Auch in Münster und Recklinghausen: Braune Bonbons schmecken nicht!

Screenshot der öffentlich zugänglichen Seite osalla
Screenshot der öffentlich zugänglichen Seite osalla

Detlef Hartmann ist ein bundesweit vernetzter Neonazi und Süßwaren-Hersteller und Vertreiber.  Der Name seiner Firma: Osella. Nach Angaben des Antifa-Bündnis Witten . kandidierte Hartmann nicht nur für die NPD bei der Bundestagswahl 2009 sondern stellte darüber hinaus den gewaltbereiten „Autonomen Nationalisten“ und Mitgliedern des NPD-Bundesvorstandes im Nachgang des „Nationalen Antikriegtages“ in Dortmund im September 2011 sein Firmengelände zur Verfügung. Dort feierten dann die Neonazis in trauter Eintracht.

Nach Protesten im vergangenen Jahr ist Osella in diesem Jahr nicht mit seinem Bonbonstand auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt vertreten. Er ist ausgewichen, soll nun in Recklinghausen und Münster auf den Weihnachtsmärkten aktiv sein. Doch auch da gilt: Braune Bonbons schmecken nicht.

 

3 Kommentare

Vor einiger Zeit ging rum, der ehemalige NPD-Bundestagskandidat Detlef Hartmann, der sein Firmengelände in der Vergangenheit auch militanten Neonazis für Treffen zur Verfügung gestellt hat, habe die Firma verkauft? Das hatte ich jedenfalls gelesen. Wer kann für Aufklärung sorgen – war die Info gänzlich falsch?

Die Info scheint ja falsch zu sein, wie die Firmenhomepage verrät. Ich dachte, das Problem hätte sich dadurch erledigt. Stattdessen gibt es jetzt in Recklinghausen und Münster “braunen Zucker”?

von der Osella Homepage übernommen:
2015 ist der vorzeitige Ruhestand geplant und Kaufinteressenten können sich gerne melden. Hilfestellung und Einarbeitung von uns ist natürlich selbstverständlich.

anscheinend wurde also noch nicht verkauft. mal sehen, ob herr hartmann wieder so elegant wie im letzten Jahr auf schlechte Presse reagiert, als er es nicht schaffte, sich auch nur ansatzweise glaubhaft zu distanzieren. wird bestimmt nicht einfacher, das ding zu verkaufen.

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