10 Gründe, warum wir Österreich nicht aufgeben dürfen

Norbert Hofer, FPÖ-Präsidentschaftskandidat. Foto: Rüdiger Wölk Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Norbert Hofer, FPÖ-Präsidentschaftskandidat nebst Gattin Foto: Rüdiger Wölk Lizenz: CC BY-SA 2.0 de

Österreich hat gewählt und auch wenn die endgültige Entscheidung erst am 22. Mai fallen wird, stehen die Chancen gut, dass der nächste Präsident des Landes so braun sein wird, wie ein angebranntes Wiener Schnitzel. Wir haben zehn gute Gründe  zusammengetragen, das Land nicht aufzugeben und auf bessere Zeiten zu hoffen:

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18 Kommentare

Wie sagte schon Karl Kraus: "Am Chauvinismus ist nicht so sehr die Abneigung gegen die fremden Nationen als die Liebe zur eigenen unsympathisch." Bei den "Freiheitlichen" und deren Anhänger scheint beides im Übermaß vorhanden zu sein. Gab's schon die ersten Glückwünsche von Gauland und Höcke?

Endlich erleben wir wieder den Aufstieg einer europäischen Großmacht, mit der klerikal-chauvinistischen Achse Warschau-Prag-Wien-Budapest.

#1 Andreas:

"Hauptsache, sie behalten ihn, und schicken ihn nicht nach Deutschland …"

Denn damit haben wir ja schon mal schlechte Erfahrungen gemacht …

Da bleibt nur noch eins: bei einer eventuell nötigen und nicht vermeidbaren Durchfahrt durch Ösiland Fenster und Türen gut verschlossen zu halten.

Muß man sich hier eigentlich einloggen um etwas zu schreiben? Was soll diese Überwachung der Email-Adresse? Abgelehnt!

Hallo Ruhrbarone,
in Essen haben zwei 16-Jährige bei einer Hochzeitsgesellschaft von indischen Ungläubigen eine Bombe gezündet. Wie kann man über so einen Vorgang der vor der eigenen Haustür passiert, eigentlich schweigen? Hättet ihr auch geschwiegen, wenn antatt zwei Muslimen zwei Nazis die Bombe gezündet hätten? Oder ist es diese Angst, selber als Nazi rüberzukommen wenn man das Kind beim Namen nennt?

@Beobachter: Wären Sie des Lesens mächtig würden Sie wissen, dass wir in mehreren Artikeln auf den islamistischen Anschlag eingegangen sind. Und was Sie hier ablehnen oder nicht ist mir als Verantwortlichen vollkommen egal – ihre IP wird übrigens automatisch in die USA weitergeleitet.

"Abgelehnt". Muhahahaha sie sind auch einer dieser Typen die auf Facebook irgendwelche Sachen kopieren und dann glauben es würde nix über sie gespeichert. Mossad is watching you.

Da hat es sich ein fremdes Volk doch glatt erlaubt in einer politischen Frage –die uns nix angeht- „unseren“ Standpunkt nicht zu teilen! Ist es wieder so weit, dass andere Länder am deutschen Wesen genesen sollen?

@Gerd: Ich lass die sowas von in Ruhe. Und die Schweizer Alpen sind sowieso schöner.

Gerd,
ein "fremdes Volk"?

Das sehen aber alle deutsch-völkisch-national Gesinnten diesseits und jenseits der Grenze ganz anders.

Gerd,
"die uns nichts angeht"…..

Ich stimme zu, wenn damit gemeint sein sollte, daß wir uns primär im eigenen Lande mit völkisch-nationalistisch-fremdenfeindlich geprägten Bewegungen befassen sollten.

Aber
……sh.leoluca…..4-
"Es kann der Beste dauerhaft nicht in -demokratischem- Frieden leben, wenn es in der Nachbarschaft antidemokratisch-antirechtstaatlich zugeht".

Ich meinte nicht deinen Artikel, sondern die maximal empörten Userkommentare.

Schweizer Alpen?Gibt's da nicht die SVP? *sncr*

Aber
……sh.leoluca…..4-
"Es kann der Beste dauerhaft nicht in -demokratischem- Frieden leben, wenn es in der Nachbarschaft antidemokratisch-antirechtstaatlich zugeht".

So, so, eine freie Wahl dessem Ergebniss einem nicht passt ist "antidemokratisch-antirechtstaatlich"? Wenn hier was antidemokratisch-antirechtstaatlich ist, dann eine freie Wahl derart zu diffamieren. Und Probleme hat Österreich nur mit einem Nachbarn: Deutschland!

Die Vorstellung dass Deutschland es besser weiß und kann als zig andere europäische Länder, erinnert an den Witz mit dem Geisterfahrer.

#13 Gerd
Deswegen überlege ich auch, wenn sich Deutschland weiter abschafft (Energiewende, dumme Flüchtlingspolitik, die die AfD nur noch stärker macht) in die Schweiz auszuwandern 😉

Wird es nicht höchste Zeit eine Mauer zwischen Deutschland und Österreich zu errichten ?
Nicht das noch etwas hinüber schwappt…

Zum "fremden Volk" : Als wir mit dem Bus von Schwechat nach Wien fahren wollten, und der Bus bereits 15 Minuten vor der Fahrplanzeit überfüllt war, rief ein Deutscher Fahrgast zum Fahrer, daß er losfahren könne, weil der Bus so oder so keine neuen Fahrgäste aufnehmen könne.
Da kam unter großen Beifall eine Stimme im alpenländischen Dialekt, die rief: "wir lassen uns von Euch überhaupt nichts mehr sagen, die Zeiten sind vorbei, und eure Arroganz geht uns voll auf die Nerven. Herr Fahrer lassen Sie sich nicht von denen sagen, was Sie zu tun haben," Der Beifall war groß und unter den Deutschen herrschte verlegenes Schweigen. Ich als gefühlter "Halbösterreicher" /zwei großeltern stammten aus der Steiermark) war überrascht.
Als wir in Maria Lankowitz, dem Geburtsort meiner Großmutter, in einem Restaurant waren, sprach mich auf der Toilette ein Einheimischer an, und ich verstand nicht ein einziges Wort. Und das, obwohl meine Großeltern häufig untereinander Dialekt sprachen. Maria Lankowitz liegt mitten in der Steiermark, wo meine Großeltern her kamen.
Österreich hat jahrhundertelang eine von Deutschland abweichende Geschichte. Und hätten nicht die Habsburger zeitweise die Kaiser in Deutschland gestellt, wäre Österreich vermutlich ein Nachbarland Deutschlands, so wie die Niederlande oder die Schweiz.
Übrigens sind wir als EU-Mitglieder bereits unter einem gemeinsamen Hut, so daß eine "Heim-ins-Reich"- Vorstellung irgendwie anachronistisch absurd wirkt.
Das heutige Österreich ist so ausländisch, so fremd, wie manch ein anderes Land mit starkem deutschen Tourismus. Etwa Mallorca u.ä., wo deutsch gesprochen wird.

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