Bochums Oberbürgermeisterin lädt GM-Chef ein

Bochums Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) hat den Konzernchef von General Motors, Rick Wagoner, nach Bochum eingeladen. Die Einladung sei gestern am Rande des Besuchs von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) in der GM Zentrale überbracht worden, sagte Scholz im städtischen Hauptausschuß.

Wagoner soll sich nicht nur von dem Engagement der Mitarbeiter im konzerneigenen Opelwerk überzeugen, sondern soll auch einen Eindruck von dem Rückhalt in der Bevölkerung mit nach Detroit nehmen. Ein Termin soll nach einer Zusage des GM-Bosses vereinbart werden. Auch das wissenschaftliche Know-How in der Automobilwirtschaft, die vernetzte Zulieferindustrie und das vielfältige Kulturleben soll Teil des Besuchsprogramms werden.Ob Wagoner die Einladung animmt, ist noch offen. Der Mann versucht gerade 30 Mrd Euro von der amerikanischen Regierung zu bekommen.

Bochums Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) hat den Konzernchef von General Motors, Rick Wagoner, nach Bochum eingeladen. Die Einladung sei gestern am Rande des Besuchs von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) in der GM Zentrale überbracht worden, sagte Scholz im städtischen Hauptausschuß.

Wagoner soll sich nicht nur von dem Engagement der Mitarbeiter im konzerneigenen Opelwerk überzeugen, sondern soll auch einen Eindruck von dem Rückhalt in der Bevölkerung mit nach Detroit nehmen. Ein Termin soll nach einer Zusage des GM-Bosses vereinbart werden. Auch das wissenschaftliche Know-How in der Automobilwirtschaft, die vernetzte Zulieferindustrie und das vielfältige Kulturleben soll Teil des Besuchsprogramms werden.Ob Wagoner die Einladung animmt, ist noch offen. Der Mann versucht gerade 30 Mrd Euro von der amerikanischen Regierung zu bekommen.

3 Kommentare

+++eilmtteilung +++ Nach dem erstaunlichen Deal mit dem Vorstand von Nokia, der die Handyfabrik dauerhaft abgesichert hat, jetzt die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte: OB Scholz überzeugt GM Vorstand. Opel gerettet. +++

Schön wär’s, gelle? Realistisch? Nicht im geringsten.
Wie naiv ist die eigentlich? Oder macht die das nur für ihr Ansehen?

Jens, das nennt man in Fachkreisen symbolische Politik. Wenn sie aber jetzt sagen würde: hey Leute,ganz ehrlich, ich kann da gar nichts dran ändern, ich fahre erst mal in Urlaub. Dann würde die Presse doch genauso über sie herfallen. Also, was sollte sie deiner Ansicht nach tun?

Spiegelfechtereien sind zu unerlassen. Basta.

Du schreibst, dass sie in einer Zwickmühle steckt. Stimmt das wirklich?
Gibt es keine Alternative zu Schwachsinn Reden (oder symbolischer Politik, wie Du es nennst) oder Presseschelte? Wenn man doch nichts tun kann, wäre es da nicht besser, zu schweigen? Ist es tatsächlich nichts, was Sie tun kann?

Muss ich dafür jetzt sagen, was getan werden sollte? Echt Arnold, das ist ja ein Totschlagargument! Ich rufe hier “Der Kaiser hat ja keine Kleider” und Du konterst mit: “Er hatte sonst nichts anzuziehen. Schneider doch bessere”.

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