Bochum: Der VfL bezieht Stellung zu Verbeek-Aussagen in Richtung ‘Bild’-Zeitung

Gestern Nachmittag sorgten Aussagen des Bochumer Trainers Gertjan Verbeek für Schlagzeilen. Er hatte auf einer Pressekonferenz Journalisten der ‘Bild’-Zeitung heftig beschimpft und persönlich beleidigt, warf Ihnen unrichtige Berichterstattung vor und kritisierte die Bildzeitung grundsätzlich mit sehr drastischen Worten.

In den sozialen Netzwerken erntete der Coach dafür viel Zustimmung und seine Aussagen zogen entsprechend weite Kreise. Heute Vormittag nun erreichte uns eine offizielle Stellungnahme des VfL Bochum zur Sache:

“Die Pressekonferenz vor dem Spiel des VfL bei Arminia Bielefeld hat hohe
Wellen geschlagen. Hierzu stellt der Vorstand des VfL Bochum 1848 fest:
„Fußball lebt von Emotionen, die manchmal in Aussagen gipfeln, die zwar
Anklang und Nachhall finden, zuweilen in der Tonalität aber daneben liegen.
Auf der gestrigen Pressekonferenz sind solche Äußerungen gefallen. Wir haben
mit unserem Cheftrainer Gertjan Verbeek darüber im Laufe des Tages noch
gesprochen und er hat eingeräumt, dass die verwendeten Kraftausdrücke
sicher nicht die richtige Wortwahl waren. Auch wollte er niemand persönlich
beleidigen. Dafür entschuldigt er sich. Die Kernaussagen bleiben davon aber
unberührt und in dieser Sache hat Gertjan Verbeek unserer Meinung nach
vollkommen Recht‘‘, so Christian Hochstätter und Wilken Engelbracht.”

2 Kommentare

Genau davon und nur davon lebt die Bild: Von der Emotionalisierung. Dafür lügt sie notfalls auch, bzw. lässt sie porfessionell lügen. Wers mag und braucht, der kauft/liest sie. Wers nicht mag und nicht braucht informiert sich woanders. Im Fussball geht das allerdings nicht, denn der lebt selber von der Emotionalisierung. Fussball und Bild passen deswegen auch dann prima zusammen, wenn sie sich gegenseitig verbal an die Gurgel gehen. Pack schlägt sich, Pack veträgt sich. 🙂

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