3 FÜR 7 – Konzert-Special

Jetzt hat der Autor dieser Zeilen endlich mal das Buch "Punk Rock" von John Robb (es ist ein Geburtstagsgeschenk) weggelegt bekommen, da bietet sich genau dieses Thema für das Intro hier an. Ach, vielleicht besser doch für den Artikel selbst, denn dieses Fettgedruckte hier hat ja immer erst am Ende etwas mit den vorgestellten Veranstaltungen zu tun. Und da fragt sich dann der ganze Pogopit: "Welche Veranstaltungen?" Und der Autor antwortet: "Na, eine in Essen, eine in Duisburg und eine in Dortmund."

Zur Eröffnung des FZW wird natürlich richtig schön auf Rock gemacht, auf Rock, der vor 1975 und nach 1977 gut als Punk Rock durchgehen kann. Art Brut, Muff Potter, False Problems passen gut in dieses Bild, Chuck Ragan nicht so. Das ist das Freitags-LineUp, am Sonntag kommt Soap&Skin, das ist mehr so introvertierter PsychoPunk, mit Rock, aber ohne Rock. Mögen die Gäste den Bau tatkräftig entsterilisieren!

Peterlicht (Foto: Motor) hat wahrscheinlich nur diese typische kölsche alt-Spex-Mentalität irgendwie übertrieben abbekommen und ist gar nicht halb so kalkuliert wie es manchmal wirkt. Das ist wohl eher das Problem älterer Gernerationen, wenn sich Gedanken einstellen wie "Die Zimmermänner waren aber besser" oder "Zielgruppe Loser und Normalos", haha. Jedenfalls ist Peterlicht ganz schön Neue Heimelektroniker Welle, überhaupt nicht Rock und so ein bisschen Punk, und das am Samstag auf Zollverein. Auch ein merkwürdiger Gebrauchsort für so etwas. Peterlicht als Sounddesign, na fein!

Jetzt hat der Autor dieser Zeilen endlich mal das Buch "Punk Rock" von John Robb (es ist ein Geburtstagsgeschenk) weggelegt bekommen, da bietet sich genau dieses Thema für das Intro hier an. Ach, vielleicht besser doch für den Artikel selbst, denn dieses Fettgedruckte hier hat ja immer erst am Ende etwas mit den vorgestellten Veranstaltungen zu tun. Und da fragt sich dann der ganze Pogopit: "Welche Veranstaltungen?" Und der Autor antwortet: "Na, eine in Essen, eine in Duisburg und eine in Dortmund."

Zur Eröffnung des FZW wird natürlich richtig schön auf Rock gemacht, auf Rock, der vor 1975 und nach 1977 gut als Punk Rock durchgehen kann. Art Brut, Muff Potter, Fake Problems passen gut in dieses Bild, Chuck Ragan nicht so. Das ist das Freitags-LineUp, am Sonntag kommt Soap&Skin, das ist mehr so introvertierter PsychoPunk, mit Rock, aber ohne Rock. Mögen die Gäste den Bau tatkräftig entsterilisieren!

Peterlicht (Foto: Motor) hat wahrscheinlich nur diese typische kölsche alt-Spex-Mentalität irgendwie übertrieben abbekommen und ist gar nicht halb so kalkuliert wie es manchmal wirkt. Das ist wohl eher das Problem älterer Gernerationen, wenn sich Gedanken einstellen wie "Die Zimmermänner waren aber besser" oder "Zielgruppe Loser und Normalos", haha. Jedenfalls ist Peterlicht ganz schön Neue Heimelektroniker Welle, überhaupt nicht Rock und so ein bisschen Punk, und das am Samstag auf Zollverein. Auch ein merkwürdiger Gebrauchsort für so etwas. Peterlicht als Sounddesign, na fein!

Tja, und dann kommt auch noch der größte Sozialarbeiter aller Zeiten, Iggy Pop, nach Duisburg, im Rahmen der Triennale, natürlich mit dem unvermeidlichen Marc Ribot dazu, aber auch mit Tine Kindermann, die sich sonst u.a. mit Grimm’s Märchen beschäftigt. Na, da passt doch alles zusammen: Punk (Rock) als Sozialisierungsmärchen. Oder was will uns die Triennale eigentlich sagen? Titel der Gala ist abgeschmackterweise "Love and Death", dazu passen ja ne Menge Lieder bestimmt ganz gut.

Türen am Freitag in Dortmund um 20 Uhr.
Türen am Samstag in Essen auch um 20 Uhr.
Türen in Duisburg um 19 Uhr, und zwar am Freitag und Samstag.

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