Aufmärsche türkischer Nationalisten in Dortmund und Köln

Türkische Nationalisten am 26. März in Duisburg Hochfeld (Foto Sebastian Weiermann)

Bundesweit wollen heute türkische Nationalisten und Rechtsradikale für die Politik der AKP auf die Straße gehen. Im Ruhrgebiet trifft es Dortmund, aber die größte Demo ist in Köln geplant. Mit dem Twitter-Hashtag #koeln1004 sind auch einige Ruhrbarone rund um den Dom unterwegs.

Bei Aufmärschen türkischer Nationalisten kam es bereits vor zwei Wochen in Duisburg zu Ausschreitungen. Rechtsradikale Rocker griffen in Hochfeld Gegendemonstranten und ein kurdisches Geschäft an. Auch in Köln stehen die Kuttenträger vom Turan e.V. auf der Unterstützerliste. Außerdem werden Nationalisten und AKP-Anhänger sowie rechtsradikale Graue Wölfe erwartet. Deutschen Medien wird die Demonstration als “Friedensmarsch” verkauft – das türkische Motto klingt anders: “Alles für das Vaterland – Märtyrer sterben nicht”.

Der Aufzug der Nationalisten sammelt sich ab 15 Uhr auf dem Ebertplatz und zieht nach 16 Uhr über die Turiner Straße zum Roncalliplatz, wo bis 18 Uhr eine Abschlusskundgebung angemeldet ist. Im nördlichen Bereich des HBF-Vorplatzes ist ab 15 Uhr eine Gegenkundgebung angemeldet. Kurdische Verbände, Antifagruppen und der Koordinierungsrat gegen Antisemitismus rufen zu Protesten auf. Für die Polizei könnte es unübersichtlich werden: Neben dem Marsch der voraussichtlich 5000 Nationalisten findet auch ein Fanmarsch zum Derby des FC statt.

12 Kommentare

Ergänzung aus Frankfurt:

Hier waren es etwa 300 Personen. Gemischte Fahnen, türkische und wenige deutsche Plakate. Viele Teilnehmer hatte sich die türkische Fahne wie einen Umhang umgebunden. Eine Fahne von den Grauen Wölfen, getragen von einer jungen Frau ohne Kopftuch in "westlicher" Kleidung. Mehrheitlich Männer, optisch von Halbwelt bis Akademiker. Auf Zuruf von der Gegendemo, die vielleicht 400 Personen umfasste verschiedener linker und linksextremer Gruppierungen, brandete ein Teil der Besucher der AYTK-Demo immer zu diesen Personen hin. Vergeblich versuchte der Veranstalter mehrfach die Menge verbal zurückzuhalten. Erst die Polizei stoppte den Vormarsch und konnte jeweils ein Zusammentreffen verhindern. Dabei und beim Spielen von Lieder zeigten etwa 15 – 20 % den Wolfsgruß. Die Gegendemonstranten wären gerne durchgebrochen. man war teilweise vermummt. Es gab einzelne, die Bengalos zündeten.

Ich war nach der Demo recht froh. Weil es dank eines guten Aufgebots, beherzten Vorrückens, zweier Kurzzeit-Einkesselungen und dem Zeigen eines Wasserwerfers friedlich blieb, da es unter Kontrolle gebracht wurde.

Vor allem aber, weil die Frankfurter türkischen Mitbürger NICHT an dieser Demo teilnahmen.

Ergänzung aus Frankfurt bzw. Richtigstellung:

Hier waren es etwa 150 Personen. Gemischte türkische Fahnen von Grauen Wölfen ( CcC) bis zur CHP, türkische und wenige deutsche Plakate. Für diese Plakate gab es vorher Anleitung in diversen Gruppen. Wie üblich hatten etliche Teilnehmer die türkische Fahne als Umhang umgebunden, ähnlich war es auch 1 1/2 Jahre vorher bei Anti-Israeldemos.
Bei einer Fahne der Grauen Wölfen, getragen von einer Frau aus Rüsselsheim, die u.a. bei einer Demo gegen Israel dabei war und auch versucht hatte bei NoFragida Fuß zu fassen. Graue Wölfe sind i.d.R. westlich gekleidet und oftmals in Parteien als Integrationsbeauftragte!

Die Gegendemo, die aus 800 Personen bestand, u.a. aus dem Jugendverband der Aleviten, der kurdischen Jugend, die türkischen ArbeitnehmerINnnen e.V., YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan, Ciwanen Azad, Tatort Kurdistan und antifaschistischen Gruppen war vor der Katharinenkirche. Zu der türkischen Demo wurde keiner durchgelassen, der irgendwie als Antifa oder Kurden zu identifizieren war und man musste schon einen ziemlichen Umweg machen. Dort war es komplett ruhig, außer dass die Ordner während unserer Anwesenheit einem älteren Ehepaar zu erklären versuchte, was man auch außerhalb der Demonstration nicht sagen dürfe. Die Polizei hat dem Ordner dann erklärt, was er darf bzw. was nicht!

Da die türkischen Faschisten aufgrund der geringen Teilnehmerzahl den Weg und die Abschlusskundgebung abgesagt hatten, wurde von einer anderen Person eine spontane Marsch- Demo angemeldet. Die Aussage trifft also nicht zu, dass der Veranstalter, d.h. es gab einen für die Veranstaltung an der Katharinenkirche und einen für die Marschdemo, vergeblich versuchte verbal die Menge zurückzuhalten. Wir waren in der ersten Reihe!!!!!

Ein Zusammentreffen fand nicht statt, da keiner von der türkischen Gegenseite vorhanden war und so wurde die Zeil einmal hoch und runter marschiert, begleitet von der Polizei.

Wo Bengalos gezündet wurden oder Leute vermummt waren, wäre die Frage. Wer dort war dürfte keine gesehen haben. Aber dafür musste man auch dabei sein.

Eingekesselt dürfte nun etwas anderes sein, wenn man allerdings noch nie auf einer Demo gegen Nazis war, dann dürfte dies wohl so erscheinen, wo waren Wasserwerfer, ist damit jemand gemeint, der Wasser wirft???

Es gab auch etliche Frankfurter, die als Graue Wölfe oder Wölfinnen bekannt sind.

Zunächst danke für die Ergänzung, aber:

300 bei der türkisch-faschistischen Demo ist die Schätzung auch der Polizei. Diese Schätzung ist am oberen Rand, aber deckt sich mit meiner Schätzung zum maximal besuchten Zeitpunkt.
Zu welchem Zeitpunkt sind es 800 bei der Gegendemo gewesen? Es hatten sich auch linksextreme Gruppen angekündigt. Das “vergeblich versuchte zurückzuhalten” bezog sich auf die Hauptdemo. Die Demonstranten leisteten diesem Veranstalter mehrfach keine Folge, sondern wollten in Richtung der Gegendemonstranten. Das ist doch genau so mehrfach passiert, was soll das? Das haben Sie nicht mitbekommen, weil Sie woanders standen. Die verschiedenen Orte sind räumlich und in nicht einsehbarer Weise getrennt. Es gab gestern ja mehr als eine “erste Reihe”, das müsste man also spezifizieren.

Der Bengalo, den ich sah wurde an der Kreuzung Biebergasse und Börsenstraße gegen 17:30 Uhr gezündet. Zum gleichen Zeitpunkt stand der Wasserwerfer an der Ecke Goetheplatz und Roßmarkt. Dort waren auch die beiden kleinen Einkesselungen. Wer den Wasserwerfer nicht sah, hat dann auch das nicht mitgekriegt, weil er wohl woanders war.

[Aus dem Umstand, das selber nicht mitbekommen zu haben (was angesichts der räumlichen Verhältnisse völlig erklärbar ist) nun abzuleiten, ich sei nicht anwesend gewesen, ist einigermaßen bizarr. Vielleicht lassen Sie mal Ihre Unterstellungen, ich verstehe Ihren Grund für solche Unterstellung nicht im mindesten. Was soll der feindselige und herablassende Ton? Was soll die unterstellende Aussage, ich sei “noch nie auf einer Demo gegen Nazis” (was nicht stimmt) gewesen? Ich kann mir dieses persönliche Angehen nicht erklären. Was soll dieses?]

Sieht so aus, als ob Sie an anderen Ecken waren, wo Sie weder Bengalo noch Wasserwerfer sahen. Ich war die ganze Zeit auf dem Roßmarkt und konnte diesen Bereich und bis hin zur Biebergasse überschauen. Und nun?

Gerade gesehen, hier ist ein Bengalo sogar im Bild, da stand der Fotograf aber günstig:

http://hessenschau.de/gesellschaft/polizei-verhindert-eskalation-zwischen-demonstranten,demo-108.html

#4
Es war keine Ergänzung, sondern Korrektur Ihres Eintrages!

["… aber deckt sich mit meiner Schätzung zum maximal besuchten Zeitpunkt…"]
Was verstehen Sie unter maximal besuchten Zeitpunkt?

["…Zu welchem Zeitpunkt sind es 800 bei der Gegendemo gewesen?.."]
Ca. 16.00 h, Sie sagten doch, dass Sie da waren. Ob dies jetzt "maximal" oder "minimal" war, darauf lege ich mich mal nicht fest.

["…Es hatten sich auch linksextreme Gruppen angekündigt…."]
Was verstehen Sie unter linksextrem? Welche angekündigte Gruppe ist dies nach Ihrer Auffassung?

In Ihrem Eintrag #1 hatten Sie geschrieben ["… Auf Zuruf von der Gegendemo, die vielleicht 400 Personen umfasste verschiedener linker und linksextremer Gruppierungen, .."] damit suggerieren Sie, dass die Gegendemo nur diese beiden Gruppierungen umfasste. ["… brandete ein Teil der Demo immer zu diesen Personen hin. .."] immer wieder, dann schreiben Sie ["…Die Demonstranten leisteten diesem Veranstalter mehrfach keine Folge, sondern wollten in Richtung der Gegendemonstranten. Das ist doch genau so mehrfach passiert,.."]
Es ist wohl ein Unterschied, was man will und was man macht, oder? Fakt ist, Ihre Darstellung stimmt so nicht!

Nun einmal zum ["…vergeblich versuchte zurückzuhalten“ bezog sich auf die Hauptdemo…."].
Wir waren 3 Leute, die auf der Hauptdemo der Kurden waren, eine andere gab es auch nicht, am Anschluss wurde eine spontane Marschdemo angemeldet. Da wir immer wieder zur Gegenseite auf den Roßmarkt sind, was wie beschrieben aufwendig war, da alles mit Polizeiketten und Absperrgitter gesichert war. Dort fand die Veranstaltung auch erst um 16.00 h mangels Teilnehmerzahl statt.
Es waren einige Autonome, die versuchten auf die Veranstaltung der türkischen Demo zu gelangen und bis zu der Absperrung zu gelangen. Sie haben dies mehrfach mitbekommen, auch wo der Wasserwerfer stand, der uns nicht auffiel, da sich dieser hinter der Katharinenkirche befand. Was soll das? Wir standen und gingen immer wieder hin und Sie waren wohl überall, gleichzeitig, was ist denn das?

In #1 hatten Sie noch geschrieben ["… dem Zeigen eines Wasserwerfers .."], uns ist dieser deshalb nicht aufgefallen, da er hinter der Katharinenkirche stand und weder gezeigt wurde, es gab auch keine Rundgang für Demobesucher noch wurde dieser eingesetzt, auch nicht zum "Zeigen"!
Da haben wir wohl einen Höhepunkt verpasst!

["… Die verschiedenen Orte sind räumlich und in nicht einsehbarer Weise getrennt. Es gab gestern ja mehr als eine „erste Reihe“, das müsste man also spezifizieren…]
Das hatte ich, es war bei dem spontan angemeldeten Demomarsch (siehe #2).

["…Der Bengalo, den ich sah wurde an der Kreuzung Bibergasse und Börsenstraße gegen 17:30 Uhr gezündet. Zum gleichen Zeitpunkt stand der Wasserwerfer an der Ecke Goetheplatz und Roßmarkt. Dort waren auch die beiden kleinen Einkesselungen…"]
Um 17.30 h war die Marschdemonstration vom Veranstalter für beendet erklärt worden, so verkündete es auch die Polizei. Ob der Wasserwerfer dann zum Roßmarkt bewegt wurde, entzieht sich unserer Kenntnis, macht auch wenig Sinn, zu dem Zeitpunkt war da niemand mehr. Aber sicher waren Sie an der Kreuzung Bibergasse und Roßmarkt, zeitgleich!
Der "Bengalo" ist dementsprechend nach der Demo und dem Demomarsch erfolgt und nicht wie Sie unter #1 schrieben ["… Die Gegendemonstranten wären gerne durchgebrochen. man war teilweise vermummt. Es gab einzelne, die Bengalos zündeten…" ]
Wäre dies passiert, hätte die Polizei die Demo für beendet erklärt und sicher einen Hinderungsgrund gehabt die spontane Marschdemo zu verbieten. Auf Ihrem Link erkennt man auch, dies war nicht bei der Demo an der Katharinenkirche.

Was Sie mit persönlichem Angehen meinen, entzieht sich meinen Kenntnissen. Es geht darum, dass Sie Sachen behaupten, die nicht stattgefunden haben, die Kurdendemo als "linksextreme Randaldemo" darzustellen und etwas Aufbauschen, was so nicht stattgefunden hat.
Die Ruhrbarone waren schon auf einige Nazidemos und wenn links auf rechts trifft, dann ist dies i.d.R. kein Austausch von philosophischen Floskeln. Ähnlich verhält es sich bei den Kurden, die mit ihren Organisationen teilgenommen haben; auch hier treffen linke Ideale auf rechtes, konservativ-islamisches Gedankengut.
Bei dem was u.a. in der Türkei gerade mit der kurdischen Bevölkerung passiert, muss man sogar Respekt haben, dass junge emotionale Menschen sich überwiegend zivil und freundlich verhalten haben. Besonders in Anbetracht, dass die Demonstration der türkischen Faschisten ein Hohn, reine Provokation und auch "halbstaatlich" organisiert war.

Dies kann man mögen oder auch nicht, je nach persönlicher Einstellung sympathisiert man eher mit links oder rechts, nur sollte man bei der Wahrheit bleiben!

Pluralis majestatis? Die diversen Strohmänner können Sie mal stecken lassen.
Ich habe die Kurden-Demo nicht als Randale-Demo bezeichnet.
Bei einem Aufruf, der zunächst vorlag

https://www.facebook.com/events/826026197530701/?active_tab=posts

waren verschiedene linksextreme Gruppen dabei, u.a. verschiedene anonym agierende kleinere Gruppen.
Leider wurde ich dann geblockt nach Nachfrage wegen dieser Mitveranstalter.
Einen Screenshot habe ich nicht.
Der Aufruf wurde danach verändert.
Eine der Anmelderinnen ist namentlich bekannt.

Wenn ein Bengalo gezündet wurde, wurde er gezündet.
Um 17:30 Uhr stand eine Gruppe an der beschriebenen Stelle.

Wenn Sie was nicht gesehen haben, ist es verwegen zu behaupten, es sei nicht passiert, wenn Sie nicht am gleichen Ort zur gleichen Zeit waren.
Ich habe nicht die Zeit, um nun jede Ihrer Behauptungen meinerseits nachzuprüfen, denn ich war gegen 15 Uhr an der Katharinenkirche und danach am Roßmarkt, wie schon gesagt. Ich habe dazu auch keine Lust und sehe keinen Anlass. Die Katharinenkirche ist vom Roßmarkt aus nicht einsehbar, dazu müsste man eigentlich runter vom Platz. Ich blieb dort vor Ort und habe die Abläufe dort verfolgt. Wenn Sie woanders waren, ist das doch ok, ergänzt sich das. Aber bitte nicht behaupten, was wo NICHT passiert ist, auch wenn Sie es persönlich nicht mitkriegten. Vielleicht warten Sie aber einfach mal auf die Hessenschau heute. Wenn ein Bericht über die Demo kommt, ist der "nicht vorhandene" Wasserwerfer sicher im Bild und auch eine vorbeiziehende Demo, die abgeschottet wurde gegen die restlichen Besuchern der AYTK-Demo, so dass sie tangential vorbeilaufen konnten am Roßmarktn. Dort wurden zwei Gruppen eben dieser restlichen Besucher eingekreist und daran gehindert, sich weiter zu bewegen. Aber das war halt am Roßmarkt.

Ansonsten lasse ich es jetzt gut sein. Ich habe nicht vor, tagelang über dieses eine Ereignis ohne weiteren Kontext zu diskutieren, und auch nicht, ob und welche Dinge ich persönlich gesehen habe. Ich spreche Ihnen Ihre Wahrnehmungen nicht ab und verbitte mir, dass Sie das bei meinen tun.

Wer mehr wissen möchte, schaue heute abend die Hessenschau. Die Kollegen sind zwar nicht wie Jesus überall präsent gewesen, aber sollten relevante Dinge doch ins Bild bekommen haben. Wer es ganz genau wissen will, kann bei der Polizei nachfragen, ob und wann wo Wasserwerfer eingesetzt waren etc. pp.

Wie immer bei solchen Gelegenheiten, merke ich auch jetzt an:

1.
Über Inhalte und Ziele, über Motive, über Urheberschaften, über die direkten oder die indirekten Initiatoren von Demonstrationen und Gegendemonstrationen kann in einer freien und pluralistischen Gesellschaft diskutiert werden. Und da die Meinungsfreiheit, die Meinungsäußerungs- und die Meinungsverbreitungsfreiheit in Deutschland zu den hochrangien Rechtsgütern zählen, ist jedem Versuch, sie in Frage zu stellen, zu widersprechen. Das gilt eben auch dann, wenn " die" Kurden -oder kurdisch stämmige deutsche Staatsangehörige- oder wenn "die Türken" -oder türkisch stämmige deutsche Staatsangehörige-von ihrem Meinungsäußerungsrecht, von ihrem Meinungsverbreitungsrecht Gebrauch machen. Das gilt nicht auch dann, wenn diese Meinungsäußerungen der jeweiligen Gegenseite ganz und gar nicht passen oder wenn sie auf offenkundige Ablehnung in der deutschen Mehrheitsgesellschaft stoßen, sondern gerade dann und gerade deshalb.
Triviale Erkenntnisse? Leider habe ich hinreichend Anlässe, nicht -nicht mehr- von einer diebezüglichen Trivialität ausgehen zu können.
2.
Gleiches glt für die triviale Festsellung, daß das Ob, das Wie, das Wann von Demonstrationen ausschließlich seitens der zuständigen Polizei- und Ordnungsbehörden zu beurteilen ist nach geltendem Recht -dem Landespolizeigesetz, der Landes-Ordnungsbehördengesetz, dem Versammlungsgesetz, dem StGB und nicht danach, wer da demonstriert und nicht danach, ob Inhalte und Ziele der Demonstranten von der deutschen Mehrheitsgesellschaft mißbilligt werden, ob sie mit den politischen Zielen der Bundesregierung kompatibel sind, ob sie einer ausländischen Regierung passen oder nicht, ob sie dem einen oder dem anderen, der einen oder der anderen gesellschaftlich relevanten Gruppe oder Partei gefallen oder nicht.

Ich habe völlig unzureichende Kenntnisse über die präventive und/oder repressive Arbeit der zuständigen Polizeibehörden/Ordnungsbehörden in den hier diskutierten Fällen, so daß ich nicht berechtigt bin, darüber zu diskutieren, ob die zuständigen Behörden hier in ihrem Tun/in ihrem Unterlassen vor, während und nach den Demonstrationen pflichtgemäß oder pflichtwidrig dem geltenden Recht gemäß gehandelt haben.

Ich gehe davon aus, daß die zuständigen Bürger-/Volksvertreter und die Medien dem nachgehen werden, wenn sie meinen sollten, für ein diesbezüglches kritisches Hinterfragen hinreichend Anlass zu haben.

PS
Ich schließe nicht aus, daß es nicht nur vielen sog. "deutschstämmigen" Mitbürgern an der notwenidgen (Er-)Kenntnis über Meinungsfreiheit, Meinungsäußerungsfreiheit mangelt, besonders mit Blick auf die Meinung Anderer, die man ganz und gar nicht teilt, die man vehement ablehnt und bekämpft, sondern daß es daran auch bei so manchem kurdisch oder türkisch stämmigen Mitbürgen mangelt könnte. Und gerade dann und gerade deshalb ist der Staat gefordert, sind Polizei- und Ordnungsbehörden gefordert, geltendes Recht durchzusetzen, rechtswidriges Tun zu verhindern und/ oder zu sanktionieren, und zwar "ohne Wenn und Aber".

Liebe Ruhrbarone,
irgend wie konnte mein o.a.Beitrag unter dem Pseudonym YA erscheine. Ich weiß nicht, was ich da falsch gemacht habe.
Ich habe weder jetzt noch in Zukunft die Absicht, nicht mehr unter meinem "Klarnamen" meine Beiträge zu veröffentlichen, sondern unter dem Pseudonym YA.

Habe es gerade geändert, Walter! Offenbar hattest Du schlicht versehentlich irgendwie ‚YA‘ beim Namen eingegeben…

#5:
" auch hier treffen linke Ideale auf rechtes, konservativ-islamisches Gedankengut."
Also Kurde=links=gut? Oder links=gut, auch wenn Kurde?
Geht es vielleicht noch ein wenig platter?

#6
[…“Pluralis majestatis?..“] Nein, ich schrieb, dass wir insgesamt 3 Leute waren, die hier mitlesen und eben auch mehr als verwundert sind über Ihre Schilderungen. Jeder kann auch einen identischen Eintrag machen oder Sie lesen einfach genauer.

Bitte einfach auch da noch einmal genau lesen, Sie haben natürlich nicht geschrieben und dies habe ich auch nicht behauptet, dass Sie die Demo als Randale-Demo bezeichnet haben. Dies muss man auch nicht so offensichtlich betiteln, sondern mit Attributen wie linksextrem, etc. umschreiben.

Den Aufruf kenne ich, da wurde auch nichts verändert […“ https://www.facebook.com/events/826026197530701/?active_tab=posts
waren verschiedene linksextreme Gruppen dabei, u.a. verschiedene anonym agierende kleinere Gruppen….“], dort wurde auch nichts verändert.

[…“Leider wurde ich dann geblockt nach Nachfrage wegen dieser Mitveranstalter…“], Sie wurden geblockt wegen einer (?) Nachfrage, sondern wegen Ihrer Aussage „ George Heisler“: Fake-Profil?“ . Genau aus diesem Grund sind Sie geflogen, die Gruppen, die aufgeführt wurden, waren von Anfang an dabei, nichts wurde verändert.
Einen Screenshot habe ich, der genau dies belegen kann. Meine Frage in #2 bezog sich nämlich darauf, es ist mehr als naiv eine solche Veranstaltung mit seinem Klarprofil anzulegen. Die Bedrohungen, die von rechten Gruppierungen ausgehen sind Ihnen wohl entgangen oder warum solch eine „qualifizierte“ Fragestellung in Form einer Ellipse?
Wenn die Anmelderin bekannt ist, warum dann die Frage? Rein rhetorisch und dies bei Ihrer begrenzten Zeit?
Ansonsten erübrigt sich der Rest bei solchen Aussagen […“Wenn ein Bengalo gezündet wurde, wurde er gezündet…“ ]

Wenn Sie schon so vollmundig mit der Unterstellung [….“ Pluralis Majestatis „…] anfangen, dann nicht wie es beliebig ist und zum Nebelkerzen mich als Einzelperson nehmen.
Belegen müssen Sie nichts, es ist auch so unglaubwürdig, widersprüchlich und mit dem Sperren auf der Eventseite schlichtweg gelogen.

Unter Ihrem Link sieht man weder einen Wasserwerfer, noch Bengalos, die Agressivität der türkischen DemoteilnehmerInnen. Ferner noch ein Bild der Antifa United Frankfurt, gut zu erkennen, dass diese nicht auf der Demo war.

Ich habe auch keine Zeit mir Märchen anzuhören, wenn ich Zeit habe, gehe ich Demos und muss dann keine Märchen erzählen!
Zusammengefasst sind Ihre Darstellungen ein zusammengesetzes Gitter aus Paradoxa!

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<strong>Graue-Wölfe-Gast Frank Boss: "Hanebüchen. Ich habe im Wahlkampf auf Einladung den Türkischen Kulturverein besucht."</strong>

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Das Landesamt für Verfassungsschutz Hessen rechnet neben der Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF) und der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V. (ATIB) insbesondere auch den ATB dem türkischen Nationalismus der Grauen Wölfe zu, in deren Vereine die Ideologie der Grauen Wölfe gepflegt und vermittelt wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_t%C3%BCrkischen_Kulturvereine_in_Europa

Die Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (türkisch Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu, ADÜTDF; kurz auch Türk Federasyon, deutsch „Türkische Föderation“)

https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland

Almanya Türk Federasyon Mönchengladbach Kültür Şöleni. By BOZKURTLAR ÜLKÜCÜLER BURAYA

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.715968675093229.1073741859.245354058821362&amp;type=3

'Mönchengladbach Ülkü Ocagi'. 'Mönchengladbach Türk Kültür Dernegi Erzbergerstr.

[ Mönchengladbach Türk Kültür Dernegi‘nin = Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein Mönchengladbach, Erzbergerstraße, = der ADÜTDF-Ortsverein = Graue Wölfe ]

Von TURAN TV ·

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.576365565869214.1073741951.117835988388843&type=3

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Aile ve Cocuk etkinligi 07.12.2013
Von TURAN TV ·

Mönchengladbach Türk Kültür Dernegi‘nin [das bedeutet: Gemeinnütziger Türkischer Kulturverein Mönchengladbach, Erzbergerstraße, = der ADÜTDF-Ortsverein] her sene geleneksel hale getirdigi Cocuk etkinligine bu defada sehrimizin bir cok Ailesi cocuklariyla katilmistir! Bunun yani sira SPD Milletvekili [SPD-Bundestagsabgeordnete] sn Gülistan [Gülistan YÜKSEL zu Gast bei den Grauen Wölfen] hanimla beraber Yabancilar Meclis üyesi [Integrationsratsmitglied] sn Mehmet Gümüs [unser Grauer Wolf im Mönchengladbacher Integrationsrat] de etkinlige istirak etmistir. Bu güzel calismalarindan dolayi Münchengladbach Türk Kültür dernegini tebrik eder diger calismalarinda da basarilar dileriz.

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.224855384353569.1073741913.117835988388843&type=3

Cuma Namazi-Mönchengladbach Ülkü Ocagi-19.04.2013

Mönchengladbach Ülkü Ocagi – Türkischer Kulturverein Mönchengladbach und Umgebung, Graue-Wölfe-Gast Gülistan Yüksel:

https://www.facebook.com/117835988388843/photos/a.224855384353569.1073741913.117835988388843/224855751020199/?type=3&theater

[ Piraten gegen Rechtsextremismus – Landesverband Bayern ]

<strong>http://bayernpiratengegenrechts.blogspot.de/2012/08/fachtagung-graue-wolfe-in-bayern.html</strong&gt;

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[ Türkischer Kulturverein, Erzbergerstr. ]

Bei den Falken und der SPD hat dies für erhebliche Irritationen gesorgt. "Die CDU muss ihr Verhältnis zu radikalen Gruppierungen und Sympathisanten endlich klären", fordert SPD-Ratsherr Oliver Büschgens. Drastischer reagiert SPD-Vize Winfried Kroll: "Dass sich CDU-Politiker bei Sympathisanten der ,Grauen Wölfe' blicken lassen und sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, sie seien mit Extremisten auf Tuchfühlung gegangen, ist für mich unerträglich." Boss [CDU; Graue-Wölfe-Gast] selbst zeigt sich "fassungslos", dass er in die Nähe von "Grauen Wölfen" gerückt wird: "Hanebüchen. Ich habe im Wahlkampf auf Einladung den Türkischen Kulturverein besucht."

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/frank-boss-und-der-graue-wolf-aid-1.7036996

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26. August 2017 von Oliver Büschgens

<strong>Kontakt zu Grauen Wölfen in Mönchengladbach – CDU muss sich erklären</strong>

[…] Auf den mit dem Artikel verlinkten Bildern sind Symbole der „Grauen Wölfe“ und eine Flagge der „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland“ zu erkennen. Dort ist der „Türkische Kulturverein“ Mitglied. Die Föderation ist, laut Verfassungsschutz, der größte Dachverband der „Ülkücü-Bewegung“. Laut Verfassungsschutzbericht NRW 2015 stehen innerhalb der Ülkücü-Bewegung „je nach Ausrichtung der jeweiligen Gruppierung islamische, ultranationalistische oder rassistische Inhalte im Vordergrund.“ Der „Türkische Kulturverein“ gehört dem Mönchengladbacher TDIV an. Der [ Türkisch-Deutscher Integrationsverbund (TDIV, Türk Alman Uyum Birliği) ] stellt zurzeit den Vorsitzenden des Mönchengladbacher Integrationsrates. […]

https://oliverbueschgens.wordpress.com/2017/08/26/kontakt-zu-grauen-woelfen-in-moenchengladbach-cdu-muss-sich-erklaeren/

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Stadt Mönchengladbach
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