3 FÜR 7 – Ausgehtipps, immer noch wöchentlich

Drei aktuelle Hinweise zu potentiellen Top-Veranstaltungen der nächsten sieben Tage im Ruhrgebiet. Nun war der Autor ja vorher nicht da, geht es doch meist um seltene Auftritte oder Premieren. Aber ist es nicht eben das? Nicht nur aufgrund des bezahlten Geldes oder wegen "Erinnerungen auffrischen" die Show erleben, sondern um sich überraschen zu lassen von dem das die Künstler da Neues aufzubieten haben? Oder sich mal überwinden und trotz der alternden Knochen etwas Neues und Anderes an Input gestatten? Also auf zu Musik und Tanz mit Newcomern, gestandenen regionalen Popgrößen und natürlich echten Klassikern.

Anknüpfend an das Bob Dylan Thema letzter Tage direkt mal einen Tipp aus der Ecke: "Wheels On Fire", gecovert von Julie Driscoll und der Brian Auger Trinity, das war und bleibt ein enormer Reißer. Der Schöpfer dieser…

Drei aktuelle Hinweise zu potentiellen Top-Veranstaltungen der nächsten sieben Tage im Ruhrgebiet. Nun war der Autor ja vorher nicht da, geht es doch meist um seltene Auftritte oder Premieren. Aber ist es nicht eben das? Nicht nur aufgrund des bezahlten Geldes oder wegen "Erinnerungen auffrischen" die Show erleben, sondern um sich überraschen zu lassen von dem das die Künstler da Neues aufzubieten haben? Oder sich mal überwinden und trotz der alternden Knochen etwas Neues und Anderes an Input gestatten? Also auf zu Musik und Tanz mit Newcomern, gestandenen regionalen Popgrößen und natürlich echten Klassikern.

Anknüpfend an das Bob Dylan Thema letzter Tage direkt mal einen Tipp aus der Ecke: "This Wheel’s On Fire", gecovert von Julie Driscoll, Brian Auger & the Trinity, das war und bleibt ein enormer Reißer. Der Schöpfer dieser Interpretation ist einer dieser Organisten und Pianisten, denen man eben so gern zuschaut wie zuhört. Das sehen u.a. auch Herbie Hancock, Rod Stewart und Led Zeppelin so. Und das Beste nebenbei: Man kommt zu dem Konzert endlich mal an’s äußerste Ende Duisburgs, und zwar in den Steinbruch. Auch den muss man einfach mal gesehen haben, die Innenstadt und der Hafen hätten sowas gern!

Britpop aus Deutschland mit aufmunternden Beziehungs-Texten rezeptfrei, aber mit kommunikationsfreudiger Sängerin? Klee. Die sind durchaus einmal im Jahr anschaubar und nicht langweilig, haben ein neues Album draußen und haben im Hundertmeister (Duisburg) eine Art Heimspiel, so genau am Rhein-Ruhr-Eck, Sie verstehen? Klasse Sache und hinterher halt noch was trinken.

Und Edith Piaf darf heute auch noch grüßen. Und Maurice Chevalier, Gilbert Bécaud und Jacques Brel gleich mit. Um diese vier dreht sich nämlich die Bühnenpremiere des neuen Choreographen im Aalto (Essen) namens Ben van Cauwenbergh. "La Vie En Rose" heißt das Programm und wird zusammen gehalten durch einen Clochard, der sich der Lieblingsstücke seiner Jugend erinnert. Das ist fast Pop für Aalto-Verhältnisse, das sei gelobt (und zwar ohne Seitenhieb auf die Philharmonie).

Im Überblick:
Brian Auger’s Oblivion Express am Donnerstag, den 9. Oktober ab 20 Uhr im Steinbruch.
Klee am Sonntag, den 12. Oktober ab 20 Uhr im Hundertmeister. (Das Foto ist aus Essen.)
Premiere von "La Vie En Rose" am Samstag, den 11. Oktober ab 19 Uhr im Aalto. Weitere Vorstellungen im Oktober: 15. & 30. (19.30 Uhr), 19. (16.30 Uhr) und 25. (19 Uhr).

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