3 für 7 – (d.h.:) 3 Kulturtipps für die nächsten 7 Tage

Im Grunde wird Popmusik, speziell Lieder über das übliche, weniger in Frage gestellt denn je. Das ist natürlich langweilig, es kann sich nämlich genau die Generation, die ja gerüchteweise eher an Interaktivität oder so interessiert sein sollte,  erst recht nicht von Strophe-Refrain-Strophe-Refrain lösen. Man findet sich einfach allzu gern immer noch wieder in ander Popstars Liedern. Ja, Mensch!  Und dafür gibt es dann, als wären all die Files und Streams nicht genug, auch noch Billionen von Songwritern, Millionen von Konzerten und Hunderttausende an Festivals. Von Stadtfesten und Einzelkonzerten natürlich mal abgesehen. Hier mal drei: In einer Hafenschänke, in einer Fußgängerzone und in (gähn) umfunktionierten Industriehallen.

Im Grunde wird Popmusik, speziell Lieder über das übliche, weniger in Frage gestellt denn je. Das ist natürlich langweilig, es kann sich nämlich genau die Generation, die ja gerüchteweise eher an Interaktivität oder so interessiert sein sollte,  erst recht nicht von Strophe-Refrain-Strophe-Refrain lösen. Man findet sich einfach allzu gern immer noch wieder in ander Popstars Liedern. Ja, Mensch!  Und dafür gibt es dann, als wären all die Files und Streams nicht genug, auch noch Billionen von Songwritern, Millionen von Konzerten und Hunderttausende an Festivals. Von Stadtfesten und Einzelkonzerten natürlich mal abgesehen. Hier mal drei: In einer Hafenschänke, in einer Fußgängerzone und in (gähn) umfunktionierten Industriehallen.

A Hawk and a Hacksaw: Aus der Beirut-Ecke. Also so irgendwie studiert wirkende Amis, die gern auf Folklore und Europa machen. Betont an Volksmusik angelegtes Grundprinzip, aber immer recht Crossover-haft, immer ein bisschen durch den Kopf-Fleischwolf gedreht überspannt, aber nichtsdestotrotz recht "authentisch" wirkend. Hier mal mit einigem an Balkan und Klezmer von einem weitgehend instrumental operierenden Duo. Aus Albuquerque ins Subrosa. Sehr angenehm für Dienstags.

Recht unangenehm irgendwie, aber natürlich der ganze Stolz Bochums, schon aus Prinzip und wegen über Jahre gewachsenem "Sind-ja-alle-irgendwie-beteiligt"-Filz: Bochum Total. Viele Bühnen zwischen mehr oder weniger grauen (Einkaufs-)Häusern, Gerempel, vom mittelmäßigen Programm unbeeindruckt aufgedrehte Kids, Aufreißkommandos und einfach auch Gelegenheitssäufer. Die große Unübersichtlichkeit in der globalen Musikszene führt in Bochum zu sogenannten "Headlinern" wie Jennifer Rostock, Madcon und Dune. Und bei dem Konzertprogramm in den Läden drumherum ist irgendwie auch immer noch 1985. War ja aber auch ein gutes Jahr für Bochum, da ist man sicher gerne drauf hängengeblieben.

Tim Isfort macht es anders als künstlerischer Leiter des Traumzeitfestivals und geht von der E- auf die U-Musik zu. Kronos Quartet hier, Calexico da, Kitty Hoff hier vorne, Beatplantation im Partybereich. Und Françoiz Breut (Foto: T.Rec), John Scofield, Goran Bregovic, Zita Swoon, Lambchop und Gilda Razani z.B. Übrigens von der Tendenz her also auch eher ins Folkloristische lappend, dieses Festival, damit schließt sich ein schöner Bogen (nach Albuquerque, nicht nach Fußgängerzonenfolklore hin!), der Autor kann noch kurz einen Avantgarde-Tag für die Traumzeit 2010 einfordern und verweist ansonsten auf den…

Überblick:
A Hawk and a Hacksaw (plus Balkan Pepper Ece) am Dienstag, 30. Juni, im Dortmunder Subrosa so ab 20 Uhr.
Bochum Total von Donnerstag bis Sonntag.
Traumzeit von Freitag bis Sonntag im Landschaftspark Duisburg-Nord.

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