Als Linkensprecher Michalowsky noch für Schwarz-Grün war

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche – diese Weisheit der Neuen Frankfurter Schule trifft auch auf Ralf Michalowsky, den Sprecher der Linkspartei in NRW zu.

Foto: Eva K.

Wie schon im Saarland wird die Linkspartei in NRW sich im kommenden Wahlkampf intensiv um die Grünen kümmern. Ralf Michalowsky, Pressesprecher der Partei mit guten Aussichten, dem kommenden Landtag anzugehören, hat damit schon gleich einmal angefangen. Äusserungen des Grünen Landtagsabgeordneten Reiner Priggen, FDP und Linkspartei in NRW seien extreme Partein, wies Michalowsky in einer Erklärung barsch zurück: "Mir graut davor, im Landtag auf diese Gurkentruppe zu stossen. Sie geben sich ökologisch, blinken links und sind eigentlich nichts weiter als FDP-light. Der offensichtliche personelle Notstand führt dann zu den Priggenschen Eskapaden. Er will davon ablenken, dass: Wer grün wählt, sich schwarz ärgern wird."

Nun ist es nicht ohne Humor, wenn ein Vorstandsmitglied der Linkspartei angesichts der Politisektierer, die wohl über die Landesliste der Linkspartei in den Landtag einziehen werden, die Grüne Landtagsliste als Gurkentruppe bezeichnet. Aber in Punkto Schwarz-Grün muss man Michalowsky ernst nehmen, denn er ist, was die Zusammenarbeit zwischen Grünen und CDU angeht ein Experte. Von 1995 bis  2000 war Ralf Michalowsky Sadtverbandssprecher der Grünen in Gladbeck – und die arbeiteten seit 1994 mit der CDU und der Bürgerliste BIG zusammen.  Elch Ralf scheint bei seinen Angriffen gegen eine mögliche Zusammenarbeit von CDU und Grünen von einem schlechten Gedächtnis zu profitieren.

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche – diese Weisheit der Neuen Frankfurter Schule trifft auch auf Ralf Michalowsky, den Sprecher der Linkspartei in NRW zu.

Foto: Eva K.

Wie schon im Saarland wird die Linkspartei in NRW sich im kommenden Wahlkampf intensiv um die Grünen kümmern. Ralf Michalowsky, Pressesprecher der Partei mit guten Aussichten, dem kommenden Landtag anzugehören, hat damit schon gleich einmal angefangen. Äusserungen des Grünen Landtagsabgeordneten Reiner Priggen, FDP und Linkspartei in NRW seien extreme Partein, wies Michalowsky in einer Erklärung barsch zurück: "Mir graut davor, im Landtag auf diese Gurkentruppe zu stossen. Sie geben sich ökologisch, blinken links und sind eigentlich nichts weiter als FDP-light. Der offensichtliche personelle Notstand führt dann zu den Priggenschen Eskapaden. Er will davon ablenken, dass: Wer grün wählt, sich schwarz ärgern wird."

Nun ist es nicht ohne Humor, wenn ein Vorstandsmitglied der Linkspartei angesichts der Politisektierer, die wohl über die Landesliste der Linkspartei in den Landtag einziehen werden, die Grüne Landtagsliste als Gurkentruppe bezeichnet. Aber in Punkto Schwarz-Grün muss man Michalowsky ernst nehmen, denn er ist, was die Zusammenarbeit zwischen Grünen und CDU angeht ein Experte. Von 1995 bis  2000 war Ralf Michalowsky Sadtverbandssprecher der Grünen in Gladbeck – und die arbeiteten seit 1994 mit der CDU und der Bürgerliste BIG zusammen.  Elch Ralf scheint bei seinen Angriffen gegen eine mögliche Zusammenarbeit von CDU und Grünen von einem schlechten Gedächtnis zu profitieren. Ich erinnere mich noch ganz gut an die Zeit, denn als damaliges Ratsmitglied der Grünen in Gladbeck war ich am Zusammenkommen der Koalition mit CDU und BIG nicht ganz unbeteiligt. 🙂

Mehr zu diesem Thema:

Pragmatiker an die Macht

Schwarz-Grün – wer hats erfunden?

5 Kommentare

Es entspringt wirklich einer gewissen Form von Komik,wenn Michalowsky die GRÜNEN als “Gurkentruppe” bezeichnet. Aber immerhin, der LINKE-Pressesprecher NRW hat sich mal wieder geäussert. Zwar nur auf der eigenen Landesseite, und wie immer in Richtung eigene Partei gewandt.Sieht man sich den Begriff “Gurkentruppe” mal genauer an, so erklärt er sich folgendermassen: “für subjektiv als minderwertig, häßlich einzuschätzende und/oder hinsichtlich des Zusammenhaltes nicht von Dauer seiende Gruppe von Menschen, Personen oder Mannschaft”. Na, wenn Michalowsky sich da mal nicht mit den Parteien vertan hat? Bei seinen parteipolitischen Erfahrungen!Er könnte es sogar noch zum NRW-Gurkenkönig bringen. Und wenn er Glück hat in 30 Arbeitsstunden die Woche bei vollem Lohnausgleich. Herrliche Aussichten für einen Presse-ver-Sprecher!Und übrigens: nix gegen Gurken!

Man muss daran erinnern: Analysen, Bewertungen und sind unabhängig von der Vergangenheit irgendeiner Person wahr oder unwahr, prognostisch richtig oder falsch, normativ akzeptabel oder nicht.
Michalowskis Glaubwürdigkeit zu demontieren, lässt Michalowskis Behauptung unberührt. Jede andere Person könnte dasselbe sagen. Hier also der selbe Satz noch einmal:

“Mir graut davor, im Landtag auf diese Gurkentruppe zu stossen. Sie geben sich ökologisch, blinken links und sind eigentlich nichts weiter als FDP-light. Der offensichtliche personelle Notstand führt dann zu den Priggenschen Eskapaden. Er will davon ablenken, dass: Wer grün wählt, sich schwarz ärgern wird.”

Das Führungspersonal ist die Crux der LINKEN. Staatsangestellte, Funktionäre usw. agieren mit ihren festen Seilschaften und sind es einfach nicht gewohnt mit Gegenstimmen umzugehen. So ist es denn nicht das erste Ziel eine starke Partei aufzubauen, sondern stellt die eigenen Interessen in der Gier nach Mandaten in den Vordergrund.
Aufgabe eines Pressesprechers wäre es die Programmatik seiner Partei der Presse zu erklären und zu verkaufen. Nichts sagende Erklärungen auf einer Partei eigenen Website sind da einfach zu wenig. Da kann ich nicht unangenehme Personen des Saales verweisen, nur weil mir da irgendein Kommentar nicht gelegen kam. Die Presse muss kritisch hinterfragen, dass ist ihre Aufgabe.
Des weiteren der Landesgeschäftsführer ! Es ist seine allererste Aufgabe als neutraler Vermittler zwischen den verschiedenen Strömungen innerhalb einer Partei ein vernünftiges Arbeitsklima zu schaffen und die unterschiedlichen Interessen zu einer einheitlichen Strategie zusammenzuführen. Blocks fährt als Lobbyist seiner sozialistischen Linken in die Kreisverbände und manipuliert diese zu Gunsten seiner Lobby. Da ist es nicht verwunderlich dass diese Partei durch und durch zerstrittenen ist. Dieses Verhalten ist auch von der Basis nicht akzeptiert worden und er wurde sowohl als Kandidat für den Bundestag als auch für den Landtag nicht berücksichtigt. Für einen Landesgeschäftsführer eine Blamage welche aufzeigt, dass er die Bindung zu den Mitgliedern komplett verloren hat, was normal eine Niederlegung aller Posten nach sich ziehen müßte.
Will sich die LINKE auf Dauer auf dem politischen Bankett behaupten, wird sie aber einen demokratischen Umgang mit ihren Mitgliedern erlernen müssen. Denn sollten sich die Altparteien entschließen den Willen des Volkes nach Abschaffung von Hartz und den Rückzug aus Afghanistan nachzukommen, würden sich 90 % aller Mitglieder verflüchtigen und so die PDS auf 1 % der Wählerstimmen zurückführen.

http://www.hlsa.de/DLWAF/wordpress/?p=164

Kommentar verfassen