5 Dinge in Duisburg, die interessanter als Pegida sind

Verdichtungsszene Duisburg Hauptbahnhof:Polizei gegen Anti-Pegida-Demo
Im Dezember 2015 war in Duisburg noch deutlich mehr los.

 

 

Pegida NRW fand gestern zum letzten Mal 2016 in Duisburg statt. Schon lange passiert nichts mehr Interessantes. Während früher auch immer mal wieder nennenswerte Gegenproteste zustande kamen, beschränkt man sich aktuell darauf, Musik abzuspielen und immer mal wieder Demoparolen in Richtung Pegida zu rufen. Über Pegida NRW und die Gegenproteste haben wir schon häufig berichtet.
Pegida ist es in Duisburg sogar schon so langweilig geworden, dass sie nur noch einmal im Monat ihre Kundgebung abhält. Und trotzdem sind weder auf der Pegida- noch auf der Gegenkundgebung viele Teilnehmer zusammengekommen. Um die 70 Pegida-Sympathisanten und höchstens ein paar wenige mehr Gegendemonstranten standen auf dem Bahnhofsvorplatz. Wirklich Spaß scheint es keinem der Beteiligten gemacht zu haben. Wohl um die Pegida-Kundgebung irgendwie erträglicher machen zu wollen, sang Pegida NRW am Schluss sogar, wenn auch sehr schief, Weihnachtslieder.

Da Pegida NRW im neuen Jahr weitermachen will und nicht endlich aufgibt, ihre Kundgebungen abzuhalten und wir von Ruhrbarone.de unseren Lesern einen Mehrwert bieten wollen, sind hier fünf Aktivitäten in Duisburg, die interessanter als Pegida sind:

Auf den Weihnachtsmark gehen

Bunte Lichter, Glühwein und gebrannte Mandeln: Weihnachtsmärkte sind schön. Auch in Duisburg gibt es einen. Wenn man also nicht in der Kälte vor dem Duisburger Bahnhof stehen will, kann man sich auch einfach in Weihnachtsstimmung versetzen lassen. Außerdem hat der Duisburger Weihnachtsmarkt ein Riesenrad. Von oben aus kann man den sowieso schon kleinen Haufen von Rechten dann hoffentlich nicht mehr sehen.

Koreanisch an der Uni Duisburg lernen

Seit Oktober kann man an der Uni Duisburg im Studiengang “Moderne Ostasienstudien” neben chinesisch und japanisch nun auch koreanisch lernen. Das bringt für die Zukunft deutlich mehr, als wenn man sich Pegida-Reden anhört.

Zoo Duisburg

Mal wieder in den Zoo gehen – geht in Duisburg auch. Und da der Duisburger Zoo die größte Koala-Zuchtstation Europas hat, kann man sich ganz viele flauschige Koalas anschauen. Bringt zwar nicht viel für die Zukunft, aber ist viel spannender als Pegida NRW.

Weihnachtsgeschenke kaufen

Muss ja auch irgendwann mal erledigt werden: Geschenke für Weihnachten einkaufen. Wer sie noch nicht online bestellt, sondern sie ganz klassisch in Geschäften kauft, hat in Duisburg genug Möglichkeiten. Auf der Königsstraße, die leicht vom Duisburger Bahnhof aus zu erreichen ist, gibt es mehrere Einkaufszentren und andere Geschäfte.

Den Hauptbahnhof benutzen und in eine andere Stadt fahren

Aber so viel hat Duisburg nun auch wieder nicht zu bieten. Also warum nutzt man nicht den Bahnhof, um in eine andere Stadt zu fahren? Wem Duisburg zu langweilig ist, kommt in kurzer Zeit in andere Ruhrgebietsstädte und bis nach Köln sind es auch nur 50 Minuten Bahnfahrt.

 

2 Kommentare

Wer den letzten Tipp beherzigt, verpasst einiges. Duisburg ist eine spannende und einzigartige Stadt.
Da gibt es viel zu entdecken, was man sonst nirgendwo im Revier findet.

Gruß von einem Nicht-Duisburger

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