Detail regeln würde, noch ausreichend Diskussionsstoff hätten. Alle Streitfälle wird man so auch nicht klären können. Aber die Anzahl der Fehler bei spielentscheidenden Szenen könnte so leicht erheblich reduziert werden. Und das kann eigentlich nur im Sinne aller sein.

Robin,
die zwei Entscheidungen des Schiedsrichters, die sich aus Zweikampfsituationen ergaben, an denen jeweils Hummels beteiligt war, konnte ich gestern (und heute auch noch) keineswegs als "über alle Zweifel falsch" werten wie das durch die meisten Medien geschehen ist bzw. noch geschieht. Daß die Ingolstädter das ganz anders sehen, ist selbstverständlich.
Das erste BVB-Tor war für jeden zweifelsfrei, der die Fernsehaufzeichnung gesehen hat.

Wenn ich auf die bisherigen Bundesligaspiele der Saison 2o5/2o16 zurückblicke, auch auf die unter Betgeiligung des BVB, haben die Schiedsrichter/Linienrichter wesentlich klarer Abseitspositionen nicht erkannt oder fälchlicherweise auf Abseits entschieden, ob wohl es "eindeutig" nicht vorlag. Und das -selbstverständlich-auch zu Lasten des BVB!

Und wenn es um Entscheidungen im Zusammenang mit vorgeblichem oder tatsächlichem Foulspiel seitens des BVB geht, sollten die "Hysteriker", die jetzt wieder einmal mit m.E. überzogenen verbalen Attacken über den BVB herfallen, daran erinnert werden, daß der BVB Tabellenführer im Fairplay-Wettbewerb ist!

Im übrigen sind wir BVBer es ja gewohnt, daß immer dann, wenn der BVB von scheinbaren oder tatsächlichen Fehlentscheidungen profitiert, daß "Geheule in den Medien" besonders groß ist.

Also…
"mein" BVB hat gewonnen. Der 2.Platz ist gefestigt. Am Wochenende geht es nach Berlin.
Wenn wir Pech haben, gibt es dann dort angebliche oder tatsächliche Fehlentscheidungen zu unseren Lasten. So ist das nun 'mal "auf'm Platz".

Die sog. Torkamera finde ich gut.

In Sachen Video-Beweis aus laufenden Spielszenen neige ich zur Ablehnung.
Aber…..
Wenn man z.B. jeder Mannschaft nur einmal je Halbzeit -also insgesamt nur zweinmal pro Spiel- das Recht zugestehen würde, während des Spieles den Video-Beweis zu verlangen….? Könnte diskutiert werden.

Wenn man sich außer Football (wo allein schon das Regelwerk millimetergenaue Entscheidungen und fast schon medizinische Schnell-Gutachten erfordert) andere verbreitete, schnelle und körperbetonte Teamsportarten wie Handball oder auch Basketball anschaut, die eigentlich geradezu nach Videobeweisen schreien, aber diese halt international *nicht* einsetzen, fällt auf, dass dort mittlerweile der Schiedsrichter die absolute, anerkannte Autorität auf dem Platz ist, was die Regelauslegung angeht. Da wird nicht mehr lamentiert und gepöbelt, da gibt es keine dumpfe Rudelbildung, da wird akzeptiert und respektiert – weil es ansonsten empfindliche Strafen gibt.

Zusätzlich zur nicht gänzlich mit Technik ausschließbaren "Unschärfe" des Videobeweises, die sich gestern z.B. in einer Reihe von unklaren Zeitlupen zu Hummels' angeblichem "Eigentor" manifestierte, wäre also als Alternative zur "Technokratisierung" eines Mannschaftssports Fußball die zusätzliche Stützung der Autorität der Schiedsrichter zu begrüßen, denn auch falsche Urteile und deren Akzeptanz gehören zweifelsohne zum Leben dazu.

PS: Die (wie immer mit der FCB-Brille geführte) Doppelpass-Diskussion über das Ingolstadt-Spiel kann man sich heute gestrost knicken, weil irgendein Redakteur wohl meinte, den Dumpfbolzen Til Schweiger als völlig merkbefreiten Kasper engagieren zu müssen. Peinlich.

@Klaus: Ich bin ohnehin schon seit einigen Monaten der Meinung, dass der Dopa aktuell auf keinem guten Weg ist. Die heutige Gästeauswahl toppt allerdings tatsächlich noch einmal alles bisher erlebte. Ich staune noch…

Bei diesem Hochtempofußball, der heute gespielt wird, wird es auf Dauer nicht ohne Videobeweis gehen können. Er wäre ein wichtiges Hilfsmittel für die Schiri-Teams, die zunehmend überfordert sind.

Allerdings hat Dortmund das Spiel gestern nicht deshalb zu Unrecht gewonnen, weil es noch keinen Videobeweis gibt. Es hätte unbedingt einen Elfer für Ingolstadt incl. Roter Karte für Hummels geben müssen und das Eigentor von Hummels war so klar, dass es unter den Experten wirklich keine zwei Meinungen dazu gibt. Selbst der Schiri hat nachher zurückgerudert.

Übel fand ich die Reaktion von Hummels direkt auf dem Platz nach dem Eigentor. So zu tun und ein Riesentheater gegenüber dem Schiri abzuziehen, als sei er vor dem Schuss zurück aufs eigene Tor von dem Ingolstädter Stürmer gefoult worden, das ist schlichtweg unfair.

Das ist doch mal wieder typisch. Da profitiert der BVB von einem doppelblinden SR und hier wird über die angebliche Benachteiligung des BVB durch die angeblich bayernhörigen Medien gezetert. So viel Glück wie der BVB gestern, hat die SGE in dieser und den beiden letzten Spielzeiten nicht gehabt.
Warum muss dann auch noch über den fein-und hochgeistigen Til Schweiger gezetert werden? Der hat so viel schöne Filme gedreht, sich schon vor vielen Jahren verständig verfolgter Minderheiten angenommen und letzt soll er als Tatortkommissär ordentlich unter fremdländischen Mafiosi aufgeräumt haben. Ich konnte diesen televisionären Höhepunkt leider nicht sehen, da ich damit beschäftigt war, Kommentare für diesen Münchhausenblog zu schreiben, damit hier niemand glaubt, die hier verbreiteten extrem einseitigen Stellungnahmen blieben unbemerkt, würden gar "mainstream" sein.Schmunzel.

Der Videobeweis muss kommen, einfach weil er defacto in den Stadien bereits existiert. Heute hängen in den Stadien Leinwände auf denen strittige Situation schon Sekunden nach Entstehung in Zeitlupe zu sehen ist. Dabei kann der Schiedsrichter nur verlieren und wird dem Publikum zu Frass vorgeworfen. Den er darf falsche Entscheidungen aufgrund der Bilder nicht zurücknehmen. Obwohl er sie bei jeder Gelegenheit während des Spiels vorgespielt bekommt…..mal ehrlich, würde einer von uns das auf Dauer mitmachen….kein Wunder das es ein Nachwuchsproblem bei Schiedsrichtern gibt…..

@#11 Thorsten Stumm: Die Stadienbetreiber bzw. die übertragenden TV-Firmen sind angewiesen, genau solche strittigen Entscheidungen eben *nicht* auf die Leinwände zu bringen, damit – völlig unabhängig vom Regelwerk – die Emotionen nicht allzu hoch kochen – aus den genannten Gründen auch und besonders zum Schutz der Schiris. Was gestern im Westfalenstadion passierte, war trotz der raschen Abblendung der Abseitsszene schlicht ein Fehler der Regie.

@#9 leoluca: Beim angeblichen Hummels-Eigentor hat erst die allerletzte, später nachgeschobene Sky-Zeitlupe aus der ungefähren Perspektive des Linienrichters, der sofort ein Foul meldete, deutlich gezeigt, dass Lezcano mit seiner Fußspitze Hummels Schussbein zur Seite wegkickt, das kann ein Spieler so nicht "schauspielern". Aber die Szene verdeutlicht, dass eben auch Videobeweise nicht der Weisheit letzter Schluss sein können.

@Klaus: Mich hat zum Hummels-'Eigentor' auch die scheinbar einhellige Meinung im Doppelpass gerade überrascht. Ich bin fest überzeugt, dass Hummels gefoult wurde, er auch nicht schauspielert, wenn er anschliessend so heftig reklamiert. Allerdings hatte der BVB unzweifelhaft Glück, dass das abgepfiffen wurde. Wie die Runde im TV gerade allerdings einhellig meinen konnte, dass das kein Foul war, das war dann schon eine harte Nummer aus meiner Sicht.

@ Thorsten Stumm Wenn jeder Schiri so viel Geld bekäme wie die in BL gäbe es keine Nachwuchsprobleme. Für das Geld würde ich mir das auch antun. Nicht der Videobeweis oder Nichtbeweis ist das Problem, sondern, dass in den unteren Klassen Schiris regelmäßig angegangen und übel beschimpft werden. Die Sportseiten im Lokalbereich berichten jedenfalls bei uns regelmäßig über entsprechende Vorfälle. An meiner ehemaligen Schule hatten wir vor 20 Jahren einen Zivi, der im Jugendbereich schiedsrichterte, später immerhin noch in der Oberliga. Damals war er im Jugendbereich tätig. Wenn der erzählte, war ich heilfroh, "nur" Lehrer an der Schule für Erziehungshilfe zu sein. Schon bei C-Jugendlichen tobten Eltern an der Seitenlinie wie nix Gutes und boten auch schon mal einen Fuffi oder Hunni für entsprechende Pfiffe. Nee danke!!

-9-
-10-
Seht auch 'mal an, was bei SPIEGEL online mittels Spielanalyse vermittelt wird, nämlich daß letztendlich der BVB " verdient " gewonnen hat!

Leoluca -9-
es wäre wohl realitätsfremd, wenn ich als BVBer vom S04 Fan einen anderen Kommentar erwarten würde..

Thomas Weigle -10-,
ich schalte nicht regelmäßig am Sonntagmorgen "den Doppe-Pass" an.
Heute habe ich an- und sofort wieder abgeschaltet, nachdem ich feststellen mußte, daß die ohnehin strukturell bayernlastige Runde "angereichert" wurde durch die Teilnahme von Til Schweiger, den ich schauspielerisch bestenfalls mit "Durchschnitt" bewerte und dessen fußallerischen Sachverstand ich durch nichts, durch gar nichts für begründbar halte.

Also….
regt Euch weiter auf oder regt Euch ab wenn Ihr auf das BVB Spiel gestern – mit einem für mich letztendlich "verdienten Sieg" des BVB -zurückblickt, verdient, trotz einer insgesamt bestenfalls ausreichenden Gesamtleistung der Mannschaft, u.a. gemessen an der Leistung in M.-Gladbach.
Erinnert seit so nebenbei an die sattsam bekannten Phrasen des medialen Bayeranhanges nach vergleichbar gewonnen Spielen des FCB : "Auch solche Spiele mußt Du gewinnen, wenn Du eine Spitzenmannschaft sein willst."

Und noch einmal "Also":

Auch wenn es schwerfäll, registriert als BVB-Gegner bitte:

Derzeit ist der BVB Zweiter, und es sieht nicht danach aus, daß z.B. S0 4 dem BVB in dieser Saison diesen Platz streitig machen kann. Und dazu bedarf der BVB nicht schiedsrichterlicher Hilfe.
Vielleicht haben ja die BVB-Gegner nach dem nächsten Spieltag Anlaß, sich über eine verdiente Niederlage des BVB in Berlin zu freuen und ich begründeten Anlaß, eine verdiente Niederlage registrieren zu müssen. Selbst dann wäre allerdings der Zweite-Platz nicht gefährdet. Und dieses Wissen wird die Mannschaft des BVB in Berlin stärken, der aktuelle Klamauk wegen der "Ereignisse gestern" wird die Mannschaft nicht beeinflussen, jedenfalls nicht negativ, wenn doch, dann positiv.

@Robin: Was willst Du von einem Bayern-Fansender mit Sitz in Ismaning und einer Runde aus Ex-Bayernspielern und bekennenden Fankaspern groß erwarten?;)

Nach dieser in jeder Hinsicht ernüchternden Dopa-Sendung freut man sich doch schon doppelt auf Sky90 heute Abend, wo ja übrigens dann auch (passender Weise) BVB-Boss Aki Watzke zu Gast sein wird. Wird dann vielleicht so eine Art Gegenpol zu der Sendung heute Vormittag… 😉 🙂

@Thomas Weigle
Ich tät ihnen das Geld gönnen :)…..das mit den Eltern kenne ich aus eigener Erfahrung…mein Sohn hat eine Zeit gespielt bis wir es nicht mehr ertragen konnten. Die Mini-Klopps die mit Pöhlerkappe erst die Schiris beschimpften und dann ihren Nachwuchs zusammengeschrien haben….ekelhaft….

@ Walter Stach mal abgesehen davon, dass jeder von uns mehr Fußballsachverstand hat als alle Schiedsrichter zusammen, hatte ich doch gehofft, dass meine Bemerkung zu Till Schweiger als das verstanden werden würde was sie war: Ironie. Was ist ein Schwe? Der Zeitraum, den ich brauche um umzuschalten, wenn besagter Til irgendwo auftaucht. Ich kenne jedenfalls nur einen guten Film mit ihm, den, wo er am Anfang auf der Toilette Katja Riemann "alles erklären kann."

Robin Patzwald schreibt: "Ich bin fest überzeugt, dass Hummels gefoult wurde, er auch nicht schauspielert, wenn er anschliessend so heftig reklamiert."

In Zeitlupe und in Normalgeschwindigkeit sieht man deutlich, dass Hummels erst den Ball Richtung eigenes Tor schießt, der dann rein geht, und ihn erst dann die Fußspitze des Gegners von hinten leicht an der Wade trifft. Selbst das ist umstritten, ob es sich hier überhaupt um ein Foul handelt. Dagegen behauptet Hummels, er hätte nur deshalb in dieser Weise aufs eigene Tor geschossen, weil er vorher bzw. währenddessen gefoult wurde. Pardon, das ist absurd. Hummels hat einfach einen dicken Bock geschossen, weil er immer mal wieder Probleme mit dem Ball hat, wenn der Gegner ihn früh und aggressiv vor dem eigenen Strafraum angeht. Das mag er nicht und wird dann sogar unfair.

Im übrigen bin ich mir so gut wie sicher, dass der Schiri diese Reihe von Fehlentscheidungen pro Dortmund niemals so getroffen hätte, wenn sie pro Ingolstadt ausgefallen wären. Nicht in diesem heiligen Stadion, nicht gegen diesen großen BvB, der bei den Liga-Schiedsrichtern einen Bayern-Bonus geniesst.

@leoluca: Einfach mal darauf achten wo der Fuß des Gegenspieler ist als Hummels den Ball noch nicht getroffen hatte. Da gab es eine Kameraperspektive die genau zeigt, dass das Schussbein von Hummels getroffen wird. Und von diesem Zeitpunkt an war, aus meiner Sicht, für Hummels kein kontrollierter Schuss mehr möglich. das Ergebnis war dann entsprechend. Aber, wie gesagt, das wird sicherlich nicht immer abgepfiffen. Da hatte Hummels Glück.

@Robin Patzwald

Mehr noch: Erst gab der Schiri das Eigentor von Hummels als korrektes Tor – und erst nachdem Hummels heftigst protestiert hatte, nahm der Schiri seine Entscheidung zurück und gab das Tor nicht. Angeblich, weil der Assi – anders als er – ein Foul gesehen habe. Nicht besonders glaubwürdig, oder? Mal abgesehen von den eindeutigen Bildern, die zeigen, dass Hummels diesen Schuss aufs eigene Tor gar nicht hätte machen können, wenn er vorher oder währenddessen hart gefoult worden wäre.

Das wirklich Ärgerliche ist aber: Hätte Ingolstadt in diesem Spiel und in diesem Stadion ein solches Eigentor geschossen, es wäre gegeben worden. Da kann man ziemlich sicher sein. Nicht schön.

Immerhin hat der gute Mats inzwischen zugegeben, dass es in der 29. Minute nach seinem Foul den Elfmeter für Ingolstadt hätte geben müssen. Gute PR-Abteilung.

@leoluca: Winkmann hat gesagt, der Assi hätte ihm ins Headset 'Foul' gerufen. Warum soll das nicht glaubwürdig sein? Solche Absprachen zwischen Schiri und Assi hat man doch jedes Wochenende. Ob ein solches Tor gestern im umgekehrten Falle anders bewertet worden wäre halte ich für hypothetisch. Sicherlich haben Heimmannschaften häufig einen gewissen 'Bonus' bei den Schiedsrichtern. Aber den Beweis wird man im konkreten Falle ja nie antreten können. Dass der BVB gestern Glück hatte, das haben ja sogar die Aktiven des BVB zugegeben. Daraus eine Art Verschwörung zu machen halte ich aber für übertrieben, ehrlich gesagt.

Was noch fehlte war, dass Hummels ob des "Fouls" in Tränen ausbricht. Jammerlappen unter Rechtfertigungszwang. Die Geschehnisse in Dortmund gestern waren für die Ingolstädter extrem ärgerlich und für die Anhänger der "Kleinen" einmal mehr der Beweis, dass nicht nur die Bayern einen unverdienten Bonus bei den Schiris haben.

leoluca
und andere BVB/Gegner>

Schon reingeschaut ? /sh.19/
Und……
Alles Quatsch oder wie…………..

Manches, was hier von den BVB Gegner losgelassen wird, kann ich mir nur erklaeren mit grossem Frust ueber S04 im allgemeinen und konkret ueber den grossen Abstand gegenueber dem BVB und das nicht nur in der Tabelle.

"Bundesliga: Mehr technische Hilfsmittel – Jetzt!"
Ist für mich nicht nachvollziehbar.

Eine Frage die sich mir stellt: Warum werden im Profi-Fußball die Spiele von Amateuren gepfiffen? Man bekommt doch genau das, was man bestellt: Amateurhafte Entscheidungen von Amateur-Schiedsrichtern.

Die Bezahlung der Schiris bei den Profis ist alles andere als amateurhaft, ein gewisser Merk, Dr. Markus gab fürs schiedsrichtern sogar seine Zahnarztpraxis auf. Es wäre doch mal von Interesse zu wissen, wie das in anderen Ligen gehandhabt wird. In der DEL gibt es zumindest tw. den Videobeweis, wie ist es mit Profischiris,@Robin? In Italien, Spanien, England?

Da nicht wenige, um nicht zu sagen: die meisten BvB-Anhänger zwar dazu neigen, sich als großwestfälisches Imperium zu sehen, nehmen sie doch Kritik an ihrem Herzensclub leicht als Majestätsbeleidigung wahr. Oder gar als Böswilligkeit des königsblauen Underdogs aus dem Westen.

Das fördert nur die selektive Wahrnehmung, schürt die dumpfen Ängste und ist nicht gut für die Pumpe.

Beispiel: Natürlich ist es eine ausgemachte Blödheit, wenn Sport 1 seine heutige "Doppelpass"-Sendung mit Flachzangen wie Schweiger und Kerner bestückt, die natürlich zu Unrecht glauben, sie könnten über das Spiel des BvB gestern irgendwas Sinnvolles sagen.

Allerdings sitzen in dieser Doppelpass-Runde, über deren Inkompetenz sich die gelbschwarze Gemeinde so echaufiert, auch der hochtalentierte junge Trainer von Borussia Mönchengladbach und der in der Branche allseits anerkannte Fußballexperte der Rheinischen Post, die beide eine ebenso fundierte wie harte Kritik an dem Massel-Sieg des BvB gegen Ingolstadt üben und an den bösen Fehlentscheidungen der Schiris.

Diese fachliche Kritik kann man nun nicht anders als ernst nehmen und man sollte sie unbedingt aushalten, so als Imperium.

@RobinMein kaspersky sagt, die von Dir genannte Webseite sei bösartig und bedrohe die Sicherheit meines Computers.

@Thomas: Upps. Mein Norton gibt 'Grünes Licht'.

Da steht eine Auflistung was die Schiris in unterschiedlichen Ländern verdienen sollen. Seriösität kann ich nicht einschätzen. Die Zahlen für Deutschlan erscheinen mir aber durchaus realistisch. Ein Top-Schiri soll hierzulande rund 100.000 Euro/Jahr zusammenbekommen. Das hatte ich auch schon aus anderer Quelle so gehört.

@Robin, Thomas: Die Zahlen sind schon ok, werden auch hier seit längerem so transportiert:
http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/gehaltserhoehung-fuer-bundesliga-schiedsrichter-aid-1.3393628
Die letzte dieser Gehaltserhöhungsstufen "zündet" nächste Saison, damit sei man lt. DFB auf "internationalem Niveau".

Als (immer noch) Nebenjob mit Festgehalt, aber ohne Festanstellung und bei diesen Summen macht wg. Steuerklasse "Oberdoof" (6) auch eine Haupt- und fußballerische Nebenbeschäftigung als Freiberufler/Selbstständiger wesentlich mehr Sinn, da kann man auch mal seine Praxis sausen lassen.

PS: England und Spanien haben schon seit vielen Jahren echte Profi-Schiris mit 40 Std. Wochenarbeitszeit: http://www.spiegel.de/sport/fussball/spanische-liga-verband-setzt-auf-profi-schiedsrichter-a-427938.html

leoluca
nee, nee "nicht Imperium" und nicht "imperialistisches Gehabe" oder so……
Wir BVBer sind eben auch -nicht mehr, nicht weniger- engagierte und begeisterte Fans unseres Vereines, dh., daß wir selbstverständlich Kritik, wenn wir sie für falsch, für überzogen oder für unsacchlich halten, zurückweisen. Das kann dann verbal schon 'mal heftig werden, und das geschieht -auch das ist selbstverständlch- immer aus der Sicht eines die "schwarz-gelbe Brille" tragenden Fans. So wie Du Deine "blau-weiße" Brille nicht ablegen kannst und nicht ablegen willst.

leoluca
Du sprichst jetzt von einem Massel-Sieg; ja, kann man so sehen, denn obwohl z.B. die Fachleute bei Spiegelonline -also nicht nur ich-, den Sieg als verdient bezeichnen, war er trotzdem glücklich.
Bekanntlich gewinnt nicht immer die Mannschaft das Spiel, die den Sieg verdient gehabt hätte. Und gestern hätte das mit dem verdienten Sieg für den BVB durchaus daneben gehen können.

@Klaus Lohmann dass mit England und Spanien war mir neu. Als die Bundesliga 63 eingeführt wurde, tauchte auch bei uns hin und wieder die Frage nach Profischiris auf, vielleicht aber auch nur, weil der spätere Schiriobmann aus Brasilien zurück kam, der dort professionell geschiedsrichtert hatte, Insofern ist ja schon erstaunlich, dass wir jetzt zwar gut bezahlte Schiris haben, aber eben keine festangestellte Schiris. Auf der anderen Seite ist das Regelwerk ja doch übersichtlich und auf Ballhöhe(Kondition) scheinen sie mir auch zu sein. vorstellbar wäre vielleicht, dass die Damen und Herren auch unterklassig pfeifen, dort wo der Elternmob tobt, bspw. Oder tun sie das schon? Vorträge in Schulen und Vereinen halten wäre auch eine denkbare Beschäftigung.
@ Walter Stach Wenn Du meinen Artikel über den BVB und die Nazis gelesen hast, kannst Du mich doch nicht unter "die Gegner des BVB" zählen, aber er steht doch nicht außerhalb jeglicher Kritik. Ich darf vielleicht noch darauf hinweisen, dass einzelne BVB-Akteure auch von schwarzgelben Fans schon öfter hier heftig angegangen worden sind.

@Thomas: So wie ich die Artikel über die Festgehälter verstanden habe, sträubt sich der DFB wohl immer noch, ein professionelles *Umfeld* für festangestellte Schiris zu schaffen, in dem sowas wie spezielle medizinische Betreuung/Versorgung, Hilfe bei organisatorischen Dingen (insb. Auslandsspiele etc.), spezielle Berufsverbands-Sachen inkl. Versicherungen und das ganze Restpipapo stattfindet.

Und zur "Abschreckung" werden dann auch immer wieder gern ausländische Schiris vorgeführt, die wichtige Spiele trotz Profitum und Vollzeit richtig versemmelt hatten – z.B. Howard Webb 2010 im WM-Finale Spanien-Holland: http://www.focus.de/sport/fussball/fussball-fandel-gegen-profi-referees-nicht-fehlerfrei_aid_546802.html

Krasses Interview übrigens mit Ralph Hasenhüttl bei SSNHD. Der FCI-Coach ist auch noch am Tag nach dem Spiel auf 180. Bei allem Respekt, etwas zu sehr. Tuchel und Co. haben doch durchaus angemessen und verständnisvoll reagiert. Was will er denn? Das ist nun endgültig 'too much' aus meiner Sicht…

Im letzten Oktober hatte Schiri Winkmann beim Spiel VfB gegen Ingolstadt das 1:0-Siegtor gegeben, obwohl es Abseits war. Da wird man schon mal zum Verschwörungstheoretiker…;)

Ja, diese Fehlentscheidung hat er auch dort erwähnt, Klaus. Ich verstehe ja auch, dass man sich in Ingolstadt aufregt. Umgekehrt wäre das ja auch so. Aber daraus gleich eine so einseitige Betrachtung einer vermeintlich grundsätzlichen Benachteiligung abzuleiten ist schon extrem. Das könnte vermutlich jeder Club für sich so ähnlich aufstellen. Auch mir fallen da einige krasse Benachteiligungen des BVB ein. Erwähnt sei da nur das nicht gegebene Führungstor im DFB-Pokal-Finale gegen die Bayern vor ein paar Jahren…

Robin, Hasenhüttl wird wohl nicht umsonst auch "Alpen-Klopp" genannt, weil er ähnlich leidenschaftlich zu Werke geht. Und wer Klopp auch noch als ziemlich nachtragend kennt (z.B. bei seinem damaligen "Intimfeind" Boris Büchler vom ZDF), der kapiert auch Hasenhüttl – ein bisschen. Dass Hasenhüttl jetzt derart überdreht, obwohl ja eigentlich Jeder in der Liga zumindest ein wenig Mitleid mit Ingolstadt hat, wird ihm aber nicht viel Sympathiepunkte einbringen, dazu ist er dann doch viel weniger "Strahlemann" als Klopp.

Thomas Weigle,
kein Gegner des BVB"; ich nehme das " so zur Kenntnis".

Thomas Weigle, im übrigen sind "Gegner im Fußball", sind "gegnerischen Mannschaften" für mich keine Feinde, folglich setzt ich mit ihnen auch nicht feindschaftlich auseinander.
Verbale Streitigkeiten gehören doch zwischen uns Fans dazu, vor allem zwischen denen des BVB und denen von S04 -und von der SGE-. Und wenn dabei 'mal ausnahmsweise das erträgliche Maß überschritten wird -ich meine jetzt nicht Dich-, dann sagt man das; und damit ist die Sache erledigt.
Ich bin begeisterter Fußballer, ich bin engagierter Fan des BVB, aber..
"Fußball ist n i c h t mein Leben"!

@Walter Stach So wie du das beschreibst, habe ich das bisher auch empfunden, vielleicht habe ich auch ein wenig überreagiert. Was den Gegensatz zwischen BVB und S04 angeht, habe ich zwei Anmerkungen zu machen. In der Saison 78/79 verscheuchte der BVB am 32.Spieltag durch einen Sieg über S04 das Abstiegsgespenst und man versprach den noch bedrohten Schalkern, dass man am letzten Spieltag den DSC Arminia schlagen würde, was dann auch, sogar unter meinen Augen geschah, wobei selbst ein Sieg den DSC nicht unbedingt gerettet hätte. Zum zweiten war Anfang der 80 er, so jedenfalls in DIE GESCHICHTE VON BORUSSIA DORTMUND bei vielen Fans dass Geld knapp geworden, so dass der damalige Zuschauerrückgang auch damit erklärt wurde, dass nicht wenige Fußballfans, BVB und S04 hatten immer ein gemeinsames Heimspielwochenende, es sich nicht mehr leisten konnten, am Freitagabend Im Westfalenstadion und am Samstagtagnachmittag im Parkstadion zu sein!!!!

@#43 Thomas Weigle: Es waren zwar recht seltsame Zeiten Anfang der 80er – Schalke siechte nach dem Bundesligaskandal langsam dahin, bis sie 81 abstiegen, der BvB hatte sich reichlich aus deren Spieler-Konkursmasse bedient (u.A. Abramczyk, Rüssmann, Sobieray, Dörmann, Holz) – und eine "Feindschaft" war auch noch nicht so verinnerlicht wie z.B. viel später beim Wechsel von Jens Lehmann zu uns, aber als damaliger Süd-Stammsteher (ohne "r";-)) hab ich nicht das Gefühl gehabt, das eine Reihe von schwatzgelben Fans permanent "Doppelheimspiele" geguckt hätten. Da war der Makel des "FC Meineid" doch noch zu groß in den Köpfen.

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