Bochum: Gräfingholt gegen Scholz

Nun hat auch die CDU-Bochum einen OB-Kandidaten: Ihr Fraktionsvorsitzender Lothar Gräfingholt versucht es noch einmal gegen Amtsinhaberin Ottilie Scholz

Lothar Gräfingholt. Foto: CDU-Bochum

2004 war Gräfingholt schon einmal gegen die heutige Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz angetreten. Scholz, damals noch eher unbekannt, schlug Gräfingholt in der Stichwahl mit 60,8 zu  39,2 Prozent. Heute sieht die Situation für Gräfingholt weniger günstig aus: Scholz ist in Bochum bis weit hinein in Unionskreise beliebt und eine ausgesprochen populäre Oberbürgermeisterin. Selbst innerhalb der Union ist der Glaube an einen Sieg von Gräfingholt deshalb nicht besonders hoch. Im Gegenteil: Es gibt die Sorge, dass sich aus dem CDU-Umfeld sogar eine Pro-Scholz Initiative gründen könnte. Allerdings sollte sich die SPD auch nicht zu sicher sein…

Nun hat auch die CDU-Bochum einen OB-Kandidaten: Ihr Fraktionsvorsitzender Lothar Gräfingholt versucht es noch einmal gegen Amtsinhaberin Ottilie Scholz

Lothar Gräfingholt. Foto: CDU-Bochum

2004 war Gräfingholt schon einmal gegen die heutige Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz angetreten. Scholz, damals noch eher unbekannt, schlug Gräfingholt in der Stichwahl mit 60,8 zu  39,2 Prozent. Heute sieht die Situation für Gräfingholt weniger günstig aus: Scholz ist in Bochum bis weit hinein in Unionskreise beliebt und eine ausgesprochen populäre Oberbürgermeisterin. Selbst innerhalb der Union ist der Glaube an einen Sieg von Gräfingholt deshalb nicht besonders hoch. Im Gegenteil: Es gibt die Sorge, dass sich aus dem CDU-Umfeld sogar eine Pro-Scholz Initiative gründen könnte. Allerdings sollte sich die SPD auch nicht zu sicher sein: Wolfgang Reiniger und Oliver Wittke galten auch als schwache Kandidaten – bis sie in Essen und Gelsenkirchen die Wahlen gewannen.

3 Kommentare

Es ist nicht auszuschliessen, dass die Bochumer SPD nach der Kommunalwahl 2009 dem rührigen CDU-Vorsitzenden Klaus Franz die Ehrenmitgliedschaft anträgt.

Mit einen völlig uncharismatischen und bereits einmal grandios gescheiterten Kandidaten gegen die Amtsinhaberin anzutreten setzt nicht nur Fahrlässigkeit, sondern Vorsatz voraus.

Dabei stünden die Chancen nicht schlecht, die seit 60 Jahren vor sich hinfilzende SPD abzulösen.

Man könnte den Eindruck haben, Franz will garnicht gewinnen:

1.) Die CDU hat in weiten Teilen dem dollen Cross Border Leasing-Geschäft zugestimmt
2.) Auch die CDU Bochum will das völlig unsinnige und überflüssige Konzerthaus errichten
3.) Es gab zwei andere Kandidaten, die Franz erfolgreich verhindern konnte

Dabei hätte Bochum den Wechsel gerade jetzt nötig, um die selbstgerechte Herrschaft der Herren Fleskes und Co. und den Filz in Bochum zu beenden.

Doch auch die CDU filzt kräftig mit und es wundert kaum, dass die Alten- und Rentnergemeinschaft aus CDU-Ratsmitgliedern lieber im eigene Saft schmort.
Mit Ratsherren und Damen, die auf Grund ihrer Volksschulbildung nicht einmal das Deckblatt des englisch-sprachigen CBL-Vertrages im Original gelesen oder gesehen haben… werden wohl noch viele weitere unsinnige Ratsentscheidungen mitgetragen werden …

Frech ist allerdings, das Thema Cross Border Leasing zum Wahlkampfthema machen zu wollen, wenn die eigenen Ratsmitglieder der Sch… zugestimmt haben.

Vielleicht auch so ein wahltaktisches Manöver, um die nächste Kommunalwahl zu gewinnen???

Nachtrag: Wittke war auch ein schwacher Kandidat, aber Gräfingholt toppt ihn noch um Längen

Vielleicht will Franz auch im Hintergrund, als Strippenzieher in einer CDU/SPD-Koalition so etwas wie die II. graue Eminenz von Bochum werden… und Ottilie als representaiven Popanz beibehalten

Ob ihm sein Ansinnen gelingen wird ???

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