AGR nimmt alles – PFT-Acker auf den Emscherbruch

 

In wenigen Tagen beginnt eine Kolonne von 1300 LKW über 30 000 Tonnen PFT-verschmutze Erde nach Gelsenkirchen zu fahren. Ins Klo des Ruhrgebiets. In die Zentraldeponie Emscherbruch. Hier soll der belastete Boden endgelagert werden, heißt es bei der AGR. Die Deponie sei dazu sehr gut geeignet, da hier das krebserregende Gift über Drainagen abgeschieden werden könne. Damit hat die AGR sicher recht, und irgendwo muss der Dreck ja auch hin. Nur Eines frage ich mich: War die Kippe nicht eigentlich geschlossen und nur noch als Zwischenlager genehmigt?

Der PFT-belastete Ackerboden stammt aus dem Kreis Soest von einem Feld bei dem Ort Rüthen. Hier war PFT-belasteter Klärschlamm abgekippt worden. Jahrelang hatte das Umweltministerium behauptet, nur ein Acker in Brilon-Scharfenberg sei für die PFT-Belastungen in der Ruhr verantwortlich. Dass dies Unsinn ist, musste der Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) offenbar nun selber einsehen. Schließlich genehmigte sein Haus in Absprache mit der AGR, dass der Dreck aus Rüthen nach Gelsenkirchen gebracht werden darf. Damit ist die Einquellentheorie des Ministeriums de Facto widerlegt.

 

In wenigen Tagen beginnt eine Kolonne von 1300 LKW über 30 000 Tonnen PFT-verschmutze Erde nach Gelsenkirchen zu fahren. Ins Klo des Ruhrgebiets. In die Zentraldeponie Emscherbruch. Hier soll der belastete Boden endgelagert werden, heißt es bei der AGR. Die Deponie sei dazu sehr gut geeignet, da hier das krebserregende Gift über Drainagen abgeschieden werden könne. Damit hat die AGR sicher recht, und irgendwo muss der Dreck ja auch hin. Nur Eines frage ich mich: War die Kippe nicht eigentlich geschlossen und nur noch als Zwischenlager genehmigt?

Der PFT-belastete Ackerboden stammt aus dem Kreis Soest von einem Feld bei dem Ort Rüthen. Hier war PFT-belasteter Klärschlamm abgekippt worden. Jahrelang hatte das Umweltministerium behauptet, nur ein Acker in Brilon-Scharfenberg sei für die PFT-Belastungen in der Ruhr verantwortlich. Dass dies Unsinn ist, musste der Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) offenbar nun selber einsehen. Schließlich genehmigte sein Haus in Absprache mit der AGR, dass der Dreck aus Rüthen nach Gelsenkirchen gebracht werden darf. Damit ist die Einquellentheorie des Ministeriums de Facto widerlegt. Die Sanierung in Rüthen kostet bis zu 2,7 Mio Euro. Bei der PR-Aktion in Brilon-Scharfenberg hat die Sanierung nur wneig mehr als 1 Mio Euro gekostet.

Inzwischen wurde auch ein drittes Feld gefunden, dass aber noch nicht saniert werden soll.  Nach meinen Rcherchen muss es mehrere duzend Felder geben, aus denen PFT in die Ruhr sickert. Zudem sind für die Verseuchung des Flusses auch die Kläranlagen des Ruhrverbandes verantwortlich. Ich habe eine eidesstatloche Versicherung des Laborchefs, aus der hervorgeht, dass der Ruhrverband 50 Prozent des PFT in der Ruhr über seine Kläranlagen abläßt.

Um das PFT wikrungsvoll zu bekämpfen, müssten demnach einige hundert Millionen Euro ausgegeben werden. Doch das wird noch nciht in Angriff genommen. Lediglich die Wasserversorger haben sich bereit erklärt, zusammen rund 250 Mio Euro in eine Verbesserung der Wasserwerke an der Ruhr zu investieren, um so die Trinkwasserversorgung PFT-Frei zu halten. Eine Sanierung nach dem Verursacherprinzip sieht eigentlich anders aus, oder?

1 Kommentar

Ich stelle fest:

1. saniert wird nicht.
2. investiert wird auch nicht (in Trinkwasseraufbereitung)

Warum eigentlich nicht?
Könnte es sein, dass der Umweltminister davon ausgeht, dass
1. er seinen größten Kritiker H. Friedrich in einem schmutzigen Politkrimi kleinkriegen kann?
2. da die Stammwähler der CDU bereits jenseits der 60 Jahre alt sind, die krebserregenden Substanzen erst dann krank machen, wenn Altersdemenz die Wähler ohnehin ergriffen hat, so dass der Nutzen für die CDU fragwürdig wird?

Das ist m.E. kein abwegiger Gedanke, schließlich ist unser Umweltbauer nicht dumm, er denkt auch an die Volkswirtschaft (die langfristig teure Rentenzahlungen einsparen kann, wenn die Leute vorher sterben…).

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